Aktuelles

22 hours ago

Dr. Ruediger Dahlke

Neues Gespräch über das "Schattenprinzip" mit QS24 -

nichts bringt uns unseren Symptomen und Problemen näher als der Schatten - er ist immer die Basis und der größte zu hebende Schatz im Leben.
Ob ich mich mit Alzheimer-Demenz bei "Das Alter als Geschenk" oder im neuesten Buch mit "Krebs - Wachstum auf Abwegen" auseinandersetze, immer ist das Schattenprinzip Ausgangs- und Dreh- und Angelpunkt.

youtu.be/4yRVxXUq_7E
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"Krebs - Wachstum auf Abwegen"
Es ist für mich immer noch ein besonderer und berührender Moment, wenn ich ein neu erschienenes Buch in Händen halte, so wie dieses, das ab jetzt im Buchhandel erhältlich ist. (M)Eine Medizin der Hoffnung mit Gedanken und Hinweisen die ich (direkt und indirekt) Betroffenen so gerne mitgeben möchte.
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Ein eiliges Thema:
Ab jetzt ist "Krebs - Wachstum auf Abwegen" ausieferbar.

Meine aus über 40 Arztjahren gesammelten Erfahrungen mit Krebs, seiner Bedeutung und Behandlung auf allen Ebenen.
Im Gegensatz zur fast schon üblichen Angstmache münden in eine Medizin der Hoffnung.
Ähnlich wie schon "Das Altern als Geschenk" in Bezug auf Alzheimer-Demenz (er)öffnet dieses Buch bezüglich Krebs neue Horizonte und zeigt Wege aus dem Elend von Bedrohung und Ohnmacht.
Vorbeugung ist immer möglich und selbst für Heilung gibt es große Chancen.
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Elektrosmog und Auswege aus dem Dilemma

www.youtube.com/watch?v=-z2E-wbicjA&feature=youtu.be
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Einladung zur friedlichen D E M O gegen Impfzwang in Graz

Wann, wenn nicht jetzt?
Wer, wenn nicht ich?

Mit dem drohenden Impfzwang gefährden
unsere Politiker das Recht auf
Selbstbestimmung!

Jeder soll selbst entscheiden können, ob
oder wie viele Impfungen er für sich oder seine
Kinder haben möchte!

Ort: GRAZ
Karmeliterplatz
9.11.2019

Eintreffen zwischen 10.30 und 11 Uhr

Beginn: 11 Uhr

Ende ca. 13.30

Die Demo findet bei jedem Wetter statt!

Plakate können mitgebracht werden oder
Sie suchen sich eines der vorhandenen
aus!

Luftballons sind vor Ort erhältlich!

Spenden erbeten für Impfzwang- nein danke! AT 83 3848 7000 3224 8239
BIC: RZSTAT2G487

Falls Sie für die Demo Werbung machen möchten, bitte Folder bei Aegis Österreich bestellen. 8563 Ligist 89 info@aegis.at 0676/9778656 03143/2973
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Eine Kostprobe aus Hollywoodtherapie - was Spielfilme über unsere Seele verraten.

Wo dein Herz schlägt (2000, 120 Min.) von Matt
Williams
In dem Film nach einem Bestseller von Billie Letts spielt Natalie Portman die 17-jährige Novallee, die nicht gerade auf der Butterseite des Lebens gelandet, keine Familie, keine Ausbildung, keinen Job hat. Zudem noch von dem ego-manischen Möchtegern-Musiker Willy schwanger. Auf einer gemeinsamen Reise lässt sie Willy, während sie auf die oilette geht, auf dem Wal-Mart-Parkplatz einfach zurück und ergreift still und heimlich die Flucht, um der Verantwortung, die auf ihn zukommen würde, zu entfliehen. Hochschwanger und ohne Geld in der Tasche beschließt sie, sich die nächste Zeit im Kaufaus Wal-Mart einschließen zu lassen, damit sie in ihrem Zustand wenigstens nachts ein Dach über dem Kopf hat. Immer mehr arrangiert sie sich mit der Situation und baut sich ein gemütliches Nest in ihrer ungewöhnlichen Bleibe.

Deutung 1:
Die einsetzenden Wehen beenden ihr Idyll und ändern schlagartig alles. Novallee entbindet im Supermarkt ein Mädchen, das sie Americus nennt. Wir sind schließlich in Amerika. Das Ungewöhnliche an diesem Geburtsort und den Umständen macht Mutter und Kind auf einen Schlag berühmt. Aber so, wie sich vorher im Unglück Chancen offenbarten, taucht jetzt – dem Spiel der Polarität folgend – im Glück das Pech auf: in Gestalt der nicht gerade liebevollen Mutter von Novallee (Ashley Judd). Angeblich besorgt, ist sie in erster Linie kamerageil und besucht Novallee nur, um sich mit den 500 Dollar Starthilfe, die ihre Tochter zur Geburt geschenkt bekam, wieder aus dem Staub und dem Leben der Tochter davon zu machen.
Und das Gesetz der Polarität hält sie weiter in seinem Bann.
Wie der Volksmund sagt: „Und wenn du meinst, es geht nicht
mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her“. Novallee findet in
Telma eine mütterliche Freundin, die sie nach Kräften unterstützt und bei der sie einziehen kann. Aber auch dieses Glück ist nicht von Dauer. Die neue Freundin wird während eines Tornados getötet und ihr Haus zerstört. Erneut ganz unten, erbt Novalee von Telma 40.000 Dollar. Sie kauf sich als erstes davon einen Fotoapparat und gewinnt gleich mit dem Foto ihres vom Tornado zerstörten Hauses einen Preis. Eine Zukunft als Fotografin scheint sich aufzutun und alles endlich gut zu werden.
Aber das Schicksal gibt noch nicht auf: Ex-Freund Willy, der
sie damals ausgesetzt hatte, taucht wieder auf. Er hat inzwischen einen Aufstieg und Absturz als Plattenstar hingelegt. Bei einem tragischen Unfall verlor er beide Beine und kehrt vom Schicksal geschlagen und gezeichnet zu Novallee zurück. Weitere seelische Hürden und Reifungsprozesse stehen den beiden noch ins Haus,
bevor sie tatsächlich wieder zusammenfinden und schließlich,
gereift durch die zahlreichen Herausforderungen des Schicksals im Wal-Mart, heiraten.

Deutung 2:
Goethes Worte „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen“, könnten das Motto dieser Geschichte sein. Mit diesen Steinen lassen sich neue Straßen auf dem Lebensweg pflastern. Die großen und kleinen Prüfungen des Schicksals erscheinen uns of hart und ungerecht, die Lebenslage aussichtslos. Tatsächlich aber gelten die „Schicksalsgesetze“ und wie im Lebensrad, dem 10. Symbol des Tarotweges, geht es – dem Polaritätsgesetz folgend – auf und ab.
Novallee hat aus ihrer Notsituation immer das Beste gemacht,
hat durchgehalten, nie aufgegeben, ist nicht in Selbstmitleid versunken und hat sich vertrauensvoll dem Fluss des Lebens hingegeben. Ihre Geschichte erzählt von Höhen und Tiefen,
den sprichwörtlichen Wellen des Lebens mit Berg- und Talfahrt. Leben ist eine Schule mit zahlreichen Aufgaben,
die täglich auf dem Lehrplan stehen, das Schicksal mit seinen Herausforderungen unser Lehrer.
Entscheidend kommt es auf unsere innere Haltung an, darauf, wie wir den Stolpersteinen begegnen und wie wir mit ihnen
umgehen. Der Lehrplan muss – so oder so – erfüllt werden. Nur dann werden wir auf ein erfülltes Leben zurückblicken können.

Fragen, die ZuschauerInnen sich stellen könnten:
Welche Hürden musste ich schon nehmen?
Gab es in meinem Leben schon Momente, in denen ich ganz
unten war und meinte, es könne nicht mehr schlimmer werden?
Wie reagiere ich in Momenten und Situationen, in denen ich
ganz „down“ bin?
Hadere ich mit mir und der Welt? Versinke ich in Selbstmitleid?
Jammere ich mir und anderen etwas vor? Vergesse ich darüber alles Gute, was mir jemals im Leben widerfahren ist?
Neige ich dazu, anzunehmen oder anzuklagen? Bin ich (un-)
dankbar dem Leben gegenüber?
Wie fand ich aus Tiefpunkten wieder heraus?
Wie lösungsorientiert gehe ich an schwierig(st)e Situationen
heran?
Welche Geschenke hat mir das Leben nach gemeisterten Schicksalsprüfungen schon gemacht?

Für wen und welches Problem ist dieser Film Therapie?
Für alle, die schon Tiefpunkte erlebt haben und auch für die anderen, um sich darauf einzustellen und vorzubereiten.
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

SELBSTHEILUNGS-STUDIE:
Wie heilende Mantren in Kombination mit einer alten ayurvedischen Kräuterrezeptur, einen nachhaltigen Einfluß auf Deine Lebensqualität, körperliche Gesundheit und Jugendlichkeit haben.

SEI AUCH DU MIT DABEI…
ethnomed.de/mantra-medicine-challenge
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Selten habe ich etwas so gern geteilt wie Manuelas Kommentar zu Greta usw.
In „Future 4 U“ findet Ihr meinen Beitrag, um die Jungen Protestierer zu unterstützen, und um diese Erde zu retten: www.amazon.de/Future4U-Für-besseres-Klima-Erden-ebook/dp/B07VYJM1LW
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Rede der Kapitänin Rackete - von Zeit im Bild gesendet, mal wieder ein öffentlch-rechtlicher Beitrag vom ORF

Rede von Rackete:
www.facebook.com/ZeitimBild/videos/933795513620537/
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Der Spahnsinn geht weiter

Gesundheitsminister Jens Spahns vorgeschlagene Widerspruchslösung bei der Organspende wird selbst von der sonst so schulmedizin-hörigen Süddeutschen als grundgesetzwidrig eingestuft.
Sie macht jeden, der nicht aufwendig dagegen Einspruch erhebt, automatisch zum Organspender.
Dazu empfehle ich das Buch des niederländischen Pfarrers Hans Stolp "Organspende" - danach dürften Millionen Widerspruch einlegen - und dann war das ganze nur eine sinnlose und eben grundgesetzwidrige Aktion mit viel Bürokratie... er wird MIllionen viel Ärger und stundenlanges Formularunwesen bescheren und den Ämtern einen Riesenaufwand.... ich habe das in Österreich schon erlebt.
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2 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Tipps, um Blutdruck natürlich zu senken.

Das Wichtigste, die darin verborgene seelische Lernaufgabe findet sich im Taschenbuch "Herz(ens)probleme".

How to lower your blood pressure naturally

October 4, 2019 in Health

People who suffer from high blood pressure typically show no signs or symptoms, earning it the not-so-cheerful nickname of the “silent killer.” It’s also extremely common: about 75 million adults in the US are affected by high blood pressure. That’s around 1 in 3 adults. So, how do you combat high blood pressure?

According to Dr. Michael Greger of NutritionFacts.org, high cholesterol, which is typically caused by eating meat, dairy, and eggs, is the primary cause of high blood pressure, although feeling stressed, smoking tobacco, and having high-stress levels can also play a role. Therefore, the most effective way to naturally lower high blood pressure is by changing up your diet and lifestyle.

Eating more plant-based meals and focusing on “whole foods” that are free from processing can drastically improve your blood pressure. Whole foods (not the store) include fruits, vegetables, leafy greens, whole grains, nuts, seeds, and beans.

Reducing sodium intake is another thing you should do if you want to lower blood pressure. When you eat too much salt, it can cause the muscles of your artery walls to become stronger and thicker, meaning there is less space in the arteries, therefore further raising your blood pressure.

Beyond diet, regular physical activity for 30 minutes most days of the week can significantly lower your blood pressure. Not only that, but exercising (especially combined with a healthy plant-based diet) can also help you lose weight, which can also help lower blood pressure.

Lastly, cut back a bit on alcohol, caffeine, and cigarettes—all of which are known to significantly raise blood pressure levels.
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3 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Gestern vor 150 Jahren wurde Gandhi geboren: Seinen Satz: es gibt für alle genug, nur nicht für die Gier aller, haben wir bis heute nicht verstanden.

Es wird jetzt aber langsam Zeit.

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk" sagte Albert Einstein. Auch da wäre es an der Zeit, das zu verstehen und ernst zu nehmen. Würden wir mehr auf diesen intuitiven Geist hören, würde wohl den meisten klar, dass es höchste Zeit ist aufzuwachen.

Wer in Deutschland ein einzelnes Tier quält, wird zurecht bestraft.
Wer aber Tausende Tiere systematisch quält, wird zu unrecht subventioniert.

So lege ich Euch Peacefood" zum wiederholten Male ans Herz, verstehen werdet Ihr es nebenbei.
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3 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Die erschreckende Wahrheit über den modernen Wellensalat!

www.youtube.com/watch?v=HNMqgLQ_xDg&feature=youtu.be
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3 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Den Winter erleben, statt erleiden....

www.youtube.com/watch?v=0x0ZH7kqtH4&feature=youtu.be&fbclid=IwAR3ldrost7CH_MvDCmenRBpVr6loTSVHtzk...
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3 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Wissen und Unwissen – wissenschaftlich oder lieber medial?

Ich kann gut verstehen, dass viele inzwischen von der Schulmedizin und ihrer pharmahörigen Wissenschaft, die nur noch erforscht was ihren Sponsoren von der Industrie nützt, genug haben. Das geht mir selbst oft so.

Daher mag es verlockend sein, wissenschaftliches Wissen durch mediale Weisheit zu ersetzen, aber wie weise ist diese gechannelte Weisheit wirklich?
Das „Medical Medium“ Anthony Williams und seine Bücher sind Renner. Darin erklärt er, Fette würden extrem die Leber belasten und "keto" sei nicht gut, vor allem bei Krebserkrankungen.
Das aber ist ein gefährlicher und für Krebspatienten sogar lebens-gefährlicher Unsinn. Unsere Leber ist bestens gerüstet, mit Fetten umzugehen, jedenfalls mit guten pflanzlichen. Der hohe Anteil von Olivenöl in der mediterranen Kost und der von Kokosöl in der asiatischen und der daraus erwachsene Nutzen ist doch hinlänglich bekannt. Unsere Vorfahren waren extrem angewiesen auf Fett.

In "Das Alter als Geschenk" belege ich ausführlich, wie lebens-erhaltend und rettend mittelkettige Fettsäuren wie die des Kokosöls bei der Alzheimer-Behandlung und Vorbeugung sind.
Sicher muss Fett in der Leber abgebaut werden, das ist ein alter Hut, aber die Leber kann das gut. Und da unser Hirn zu 70 % aus Fett und davon 2/3 Cholesterin besteht, ist Fett wirklich wichtig für uns und nicht nur zur Demenz-Vorbeugung, sondern vor allem bei Krebs, weil Tumore Glucose zum Wachsen brauchen und der Organismus in solch bedrohlichen Situationen daher davon nur ganz wenig bekommen und stattdessen mit Fett und Eiweiß ernährt werden sollte.

Bei Krebs habe ich ketogene Kost wie in „Peacefood-Ketokur“ dargestellt, immer lebensverlängernd und oft auch –rettend erlebt. Möglicher weise zielt Williams oder sein „medialer Informant“ bei seiner Attacke gegen Keto auch auf die gängigen tierproteinlastigen Ketokuren, und die sind wirklich abzulehnen. Aber sowohl Alzheimer- als auch Krebs-PatientInnen brauchen dringendst eine pflanzlich-vollwertige Ketokost wie in „Peacefood-Ketokur“ erklärt und mit vielen Rezepten illustriert.

Solche Aussagen und besonders die bezüglich Fett und Leber machen deutlich, dass mediale Durchsagen eben nicht grundsätzlich besser als solides Nachdenken und entsprechend saubere Wissenschaft sind.

Für Krebspatienten ist der Rat, auf Fett zu verzichten jedenfalls der gefährlichste, den ich aus dem naturheilkundlich-spirituellen Umfeld kenne.

In zwei Wochen könnt Ihr Euch das ausführlich in „Krebs – Wachstum auf Abwegen“ (Goldmann-Arkana) durchlesen.
Also lasst Euch nicht verrückt machen, weder von der Regierung und ihren Mainstream-Medien noch von Informanten aus „höheren Welten“. – Und Selleriesaft wird deswegen natürlich nicht ungesund, sondern der war schon immer bekannt für seine guten Wirkungen.

Liebe Grüße
Euer Ruediger
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3 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Bedenkliche Nachrichten zum rechtzeitigen Nachdenken:

aus der Eggetsberger-Info
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Warum jeder Mensch ein RFID-Chip-Implantat unter der Haut braucht
Posted: 16 Sep 2019 03:04 PM PDT
Die Patientenakte der Zukunft soll direkt unter unsere Haut kommen!

Vor nicht allzu langer Zeit galt das noch als Verschwörungstheorie, als wir vor einigen Jahren über die RFID-Chip-Implantate berichteten, wurde uns von vielen Seiten vorgeworfen dass wir ein Szenario beschreiben das niemals Wirklichkeit werden kann. Das gleiche galt auch für Themen wie Impfpflicht/Impfzwang, Bargeldabschaffung, Totale Überwachung.

Was nach Science-Fiction (oder nach Verschwörungstheorie) klingt, könnte bald Realität werden: Auf einem RFID-Chip-Implantat, das unter die Haut verpflanzt wird, sollen wichtige Informationen über unsere Gesundheit etc. gespeichert werden. Der Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Dominik Pförringer erklärt, warum das die Patientenakte der Zukunft sein wird. (Manche fragen sich schon: Kommt nach der Impfpflicht die RFID-Chip-Implantat Pflicht für alle?)


(Videolink: youtu.be/DIYfgN3TjmM)

Der Mediziner: "Heutzutage ist in den meisten Krankenhäusern in Deutschland der Datenschatz der Patienten auf Papier gebündelt", sagt Dr. Pförringer – und fordert: "Das ist relativ old school, das muss sich ändern!"
Es brauche einen sinnvollen Standard, Patienten in ganz Europa einen Chip zu verpflanzen. Darauf könnten Informationen über chronische Krankheiten, Arzneimittelunverträglichkeiten, Voroperationen oder ein Notfallkontakt gespeichert werden. Nicht nur in Deutschland, Frankreich und anderen EU-Ländern wie auch in den USA werden Stimmen laut, die ein RFID-Chip-Implantat schon ab der Geburt eines Kindes fordern. ... RFID-Chip-Implantat für alle: "Das wäre sehr hilfreich, wenn wir bewusstlose Patienten in der Notaufnahme bekommen", sagt Pförringer. "Das hat nichts mit totaler Kontrolle zu tun, sondern ist im Interesse des Patienten." Es brauche einen Schulterschluss aus Politik und Industrie, um eine freiwillige Lösung zu finden.

Auch in Österreich wurde -schon vor einigen Jahren- sowohl von Politikern als auch von Medizinern laut darüber nachgedacht, den RFID-Chip unter der Haut als Ersatz für die Krankenversichertenkarte (eCard) einzusetzen. Wer den Chip nicht hat, hat keine Versicherungskarte. Auch soll in Zukunft der Chip unter der Haut so manches Dokument und verschiedene Ausweise (z.B. Personalausweis und Kreditkarten/Bankkarten) ersetzen. In Schweden setzt sich schon heute (2019) die RFID-Chip-Implantate immer mehr durch.

Die Medizin steht vor einer Revolution: Startups mischen den Gesundheitsmarkt auf. Krankenhäuser rüsten sich für die digitale Zukunft. Und politisch bewegt sich in Deutschland und die EU so viel wie nie zuvor auf dem Sektor. Gerade die Politik in der EU und in Deutschland schreckt nicht vor Zwangsmaßnahmen zurück, der neu eingeführte Impfzwang in Deutschland ist ein Beispiel wie schnell aus freiwillig ein Zwang werden kann.

Viele Fernsehsender und auch so einige Zeitungen, Zeitschriften und Magazine werben immer wieder für die Chip-Implantate.

BEDENKLICH!
Wir und so mancher Datenschützer haben große Bedenken gegen die RFID-Chip-Implantate als Träger von medizinischen Informationen. Genauso kann diese Technologie als Überwachungssystem eingesetzt werden. In Verbindung mit der 5G-Netz Technik kann eine totale Überwachung per Chip-Implantat möglich werden.Wir haben darüber hinaus bei den RFID-Chip-Implantaten auch noch gesundheitliche Bedenken.

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(Anm.: Warum man die Daten nicht in einer medizinischen EU Datenbank speichert, die den Fingerabdruck einer Person zugeordnet ist, ist fragwürdig. Schon heute hat jeder Pass- und Personalausweisbesitzer seinen Fingerabdruck abgeben müssen, so eine Datenbank gibt es also schon in der EU. Fingerabdruckscanner sind preisgünstig und fast schon jedes Smartphone kann einen Fingerabdruck abnehmen. Ein Fingerabdruck kann auch bei bewusstlosen Personen abgenommen werden.)

Das könnte Sie auch interessieren ...
Mehr Bereichte zu RFID-Chip-Implantate: eggetsberger-info.blogspot.com/search?q=RFID
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3 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Placebo - Nocebo: ich bin nicht für das negative Denken (das Glas ist halb leer), aber auch nicht als Gegenpol für das konsequent positive Denken, nämlich über Probleme immer nur Eiscreme zu gießen. Denn irgendwann kommt's und man muss doch dran. Aber der Einsatz positiven Katathymen Bilderlebens zB während schwerer Therapien, können deren schädliche Nebenwirkungen durch eine positive Placebo-Wirkung vorteilhaft beeinflussen. In diesem Sinne sind die gut gemeinten warnenden Abbildungen auf Zigarettenverpackungen einfach negative Suggestionen, die RaucherInnen geradezu in das Verhängnis hineintreiben.
Mehr Infos zum Thema in diesem Interview, das heuer im Sommer aufgenommen wurde.
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4 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Bert Hellinger ist – mit 93 Jahren - von uns gegangen –

sein Lebenswerk aber wird bleiben und lebt in vielen von uns – und nicht nur systemischen (Familien-)Therapeuten - weiter.

Wie niemand vor ihm, hat er der Welt die Wirkung von Spontan-Ritualen deutlich gemacht und die Wirkung der tiefsten Ordnung. Danke allein dafür und für vieles mehr!

Uns beide hat eine lange Zeit verbunden – war ich doch schon bei seinem ersten großen öffentlichen Auftritt bei der Humanistischen Medizin Konferenz in Garmisch dabei. Anschließend habe ich ihm oft und gern zugehört und seine beeindruckende Arbeit und Entwicklung miterlebt.

Zu seinem 85. Geburtstag wünschte er sich von mir die Gestaltung eines halben Tages zu seiner großen internationalen Konferenz des Familienstellens in Reichenhall. Nachdem wir in den Vorjahren auch einige kritische Diskussionen – vor Publikum wie bei den Goldegger Dialogen - hatten, wo wir uns aber im Endeffekt immer wieder auf einer tiefen Ebene finden und einigen konnten, war ich gespannt, auf die Vorbesprechung, zu der er mit seiner Frau Sophie zu uns nach Österreich anreiste. Aber statt einer ausführlichen Diskussion hatten wir ein intensives persönliches Gespräch, und bezüglich der Planung für den Geburtstags-Kongress machte er es kurz mit dem Satz, den ich nie vergessen habe: die Seelen werden schon ineinander fließen.

Bei seinem 85. traf ich ihn vor meinem Auftritt, und er las die China-Study von Colin Campbell, die mich gerade zu „Peacefood“ inspiriert hatte. So gab es einige bemerkenswerte Koinzidenzen.

Als er mit Sophie zu unserem ersten Kongress nach TamanGa kam, und mit Jürgen (Fliege), dem gemeinsamen Freund, inhaltlich aneinander geriet und mir dann noch die Meinung geigte, war die zuerst schwer anzunehmen und doch wusste ich, dass er in der Tiefe recht hatte. Auch dafür bin ich ihm schon längst sehr dankbar.

Es ist mir eine ebenso große Freude wie Ehre, ihn persönlich erlebt zu haben, und ihn für den Mind-Award vorgeschlagen zu haben. Auch seine Verteidigung gegen Kritiker wie auch die seiner Arbeit war mir immer ein Herzensanliegen, weil ich ihn mochte und wusste, wie sehr er in der Tiefe recht hatte.

Wer Bert in seinem letzten Jahren erlebt hat, wenn er auf der Bühne neben sich einen Stuhl für den Tod platziert hatte, weiß, dass er gut vorbereitet gegangen ist.

Lieber Bert, danke für Dein erfülltes Leben, das so viele von uns - alle die wollten - reich beschenkt hat – es war eine große Freude mit Dir das Kostbarste, Zeit, zu teilen und Dich zu erleben.
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4 weeks ago

Dr. Ruediger Dahlke

Heute Mittag endete der Kurs "Urprinzipien - das senkrechte Weltbild". Meine erste Frau Margit und ich haben mit Meditationen, Musik, unserer Kleidung und einem Schautisch und vielem mehr, n 150 TeilnehmerInnen die "Lebensbühnen" näher gebracht und diese Art des Denkens verständlich gemacht, das so hilfreich für das persönliche Leben aber auch für Heilung, Vorbeugung und die Verwirklichung von Vorsätzen ist. Der Wert des Wissens über die Archetypen ist heute ganz zu Unrecht ins Abseits gedrängt. Kursteilnehmer, die mehr erfahren und vor allem erleben möchten, legen wir die "Urprinzipien-Praxiskurse" im nächsten Jahr ans Herz, die ich auch gern noch einmal gebe.

Es war eine schöne Zeit in Pichl mit Euch!
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1 month ago

Dr. Ruediger Dahlke

Wasser-Praxis-Woche
Seminarleitung: Josef Fuhrmann
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1 month ago

Dr. Ruediger Dahlke

Placebo - Nocebo
Nutzen - Schaden
Polarität - "Schattenprinzip"
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1 month ago

Dr. Ruediger Dahlke

Bruder David hat mich oft inspiriert - mit über 90 mehr denn je:
Ein wundervoller Lehrer, um Dankbarkei tzu lehren und jeden Tag neu zu beginnen:

Du grosses Geheimnis
von David Steindl-Rast

Die «Gebete zum Aufwachen» in David Steindl-Rasts neuem Buch «Du grosses Geheimnis» (Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2019) sind ein starker und sinnlicher Aufruf, jeden Tag achtsam, offen, berühr- und dankbar zu leben, und zwar von morgens in der Früh bis zum Einschlafen. Wir sollen und dürfen staunen über all die kleinen und grossen Geschenke, die wir wahrnehmen, wenn wir Augen und Herz offenhalten. Diese Gebete verschliessen sich nicht der Not und dem Leiden in der Welt. Vielmehr ruft der österreichisch-amerikanische Benediktinermönch damit auf zu Betroffenheit, Handlung, Begegnung und aktivem Einmischen. Jedes der 91 Gebete schliesst mit einem Vorsatz für den Tag, an dem es gesprochen wird, beispielsweise: «Heute soll schon mein Blick sagen: Ja, wir gehören zusammen – dem Zeitungsverkäufer, der Kollegin, der Bettlerin.» Bruder David verzichtet bewusst auf das polarisierende Wort Gott und beginnt die Gebete mit: «Du grosses Geheimnis, Quellgrund meines Lebens, Meer, dem alles zuströmt». Ein bewegendes und not-wendiges kleines Werk! (Rezension: Matthias Gerber)

Die Einleitung und zwei Gebete
Buchauszug aus: Du grosses Geheimnis von David Steindl-Rast

Möchtest du wissen,wie die Gebete in diesem Buch entstanden sind? Sie verdanken ihr Bestehen eigentlich dem kurzen Video »Ein guter Tag«, das auf der Website »Dankbar leben« steht und das nun schon weit über eine Million Menschen angeschaut haben. (Hier zu sehen)

Immer wieder begegnet mir irgendwo in der Welt jemand, der mich erkennt und fragt: »Wie ist das Video ›Ein guter Tag‹ eigentlich entstanden? Ich lasse mich jeden Morgen davon inspirieren. Jetzt möchte ich wissen, wie es zustande gekommen ist.«

Auf diese Frage kann ich antworten, ohne lange nachzudenken. Nie ist mir eine Filmaufnahme leichter gefallen. Ich war auf dem Weg zu einer Vorstandssitzung für das Netzwerk »Dankbar leben« im Haus von Chris Wilson, der damals unser Vorsitzender war. Vor der Haustür stellte sich mir Gary Malkin vor und fragte, ob ich fünf Minuten Zeit hätte für ein ganz kurzes Interview. Fünf Minuten hatte ich gerade noch vor der Sitzung, und so führte Gary mich in ein Studio, das er über der Garage im Garten eingerichtet hatte. »Wie würden Sie mit ein paar Worten ihren Mitmenschen heute einen guten neuen Tag wünschen?«, fragte er mich.

Ich setzte mich ans Mikrophon, schaute durchs Fenster auf einen strahlenden kalifornischen Morgen hinaus und begann. Als ich fertig war, stand ich auf, verabschiedete mich und ging zur Sitzung hinüber. Es hatte keine Unterbrechung gegeben, keine Zwischenfrage, keine Wiederholung. Auch nachher musste Gary nichts kürzen oder bearbeiten. Freilich hat der Text nachher durch die begleitenden Fotos und die Hintergrundmusik ungemein gewonnen, aber was ich damals sagte, blieb unverändert. Es kam einfach aus meinem Herzen, und darum spricht es wohl zu den Herzen der Hörer.

Hinter der Frage, wie das Video »Ein guter Tag« entstanden sei, scheint mir aber mehr zu liegen als biografisches Interesse. Ich höre darin eine zweite, viel wichtigere Frage, die eigentlich gemeint ist: »Wie kann ich selbst mit der gleichen Haltung in den Tag gehen – in jeden neuen Tag, ganz gleich, wie ich mich fühle, wenn ich die Augen aufschlage?« Auf diese Frage wollen die »Gebete zum Aufwachen« antworten. Alles kommt nämlich darauf an, ob wir bloß die Augen aufschlagen oder ob wir auch wirklich aufwachen.

Ums Aufwachen in einem doppelten Sinn geht es bei den Gebeten in diesem Buch: ums Aufwachen am Morgen und um ein inneres Aufwachen, ein Wach- und Achtsam-Werden für das, worum es im Leben letztlich geht.

Diese »Gebete zum Aufwachen« sind meine eigenen Gebete. Ich habe sie gebetet und betend niedergeschrieben, um Schwestern und Brüdern zu helfen, die sich danach sehnen, dass der anbrechende Tag ein guter für sie werde. Zwar ist es etwas sonderbar, beim Beten zugleich andere im Sinn zu haben, aber jeder Vorbeter einer Gemeinschaft muss das ja auch tun. Und in Gemeinschaft beten wir immer, auch wenn wir allein beten; niemand steht vereinzelt vor Gott, dem uns allen gemeinsamen Ur-Du, auf das die Kompassnadel jedes Menschenherzens ausgerichtet ist.

An das uns allen gemeinsame große Du richten sich diese Gebete. Das Wort »Gott« vermeide ich. Alle, denen die Anrufung »Gott« lieb und vertraut ist, werden ebenso gut »Du, Großes Geheimnis« sagen können. Allen aber, denen das G-Wort verleidet wurde, können wir so ihr Unbehagen ersparen und sie herzlich einbeziehen. Es soll sich doch niemand ausgegrenzt fühlen. Zweierlei brauchen wir heute dringend in unserer Welt: Gebete, die alle Menschen gemeinsam beten können, und ein großes gemeinsames Aufwachen.

In diesem Sinne: »Lasset uns beten!« In diesem Sinne: »Erhebet die Herzen!« zum Großen Geheimnis als dem gemeinsamen Du, das uns eint.

Bruder David
12. Juli 2018



1. Gebet

Du großes Geheimnis, Quellgrund meines Lebens, Meer, dem alles zuströmt!

Du hast mich mit Augen beschenkt
und Du beschenkst meine Augen
mit Farben – von den Farben, die im
Morgengrauen stillschweigend zu sich finden,
bis zu den lauten Farben am Mittag und den
jubelnden beim Sonnenuntergang.
Jede Farbe hat ihren eigenen Ton. Mit jeder
Farbe sprichst Du mir ein Wort zu, das sich
nicht in Worte fassen lässt. Mach mich heute
hellhörig für Farben, besonders für leise
Farbtöne, die ich nicht nennen kann, die mich
Ehrfurcht lehren vor allem, was unnennbar
ist wie Du.

Amen.

5. Gebet

Du großes Geheimnis, Quellgrund meines Lebens, Meer, dem alles zuströmt!

Im Bewusstsein, wie unendlich weit
Welt und Leben meinen Verstand überragen,
kann ich Dir zutrauen, dass das Ganze
gut werden wird – ja, jetzt schon gut
ist im großen Jetzt. Aber hilft das den
Opfern von Katastrophen? Sie leiden und
sterben – manchmal verbittert –, ohne ein
happy ending zu ahnen.
Zwar bist Du in allem.
In jedem Leidenden leidest Du.
Aber hilft ihnen das?
Mir soll es jedenfalls helfen.
Wo mir heute Leid begegnet,
will ich zu lindern versuchen – mein Unverständnis ertragend
und Dir vertrauend.

Amen.

Auszug mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Das Buch auf der Website des Verlages
...

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1 month ago

Dr. Ruediger Dahlke

Gedanken zum Impfen und seiner Lobby

www.youtube.com/watch?v=dcjvf-PfNpE
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1 month ago

Dr. Ruediger Dahlke

In Bulgarien wurde kürzlich mein Buch ‚Peace Food‘ publiziert. Luchana und ihr Partner Lubro haben mich zu diesem Anlass eingeladen für Vorträge und Tagesseminare in der schönen Stadt Varna am Schwarzen Meer und der Hauptstadt Sofia. Ich möchte beiden danken für die schöne Erfahrung, den tiefen Einblick in das Land, seine Menschen, Natur und Kultur und für die bereichernden Kontakte und Gespräche. Danke auch an Petar und ihre Kollegen für so saubere Übersetzung, Tatjana für ihren Einsatz und Dara vom Publisher Kibea.
Es war wunderbar zu erleben, wie viele vegane und ausgezeichnete Restaurants es in Bulgarien gibt. Sehr viele Restaurants bieten neben normalen und vegetarischen Gerichten sehr gute vegane Gerichte an. So habe ich die ganze Woche sehr gut und sehr gesund gegessen und fühlte mich nicht als "Beilagen-Veganer":
Dankbar bin ich auch so viele Menschen erreicht haben zu können.
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1 month ago

Dr. Ruediger Dahlke

Ich freue mich dass das Schweizer Privatfernsehen QS24 in der Sendung „Naturmedizin“ wöchentlich einen Fernesehbeitrag von mir ausstrahlt (auch auf YT zu sehen).
Diese Woche zum Thema: Impfen! - Sein oder nicht sein?
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Irgendwann stellt jeder fest, dass Dinge, die früher ganz selbstverständlich waren, einfach nicht mehr so laufen wollen. Dann ist es Zeit, auch das Alter in Betracht zu ziehen. Mag es daran liegen? Und was könnte man für sich tun, um vorzubeugen? Viele Infos (wie zB über die Auswirkung von fernsehen) und ein neuer Blick auf das Alter in meinem Buch "Das Alter als Geschenk". ...

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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Dr. Ruediger Dahlkes Titelbild ...

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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

In Bulgarien ist kürzlich mein Peace Food Buch erschienen! Freue mich sehr dass Luchana mich wieder eingeladen hat. Gestern Abend der erste Vortrag mit einem sehr interessierten Publikum in Varna, einer sehr schönen Stadt direkt am goldenen Sandstrand. Heute geht es weiter mit einem Tagesseminar zum Thema „Krankheit als Symbol“! ...

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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Dr. Jane Goodall,
Die berühmte Forscherin blickt in diesem bewegenden Video auf Kindheitserlebnisse zurück, die ihre Liebe zu Tieren weckten. Damals hatte sie einen ganz besonderen, vierbeinigen Lehrer. 🐕 Außerdem teilt sie eine wichtige Botschaft mit uns und Euch: Jeder einzelne Mensch kann etwas bewirken!
Für alle, denen das Wohl der Tiere und unserer Umwelt am Herzen liegt, ist das Video empfehlenswert:

youtu.be/USAHgBX4P48
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Biohacking ist in aller Munde.
Ruediger Dahlke wurde zu diesem Thema von Robin Stolberg interviewt.

Du findest das Interview hier:
www.robinstolberg.de/folge114

Viel Spaß beim Anhören.
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

"Hollywood-Therapie - was Spielfilme über unsere Seele verraten"

enthält natürlich viele Filme, die nicht aus Hollywood entstanden sind, zB aus der Schweiz:

Die Herbstzeitlosen (2006, 90 Min.) von Bettina Oberli

Die Geschichte spielt in einem kleinen Schweizer Dorf, das alle damit verbundenen Klischees erfüllt. Eine sture, starre und erzkonservative Atmosphäre erzeugt beim Zuschauer ein Gefühl der Beklemmung. Hier lebt Martha (Stephanie Glaser), die nach demTod ihres Mannes Lebensfreude und -willen verloren hat. Ihr bisheriger Lebensinhalt, der kleine Dorfladen, dümpelt vor sich hin.
Ihr Sohn, der scheinheilige, bigotte Dorfpfarrer, will sie loswerden, um in ihrem Laden seine Bibelgruppe unterzubringen. Einzig die ausgeflippte Lisie (Heidi Maria Glössner), in ihrer Funktion als „Dorfnärrin“, kämpf gegen die dumpfe Dunstglocke aus Chauvinismus, Resignation, Verkalkung und Leblosigkeit. Sie ist es auch, die Martha wieder zurück ins Leben holt, indem sie die Freundin
dazu inspiriert, ihren alten, versunkenen Jugendtraum zu verwirklichen, der einst Ehe und Mutterschaf zum Opfer gefallen war.
Wie in ihrer Jugend gelernt, beginnt Martha wieder Dessous zu nähen und eröffnet in dem kleinen Kaff eine Boutique für Reizwäsche. Der Dorfladen wird so über Nacht zum „Sündenpfuhl“ und Dorn im Auge der Bewohner. Das Dorf gerät in Aufruhr und zelebriert seine Scheinmoral. Aber alle Anfeindungen, Angriffe und Mobbing-Attacken scheitern an der innerlich immer stärker zu ihrem neuen Lebensinhalt stehenden Martha.
Anders, als ursprünglich gedacht, hat sie immer mehr Erfolg, der weit über die engen Dorf-Grenzen hinausreicht. Mit ihrem Elan, ihrem Mut und dem Traum in ihrem Herzen verändert sie nicht nur sich, sondern auch die kleine Gemeinschaft.

Deutung:
Es geht im Leben darum, niemals aufzugeben. Es ist nie zu spät, seinen Traum, (s)eine Vision zu verwirklichen. Sicherlich ist Marthas Vorteil auch ihr Alter. Sie ist an einem Punkt im Leben angekommen, wo sie nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen hat. Trotzdem braucht es allen Mut, das innere Feuer der Begeisterung wieder zu erwecken und Durchhaltevermögen angesichts von Widerstand zu beweisen. Vor allem braucht es die
Bereitschaf, alte, verkorkste seelische Muster zu durchbrechen, um mutig mit allem Risiko Neuland zu betreten.

Fragen, die ZuschauerInnen sich stellen könnten:
Welchen Lebenstraum habe ich im Laufe meines Lebens aufgegeben?
Welche Umstände haben mich gehindert, meine Vision zu verwirklichen?
Was fehlte mir zur Verwirklichung – der Mut, das Feuer der
Begeisterung, das Selbstbewusstsein, das Durchhaltevermögen oder der Glaube daran?
Oder war es Überanpassung an die gegebenen Lebensbedingungen?
Was gäbe es in meinem Leben noch zu verwirklichen? Es ist nie zu spät!

Für wen und welches Problem ist dieser Film Therapie?
Für alle Spätberufenen, deren aufgeschobene Lebensträume noch auf Verwirklichung warten.
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Die Art, wie unsere Gesellschaften mit Julian Assange umgehen, ist ein Abbild von unserer Situation.

Ihn dafür zu bestrafen, dass er uns mit der Wahrheit vertraut gemacht hat.

Wenn das Schule macht, dann kommen wirklich schlimme Zeiten auf uns zu.
Diejenigen, die uns die Wahrheit verkünden werden abgestraft, bekommen keine Solidarität und keine Hilfe.
Die Kriminellen, die von den Whistleblowern überführt wurden, dürfen vollkommen unbelastet weiter agieren.

Insofern ist es wirklich ein Gebot der Stunde hier für Solidarität zu sorgen und ihm zu helfen.
Wenn das nicht passiert, können wir nicht erwarten, dass sich noch einmal irgendeiner traut, uns die Wahrheit zu sagen.

youtu.be/Wmx9Y7QdPzk

#FreeAssange
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Die wertvolle Behandlungsmethode mit Eigenblut, die ich von einem Heilpraktiker lernte und 30 Jahre anwandte, wird nun den Heilpraktikern untersagt.
Das ist Ausdruck einer beschämenden Gesundheitspolitik.

Hier der Nachruf von der Anme:

Handstreichartig wurde in der Nacht vom 15. auf den 16. August im deutschen Bundestag im Namen der Arzneimittelsicherheit die Behandlung mit Eigenblut als Injektion oder Infusion der Verschreibungspflicht unterstellt (nur die homöopathische D4-Version ist ausgenommen). Im Vorfeld hatten sich engagierte VertreterInnen von Heilpraktikerverbänden im April und im Juni bei Anhörungen dagegen gewandt- vergeblich. Diese über jahrzehntelange traditionell angewandte Immunbehandlung steht den Patienten in deutschen Heilpraktikerpraxen nun nicht mehr zu Verfügung.

Das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) folgt in diesem Zusammenhang dem Wunsch einer Initiative, die darauf abzielt dem deutschen Heilpraktikerberuf zu schaden. Die gesundheitspolitische Zielrichtung dieses berufspolitisch motivierten Therapieverbotes scheint klar: Eine bewährte individuell ausgerichtete Immunbehandlung im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes ist nicht länger erwünscht! Patienten, die gezielt im Rahmen einer pluralistischen Medizin eine Alternative wünschen, werden verstärkt zu nur noch rudimentär vorhandenen ärztlichen Angeboten verwiesen.

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern wird hiermit nicht-ärztlichen Anwendern erneut ein Handwerkzeug weggenommen. Gerade diese AnwenderInnen bewahren und entwickeln das kulturelle Erbe der Traditionellen Heilkunde und Medizin zum Wohl der Allgemeinheit– und genau dagegen scheint es mit diesem Verbot zu gehen. In unserer Satzung steht der Erhalt von Therapien und Heilmitteln an oberster Stelle – es ist eine traurige Nachricht!

Die Beisetzung findet täglich und deutschlandweit statt. Wir bitten die betroffenen PatientInnen und AnwenderInnen darum auf Blumengestecke und ähnliche Trauergesten zu verzichten. Unterstützen Sie jedoch Ihren Heilpraktikerverband finanziell bei möglichen gesetzlichen Schritten.
Nora Laubstein
President/Vorsitzende
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Hilferuf an alle!

Dieses Mail erreichte mich gerade und ich möchte es gern weiterleiten – ohne die Spendenaufrufe. Fangen wir doch erstmal damit an, uns mit unserer Jugend zu solidarisieren – ihnen, uns und unserer Erde zu Liebe…

Hier das berührende Mail:
Hallo Ruediger Dahlke,
wahrscheinlich werden Sie sich über diese Mail wundern. Heute schreibt hier nämlich nicht Campact, sondern ich: Clara Mayer. Ich bin 18 Jahre alt, komme aus Berlin und mache bei „Fridays for Future“ mit.
Bei meinem ersten Streik fürs Klima waren wir nur ein paar Hundert Leute, kaum jemand hat uns beachtet. Aber beim letzten großen Aktionstag waren wir 300.000 Menschen deutschlandweit. In Berlin war es so voll, überall Leute. Es war krass! Aber es ist auch frustrierend. Denn wir streiken jetzt seit einem halben Jahr. Und die Bundesregierung tut nichts. Sie redet nur. Wir Jugendlichen müssen weiter zuschauen, wie Erwachsene unsere Erde verheizen. Und unsere Zukunft.
Wenn die Regierung auf uns alleine nicht hört, dann müssen jetzt auch die anderen Generationen dabei sein. Deswegen hat Greta Thunberg zum größten Streik der Erde aufgerufen. Am Freitag, den 20. September streiken wir weltweit – und diesmal brauchen wir auch Euch, die Erwachsenen! An diesem Tag entscheidet das Klimakabinett der Regierung über die neuen Klimagesetze.
Überall in Deutschland soll es Demos und Kundgebungen und Aktionen geben. Das schaffen wir nicht allein.
Campact will uns mit Hunderttausenden Plakaten und Flyern unterstützen, mit Videos für den Streiktag und jeder Menge Hilfe bei den Bühnen und Lautsprechern. So könnte das wirklich klappen mit dem größten Streik der Welt! Aber der September ist schon bald, also müssen wir gleich loslegen. Deswegen bitte ich Sie: Unterstützen Sie uns Schüler*innen.

Eigentlich war ich im Winter ja total mit meinem Abi beschäftigt. Aber Umweltschutz war mir eben immer wichtig. Ich habe zum Beispiel versucht, plastikfrei zu leben. Dabei habe ich gedacht: Ich müsste doch noch mehr tun können. Die Klimakrise bewältigen wir nicht, indem wir nur anders einkaufen. Wir müssen das Problem politisch lösen! Als ich eine Einladung zu einem Treffen von Fridays for Future gesehen habe, bin ich direkt hin. Mittlerweile engagiere ich mich jeden Tag mehrere Stunden: Ich bin im Presseteam unserer Ortsgruppe und helfe beim Instagram-Account mit.
Jetzt planen wir alle schon für den 20. September. Wir haben ja schon mehrere große Streiks gemacht. Aber dieses Mal ist es auch für uns anders. Dieses Mal muss die Regierung sehen, dass nicht nur die Jugendlichen demonstrieren – sondern alle!Ich bin sicher, dass das unsere große Chance ist. Nur, wenn wir alle gemeinsam aufstehen, können wir die Bundesregierung zwingen, endlich wirklich was gegen die Klimakrise zu tun.
Bis jetzt reden sie einfach nur: Die Regierung hat zwar ein „Klimakabinett“ gegründet – aber da haben sie die Entscheidungen immer wieder verschoben. Am 20. September soll es endlich soweit sein. Dann entscheiden sie im Klimakabinett über das Klimaschutzgesetz. Kurz darauf treffen sich in New York die Staats- und Regierungschefs beim UN-Klimagipfel. Genau dann wollen wir ihnen mit Hunderttausenden Menschen zeigen: Hört auf zu reden – handelt endlich!
Wir tun jetzt alles, was wir können, um aus dem 20. September einen gigantischen Streiktag fürs Klima zu machen.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Ihre Clara Mayer

PS: Ich weiß nicht, was für Sie das Leben schön macht. Vielleicht ist es Ihr Garten, oder es sind Ausflüge in die Natur oder Ihre Familie. Für mich ist das nicht selbstverständlich. Ich muss annehmen, solche ungetrübten Ausflüge ins Grüne im Alter nicht mehr zu erleben. Und es ist nicht einmal meine größte Sorge. Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände: Meine Generation hat Angst. Deswegen handeln wir jetzt – bitte lassen Sie uns damit nicht allein.

Mein Beitrag dazu ist mein jüngstes E-Book „Future 4 U“, eine Einladung an Jung und Alt, die Fehler der Hippies zu vermeiden, die Spielregeln des Lebens anzuwenden und bei sich anzufangen und das Thema Klima auf alle Ebenen und auf die ganze Mit- und Umwelt auszudehnen. Ihr bekommt es für 7,77 bei Kindle oder bei www.dahlke at oder bei www. LebensWandelSchule.com – für jedes E-Book wird via Green Äthiopia ein Baum gepflanzt und jede(r) LeserIn bekommt eine gratis Online-Detox Woche diesen Herbst.
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Ich freu mich auf diesen Kongress:

www.facebook.com/watch/?v=390922538194886
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Wikipedia als Hetzorganisation überführt

Was mir an der Berichterstattung über meine eigene Person rasch aufgefallen ist und sich anschließend an anderen zeigte, ist jetzt für alle nachvollziebar entlarvt: Wikipedia berichtet absichtlich und vorsätzlich tendenziös, falsch und vielfach hetzerisch.
Während große Teile der Berichterstatttung fair ist, etwa im Bereich der Naturwissenschaften, ist das nicht der Fall, wenn es um Vertreter der Komplementär-Medizin und um Spirituelles geht. Dort wird selbst mehrfach richtig gestelltes, immer wieder absichtlich verunglimpfend dargestellt.
Was im politischen Bereich nicht der auch sonst üblichen Nato-Hofbericht-Erstattung entspricht wird diskriminiert wie in diesem Film am Beispiel von Dr. Daniele Ganser überzeugend dargestellt.

www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA&fbclid=IwAR2J9lsbaxQaDxAkQkCzHGuIsltbxCgF7mirdesfxe35Iegsx_jm...
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Deutschland diskutiert die «Fleisch-Steuer»

Dass über die Verteuerung von Flesch überhaupt in der NZZ diskutiert wird, halte ich schon mal für sehr gut.

Es macht tatsächlich, dass ein selbst von der WHO als krebserregend eingestuftes Nahrungsmittel steherbegünstigt ist, macht natürlich keinen Sinn. Das gleiche gilt für Milch, das nach Prof. Colin Campbell gefährlichste, weil verbreitetste Kanzerogen auf diesem Planteten.
Fleisch- und Milchkonsum gehören jedenfalls der allgemeinen Gesundheit zu Liebe reduziert, wie ich in Peacefood und den folgenden Büchern der Peacefood-Reihe seit vielen Jahren vorschlage.

Aber ob eine Fleischsteuer den Tieren wirklich nutzt ist tatsächlich kontrovers. Ideal wäre, wenn das Bewußtsein der Bevölkerung in dieser Hinsicht weiter wachsen würde.

Hier nun aus der NZZ:

Wenig spricht dafür, dass die Verteuerung des Fleisches ein wirksamer Beitrag zum Tier- und Umweltschutz ist

Stephanie Lahrtz, München

Mehr Tierwohl, mehr Umweltschutz, wer könnte dagegen sein? Da klingt ein Vorschlag des Deutschen Tierschutzbundes gar nicht so schlecht: eine Steuer auf Fleisch. Höhere Kosten gleich weniger Konsum gleich mehr Umwelt- und Tierschutz, so die Rechnung. Agrarpolitiker der Grünen wie der SPD brachten umgehend eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Fleisch ins Spiel.

Kritik am Vorschlag

Derzeit bezahlen Konsumenten in Deutschland bei Fleisch und anderen Grundnahrungsmitteln einen reduzierten Steuersatz von sieben statt regulär neunzehn Prozent. Die zusätzlichen Einnahmen sollten dann für eine bessere Tierhaltung ausgegeben werden, so die Forderung. Zwar zeigen auch christlichdemokratische Politiker Verständnis für den Vorschlag. Doch es kam auch umgehend Kritik. Sozialpolitiker wenden ein, dass höhere Preise für Lebensmittel Geringverdiener überproportional belasteten. Dem Grünen-Chef Robert Habeck geht der Vorschlag nicht weit genug. Eine isolierte Betrachtung von Einzelsteuersätzen sei nicht sinnvoll, sagte er. Vertreter des Umwelt- wie auch des Landwirtschaftsministeriums haben Skepsis bezüglich der Wirksamkeit geäussert. Und tatsächlich: Der Vorschlag taugt nicht. Erstens ist die Mehrwertsteuer nicht zweckgebunden. Der Staat kann die Tranche, die von einer Erhöhung dieser Steuer auf Fleisch in die Kassen flösse, nicht an die Produzenten weiterreichen, um bessere Haltungsbedingungen zu fördern.

Zweitens würde die Erhöhung einer alle Fleischprodukte gleich betreffenden Steuer das Tierwohl und den Umweltschutz eher mindern. Denn dadurch würde Biofleisch, das mehr kostet als das Schnitzel aus der Massentierhaltung, noch teurer. Das könnte Verbraucher zu den billigeren, konventionell produzierten Produkten greifen lassen.

Verstoss gegen EU-Vorgaben

Die Erfahrung lehrt auch, dass die Einzelhandelsriesen bei Preiserhöhungen von Lebensmitteln jeweils vehement versuchen, die Preise der Erzeuger zu drücken. Das hätte zur Folge, dass viele noch billiger und somit belastender für Tier und Umwelt produzierten. Um Tierwohl und Umweltschutz zu verbessern, gibt es andere Hebel. So könnten Vorschriften der Tierhaltung verschärft werden. Derzeit hat ein Mastschwein laut Gesetz Anspruch auf mindestens einen Quadratmeter Lebensraum. Ein schlachtreifes, 100 Kilogramm schweres Schwein kann allerdings mehr als anderthalb Meter lang und fast einen Meter hoch werden. Mehr Platz, mehr Gruppenhaltung und dann höhere Preise wären ein echter Beitrag zum Tierwohl. Ein weiteres Druckmittel, um die Tierbestände zu reduzieren, wäre die Reduktion der auf die Felder ausgebrachten Güllenmengen. Deutschland verstösst seit Jahren gegen die EU-Vorgaben für die Grundwasserbelastungen. Mittlerweile sind mehr als ein Viertel der Grundwasserkörper mit zu viel Nitrat belastet. Der Bundesrepublik drohen daher ab dem kommenden Jahr tägliche Bussgeldzahlungen in der Höhe von 857 000 Euro pro Tag.

Richtig am Vorschlag einer Fleischsteuer ist aber das Ziel: Deutschland muss den Fleischkonsum minimieren. Das zeigt auch der Bericht zur Landnutzung des Intergovernmental Panel on Climate Change.

Meine Meinung zum letzten Punkt: Leider zahlt Deutschland - in diesem Punkt der Pharmaindustrie ähnlich - lieber hohe Strafen, als sinnvolle EU-Gesetze einzuhalten.
Ich finde das beschämend deutlich in Bezug auf die Geisteshaltung der herrschenden Politiker.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 09.08.2019
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Die Erfolgsgeschichte von Beyond Meat:

inter?utm_source=nl19-33-34&utm_medium=email&utm_campaign=w-nl
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Signale des Körpers:

Dazu ein Beitrag auf youtube:
www.youtube.com/watch?v=EywcNuYv6s4
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Die Macht der Lobbyisten wird selbst in der Süddeutschen zum Titel-Thema

Wenn wir eine gesunde Zukunft wollen, muss die Macht der Konzerne und der von ihnen beauftragten Lobbyisten gebrochen werden.
Wo wir gelandet sind, sehen wir an Umwelt, Gesundheit und Klima. Die Politik ist gekauft, die Jugend wenigstens auf der Straße.
In "Future 4 U" mache ich ihr Mut, dort solange zu bleiben bis der diese Pestbeule aufgestochen und Lobbyisten-Kaderschmieden wie CDU/CSU und FDP entlarvt und wenn sie weiterhin in sturer unnstarrer Engstirnigiet verharren, entsorgt sind.

Die SZ rekapituliert STreit um Glyphosat als Lehrstück:

7. August 2019, 04:50 Uhr
Streit um Glyphosat-Zulassung
Wie Lobbyisten Ministerien und Kanzleramt bearbeiteten
Landwirtschaft in der EU

Spuren hinterlassen: Ein Landwirt sprüht Pestizide auf sein Feld im brandenburgischen Prenzlau. (Foto: Sean Gallup/Getty)

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Ende 2017 winkte Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU) die EU-weite Verlängerung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat als Vertreter Deutschlands durch.
Seine Kollegin aus dem Umweltministerium, Hendricks (SPD), war dagegen. Deutschland hätte sich wegen des Streits in der Regierung eigentlich enthalten müssen.
Akten aus beiden Ministerien geben einen tiefen Einblick, wie Lobbygruppen den Streit um Glyphosat zu beeinflussen versuchten.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Dem Ansehen von Glyphosat drohte Schlimmes. Als die SPD in ihrer Parteizentrale im Herbst 2017 eine Fotoausstellung ankündigte, schrillten bei Lobbyisten in Berlin die Alarmglocken. Bilder des Fotografen Pablo E. Piovano sollten Folgen des Pestizids in Argentinien dokumentieren. Zu sehen: Missbildungen, kranke Körper von Landarbeitern und Kindern. Ihr Leid wurde auch Glyphosat zugeschrieben.

Der Deutsche Bauernverband reagierte giftig. Die Umweltministerin sollte auch noch die Eröffnungsrede zur Ausstellung "Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen" halten. Mit Interesse, aber "auch mit etwas Verwunderung" habe man die Ankündigung gelesen, schrieb Vizegeneralsekretär Udo Hemmerling an die Veranstalter. Argentinien sei nicht Europa. Hemmerling verlangte ein klärendes Gespräch - und zwar vor der Eröffnung.

Dass sich der Deutsche Bauernverband so intensiv um Kunstausstellungen im Willy-Brandt-Haus kümmert, kommt selten vor. Aber so ist die Stimmung im Herbst 2017. Konzerne, Verbände und Lobbyfirmen fühlen sich in der Defensive. Der öffentliche Druck gegen den Stoff, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen, wächst. Die Süddeutsche Zeitung hat Einblick in die Akten der Ministerien genommen, die sich seinerzeit über Glyphosat stritten, im Umweltministerium von Barbara Hendricks (SPD), aber auch beim Landwirtschaftsministerium von CSU-Mann Christian Schmidt und im Kanzleramt. Es sind Einblicke in die Lobbyarbeit im Zentrum der Macht. Denn in der Causa Glyphosat geht es um viel: um einen Milliardenmarkt, aber auch um die künftige Ausrichtung der Landwirtschaft. Und um die Frage, wer stärker ist: die Industrie oder die Umweltbewegung.
Landwirtschaft Wie Monsanto versuchte, deutsche Politiker zu beeinflussen
Lobbyismus
Wie Monsanto versuchte, deutsche Politiker zu beeinflussen

Eine PR-Agentur hat offenbar eine Art Ampel-Farbschema entworfen, in das sie für das Agrarchemie-Unternehmen Politiker eingeteilt hat. Darunter auch die ehemalige Bundesumweltministerin. Von Michael Bauchmüller
Berlin wird zum zentralen Schauplatz des Streits

Kern der Auseinandersetzung ist die erneute Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat. Die EU-Kommission ist dafür, doch im Kreis der Mitgliedstaaten findet sich keine Mehrheit - einige Staaten sind dafür, andere dagegen. Mittendrin steht Deutschland, wo Umwelt- und Landwirtschaftsministerium streiten. Wenn sich eine Bundesregierung nicht einigen kann, enthält sie sich - die Mehrheit für eine Verlängerung wäre futsch. So wird Berlin zum zentralen Schauplatz des Streits.

Um Früchte zu ernten, müssen auch Lobbyisten eine Saat ausbringen. Beackert werden nicht nur Minister, sondern auch Beamte des Regierungsapparats. Im Mai 2017 etwa nimmt die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat per Brief mit zwei Kanzleramtsbeamten Kontakt auf. Man fürchte, "dass die kommenden Monate von bestimmten Interessengruppen genutzt werden könnten, um Angst und Verwirrung in der Bevölkerung zu stiften", heißt es darin. Eine Reihe von Saatgut- und Chemiekonzernen hatte die AG gegründet, geführt wird sie von einer Darmstädter PR-Firma.

In einer ersten Welle geht es darum, sich in der Regierung als Opfer zu präsentieren. Lobbyismus stellen die versierten PR-Strategen der AG als Sache der anderen dar. Man sei darauf angewiesen, "dass Entscheidungsträger wie Sie, die in verantwortlicher Position stehen, sich nicht von Partikularinteressen vereinnahmen lassen, sondern das gesellschaftliche Allgemeinwohl im Blick behalten", erfahren die Kanzleramtsbeamten, und nahezu wortgleich Staatssekretäre des Agrarministeriums. Schon jetzt wolle man sich "für Ihren professionellen Umgang" bedanken. Schließlich vertraue die Arbeitsgemeinschaft ganz "auf Ihre Kompetenz und Ihr politisches Gespür in dieser Debatte".
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Preisliche Frontal-Angriffe des Pharmakonzerns Novartis
auf europäische Soidargemeinschafts-Versicherungssystem

Neben anderen Vorwürfen, wird deutlich, dass die preislichen Ausritte des Konzerns für die Versicherungen unverkraftbar sind. Eine einmalige Dosis von Zolgensma soll 2,1 Millionen Dollar kosten, die von Kymriah 370 000.- SFr.

Hier ein Artikel aus den NZZ-Papers von Dominik Feldges und Simon Hehli

US-Gesundheitsbehörde erhebt Vorwürfe wegen Gentherapie-Medikament

Sie gilt als das teuerste Medikament der Welt, die neue Gentherapie Zolgensma des Basler Pharmakonzerns Novartis. In den USA, deren Gesundheitsbehörde FDA vor knapp drei Monaten als erste Instanz überhaupt dem Präparat die Zulassung erteilt hat, kostet die einmalige Verabreichung 2,1 Millionen Dollar. Dieses Preisschild hat weltweit vor allem unter Patientenorganisationen und Gesundheitspolitikern für Unverständnis gesorgt, doch damit nicht genug: Novartis muss sich nun auch noch den Vorwurf gefallen lassen, bei der Erforschung dieses Produkts getrickst zu haben.

Die Zulassung bleibt

Der Fall ist durch eine Medienmitteilung der FDA bekanntgeworden. Die Behörde moniert, dass bei einem Tierversuch Daten manipuliert worden seien, die Eingang in das Zulassungsgesuch gefunden hätten. Der Pharmakonzern bzw. seine US-Tochterfirma Avexis habe den Vorfall zwar am 28. Juni 2019 von sich aus gemeldet, doch sei der positive Zulassungsentscheid schon am 24. Mai getroffen worden. Die FDA, die als strenge Behörde gilt und deren Entscheidungen weltweit Signalwirkung haben, sieht sich hinters Licht geführt. Sie hat angekündigt, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen und, falls angebracht, straf- oder zivilrechtliche Massnahmen zu ergreifen.

Die Androhung kommt für Novartis zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Medikamentenhersteller hat die vergangenen eineinhalb Jahre unter der Führung des neuen Konzernchefs Vas Narasimhan grosse Anstrengungen unternommen, um mit alten, umstrittenen Praktiken aufzuräumen. Diese hatten vor allem die Verkaufsorganisation betroffen und dem Konzern wiederholt Gerichtsfälle eingetragen, die teilweise noch hängig sind oder lediglich mithilfe millionenteurer Vergleiche beigelegt werden konnten.

Die Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung, die sich der Multi pro Jahr rund 9 Milliarden Dollar kosten lässt, standen bis anhin nicht im Fokus der Anschuldigungen. Umso schmerzhafter sind für Novartis die gegenwärtigen Vorwürfe. Die Gruppe bestreitet den Vorfall bei Avexis nicht. Sie hat – wie in solchen Fällen üblich – die volle Zusammenarbeit mit der FDA zugesichert.

Der wirtschaftliche Schaden dürfte sich für das Unternehmen gleichwohl in Grenzen halten. Die FDA hat darauf verzichtet, Zolgensma die Bewilligung für die Vermarktung zu entziehen. Auslöser dafür war der Umstand, dass offenbar nur wenige Daten manipuliert worden sind. Die hohe Sicherheit und Wirksamkeit des gegen spinale Muskelatrophie eingesetzten Medikaments seien nach heutigem Kenntnisstand nicht infrage gestellt, hält die Behörde fest. Damit verspricht Zolgensma weiterhin ein gutes Geschäft für den Pharmakonzern zu werden. Analytiker und Novartis selber erwarten für das Produkt jährliche Spitzenumsätze von mehr als einer Milliarde Dollar.

Eine andere Frage ist, wie sich der Vorfall auf das Image des Konzerns auswirken wird. Um besonders talentierte Wissenschafter anzuziehen, ist die Firma auf einen tadellosen Ruf angewiesen. Sie benötigt einen solchen zudem in den vielen noch bevorstehenden Diskussionen über die neuartigen Gen- und Zelltherapien. Das Verständnis dafür zu wecken, weshalb solche Behandlungen einen hohen sechs- oder gar siebenstelligen Betrag wert sind, ist nicht einfach.

Explodieren die Kosten?

Eine andere Novartis-Therapie, die für Schlagzeilen sorgt, ist Kymriah. Die Kur kommt bei Leukämie zum Einsatz und wird für jeden einzelnen Patienten aus körpereigenen Immunzellen hergestellt – ein hochwirksames Verfahren. Doch es hat einen hohen Preis, rund 370 000 Franken. Die neuen Therapien, zu denen Kymriah oder Zolgensma zählen, stellen das Gesundheitswesen vor grosse Herausforderungen: Ziel muss es sein, dass alle Patienten möglichst rasch Zugang zu bahnbrechenden Behandlungen erhalten, ohne dass die Kosten zulasten der Prämien- und Steuerzahler explodieren. In der Schweiz betragen die Medikamentenkosten derzeit 10 Milliarden Franken, die massgeschneiderten Therapien dürften hier für einen Schub sorgen. Die Politik ist auf «disruptive Technologien» à la Kymriah jedoch nicht vorbereitet, wie der Jurist und Ethiker Bernhard Rütsche im Gespräch mit der NZZ sagt.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 08.08.2019
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Abgeordneten-Watch: verdeckte Parteispenden und Lobbyismus

- Von Konzernen gekaperte Politik als Erklärung für unser Elend auf vielen Ebenen

CDU/CSU und FDP, die wohl am meisten abkassieren und als Lobbyisten-Highend-Kaderschmieden bekannt sind, verweigern - wie bei ihnen schon üblich – im Gegensatz zu SPD und Grünen ihre Unterstützter offenzulegen. Alle kassieren aber auf diesem Weg und umgehen damit das Parteispenden-Gesetz. Diese Um- und Missstände unterminieren ein sowieso schon dubioses Machtgeflecht.
Vor allem die Jungen, die jetzt mit so viel Recht an den Frei-Tagen auf die Straßen gehen und denen ich gerade das E-Book „Future 4 U“ auf den Leib geschrieben habe, sollten wissen, wem sie gegenüber stehen. Diese Parteien lassen sich jederzeit kaufen, und sind auch immer bereit, andere zu kaufen, auch Euch. Also passt auf und lasst Euch nicht billig abspeisen.

Hier der Bericht:
Reemtsma verteilt Zigaretten, bei Huawei gibt es umsonst Weißwein und um die Lobbyist:innen von Audi kommen wir gar nicht erst umhin, die stehen nämlich direkt am Eingang.
Was wie ein Messebesuch anmutet, spielt sich in Wirklichkeit auf dem diesjährigen Parteitag der FDP ab. Und dort wimmelt es nur so von Lobbyist:innen: Beinahe 50 Unternehmen und Verbände sind gekommen.
Während man bei Wohlfühlatmosphäre versucht die Delegierten von den eigenen Interessen zu überzeugen, ist ein weiterer Grund ausschlaggebend für die Präsenz der Lobbyist:innen auf diesem und anderen Parteitagen:
Über zum Teil vollkommen überzogene Standgebühren – in einigen Fällen fließen fünfstellige Beträge – pumpen Unternehmen und Wirtschaftsverbände jedes Jahr Zigtausende in die Politik. Ein anderes beliebtes Mittel im sogenannten Parteisponsoring ist der Anzeigenkauf in parteieigenen Publikationen, die mitunter sogar teurer sind als eine Annonce im SPIEGEL.


Geldgeber:innen im Dunkeln



Im Gegensatz zu Parteispenden, die ab einer Höhe von 50.000 Euro sofort veröffentlichungspflichtig sind, bleiben die Geldgeber:innen beim Parteisponsoring komplett im Dunkeln. Darüber hinaus können Unternehmen diese Zahlungen sogar noch von der Steuer absetzen.
2017 belief sich der Posten in den Rechenschaftsberichten der Parteien, in dem zu einem Großteil Sponsoringeinnahmen enthalten sind, auf sage und schreibe 33,2 Millionen Euro – allein die FDP kassierte auf ihrem Parteitag im April 90.000 Euro.
Über das Parteisponsoring nehmen Unternehmen und Wirtschaftsverbände massiven Einfluss auf die Politik und wir Bürgerinnen und Bürger bekommen davon nichts mit. Weil geheimer Lobbyismus aber Gift für unsere Demokratie ist, macht abgeordnetenwatch.de diese Einflussnahme öffentlich!
So haben wir in mühsamer Arbeit etwa die Sponsor:innen der vergangenen Parteitage von Union und FDP recherchiert und veröffentlicht – anders als bei SPD und Grünen wollte man uns die Geldgeber:innen dort nämlich nicht nennen (AfD und Linke vermieten laut eigenen Angaben keine Parteitagsstände gegen Geld).
Es ist an uns Bürgerinnen und Bürgern unsere Demokratie zu schützen. Wenn wir geheimen Lobbyismus nicht stoppen, haben wir am Ende alle das Nachsehen.
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Am 6. August 2019, in der SZ zum Klimawandel

In Europa wird das Wasser knapp

Weltweit sind 17 Staaten, darunter Indien, von "extrem hohem Wasserstress" betroffen. Diese Staaten verbrauchen fast alle zur Verfügung stehenden Wasserressourcen.
Das geht aus dem Wasserrisiko-Atlas des World Resource Institute (WRI) hervor. Die Forscher warnen vor zunehmenden Engpässen, vor allem in Metropolen.
Auch in Deutschland leiden einige Regionen unter hohem Wasserstress. Das bedeutet, dass die Konkurrenz um die Ressource wächst.

Ein Viertel der Menschheit lebt in Staaten, die von akutem Wassermangel bedroht sind. Das geht aus dem Wasserrisiko-Atlas des World Resources Institut (WRI) hervor, den die Organisation am Dienstag in Washington vorstellte.

Laut den Forschern leiden heute bereits 17 Staaten unter "extrem hohem Wasserstress". Sie verbrauchen jährlich mehr als 80 Prozent des verfügbaren Grund- und Oberflächenwassers, etwa aus Seen und Flüssen. Die Folge ist eine verschärfte Konkurrenz um die Ressource, etwa zwischen Landwirtschaft und Haushalten. Zwölf dieser wasserarmen Staaten liegen im Nahen und Mittleren Osten, darunter Iran, Pakistan oder Israel. Wasserknappheit könnte dort bestehende politische Spannungen verschärfen.
Auch Deutschland ist zunehmend betroffen

Jedoch wird das Wasser auch in Europa knapper. Laut den Daten des WRI leiden sieben EU-Staaten, darunter Spanien, Italien und Belgien, unter hohem Wasserstress. Auch in Deutschland fallen viele Regionen in diese Kategorie, etwa Hessen oder Brandenburg. "Wir haben durch die Hitzesommer gesehen, dass Wasser bei uns zu einem knappen Gut werden kann", sagt Dietrich Borchardt, Leiter für Aquatische Ökosystemanalyse am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Wasser werde zwar nicht unbedingt für die Verbraucher knapp, sagt Borchardt, "aber für die Wälder, die Felder, die Schifffahrt, die Kühlung von Kraftwerken und viele weitere mehr".
Umwelt Nur einen Zoll von der Katastrophe entfernt Bilder
Wasserknappheit in Indien
Nur einen Zoll von der Katastrophe entfernt

Die Reservoirs sind fast ausgetrocknet, die Nerven liegen blank: Akuter Wassermangel in der indischen Metropole Chennai zeigt, was Megacities weltweit in den kommenden Jahren droht. Von Arne Perras, Singapur

Mit Indien ist zudem das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung in die Gruppe mit "extrem hohem Wasserstress" aufgerückt. Im Juni brach in der Millionenstadt Chennai eine Wasserkrise aus, nachdem alle Reservoirs fast austrockneten. Metropolen sind durch Bevölkerungswachstum, verbunden mit steigendem Verbrauch teilweise anfälliger für Wasser-Schocks, etwa wenn lange Zeit der Regen ausbleibt. Meist sind die Engpässe aber auch Missmanagement und schlechter Planung geschuldet. In Jakarta etwa beziehen die meisten Einwohner ihr Wasser wegen der schlechten Versorgung aus selbst gegrabenen Brunnen, was den Grundwasserspiegel fallen lässt. Die Stadt droht deshalb im Meer zu versinken.

Der Klimawandel könnte viele negative Entwicklungen noch verstärken. Falls das Wasser weiter gemanagt werde wie bisher, und die Klimamodelle sich als korrekt erwiesen, erklärt die Weltbank in einer Studie, "dann wird Wasserknappheit sich in Regionen ausbreiten wo sie derzeit nicht existiert, und sich in Regionen, wo Wasser bereits knapp ist, massiv verschlimmern".

Von Christoph von Eichhorn

Es ist Zeit etwas zu tun:
Wer, wenn nicht wir,
wann, wenn nicht jetzt.
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2 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Die "Fridays" und "Future 4 U"

Selbst wenn die Klimaveränderung gänzlich natürlich wäre, was ich nicht glaube und wogegen wirklich viel spricht, wäre eine rasche nachhaltige Politik, um sie wenigstens zu bremsen, immer noch alternativlos.
Natürlich gibt es noch andere Probleme, aber deswegen in diesem einen Bereich nichts zu tun, wie die Gerontokraten in der Politik das seit so langem vorexerzieren, bleibt doch völlig daneben. Erneuerbare Energien voranzubringen, ist jedenfalls gut. Die REsourcen und die Umwelt zu schonen alternativlos.
Greta hat da doch viel Dynamik hineingebracht, selbst die Verlierer-Combo in Berlin wankt, was bei ihrer Starr- und Sturheit ja schon ein enormer Fortschritt ist.
Und Greta geht mit gutem Beispiel voran, vor allem isst sie der Umwelt zu Liebe pflanzlich. Von welchem Politiker ließe sich das sagen?

So empfehle ich weiter, Ihr zu folgen, statt in nörgelndem NIchtstun zu verharren, in intellektueller Besserwisserei. Wer Augen hat, kann doch sehen, dass Mutter Natur und Mutter Erde in Schutz genommen werden müssen vor Vater Staat und seinen Sponsoren, bzw. Konzernen.

In der Schweizer NZZ eine Einschätzung der

Umweltaktivistin Greta Thunberg mit der typischen Überschrift:

Klima-Ikone mit begrenzter Wirkung

Seit Monaten kommt die junge Schwedin nicht aus den Schlagzeilen: Greta am WEF, beim Papst, beim französischen Präsidenten. Die Initiantin der «Fridays for Future»-Bewegung, die mit ihrem Kampf gegen die Klimaerwärmung zur Ikone geworden ist, liest Politikern und Wirtschaftsvertretern allenthalben für ihre Untätigkeit die Leviten. Bald wird Greta mit einem emissionsfreien Segelboot den Atlantik überqueren. Und für den Friedensnobelpreis ist sie auch schon vorgeschlagen.

Die einen verehren die 16-jährige Umweltaktivistin schon fast wie eine Heilige, andere decken sie mit Schmähungen ein. Was steckt hinter dem Phänomen Greta Thunberg? Ist sie ein Produkt cleverer Marketingstrategen, die Profit aus dem medialen Hype schlagen? Verbirgt sich gar eine knallharte politische Agenda hinter ihren Auftritten? Oder ist sie eine selbstbestimmte Kämpferin voll ansteckendem jugendlichem Idealismus? In ihren öffentlichen Auftritten wirkt Greta bemerkenswert authentisch. In einem TV-Interview der deutschen Journalistin Anne Will Ende März 2019 argumentiert Greta durchdacht, konsistent und sachlich beschlagen. Der mediale Aufruhr um ihre Person steht in scharfem Kontrast zu ihrem scheuen Wesen. Sie liefert dafür gleich selber eine Erklärung: Greta leidet am Asperger-Syndrom, einer autistischen Störung, die ihr die Kommunikation mit ihrer Umwelt erschwert. Die Krankheit befähigt sie aber auch, wie sie betont, sich völlig auf ein Thema zu fokussieren und alles darum herum auszublenden. Was ihren Einsatz für den Klimaschutz betrifft, bedeutet dies: «Für mich gibt es nur schwarz und weiss.» Das passt zur Radikalität ihrer Aussagen und Forderungen.

Was heisst das nun? Mithilfe der sozialen Netzwerke ist die Klimafrage via Greta in kürzester Zeit im Bewusstsein eines breiten Publikums an prominente Stelle gerückt. Das ist grundsätzlich zu begrüssen, selbst wenn die Huldigungen, die ihr zuteilwerden, oft anbiedernd wirken. Auf einem ganz anderen Blatt steht indes, ob Gretas Aktionen nachhaltige Wirkung entfalten oder eines Tages folgenlos verpuffen. Was die Umweltaktivistin und viele ihrer Anhänger in ihrer Kompromisslosigkeit übersehen: Die Klimaerwärmung ist in der Tat eine grosse Herausforderung, aber die Welt hat noch viele andere Probleme wie Krieg, Armut oder Migration. Bei deren Bekämpfung entstehen oft schwer lösbare Zielkonflikte. Der Ausstieg aus den fossilen Energien etwa lässt sich nicht kurzfristig bewerkstelligen, ohne spürbare Auswirkungen auf die Wirtschaft und das Leben breiter Bevölkerungsschichten. Die Gelbwesten in Frankreich mit ihrem Protest gegen die Erhöhung der Treibstoffpreise zur Durchsetzung der Energiewende sind nur ein Beispiel hierfür. Greta taugt als Symbol, aber sie ist kein Vorbild zur praktischen Problemlösung. Denn Massnahmen gegen den Klimawandel müssen auch politisch durchsetzbar sein, sonst bringen sie nichts.

Und der Mensch Greta? Sie, die sich vegan ernährt, keine neuen Kleider kauft und nicht fliegt, ist glaubwürdig. Ihre Hingabe an eine Sache, die ihrem Leben nach einer Depression neuen Sinn verleiht, wie sie selber bestätigt, beeindruckt. Doch sie ist längst – auch – zum Produkt eines medial getriebenen Zeitalters geworden, das Helden erschafft, in deren Strahlglanz zahlreiche Nutzniesser ihr ureigenes Süppchen kochen. Diese Helden sind oft rasch wieder vergessen. Greta ist sich dessen bewusst. Es bleibt zu hoffen, dass sie den Schritt in ein anderes Leben dereinst erfolgreich bewältigt, innerlich wie äusserlich.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 06.08.2019
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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Betrug mit Kontrastmitteln
aus der SZ vom 1.8.19

Kontrastmittel werden Patienten gespritzt, um etwa Krebsherde oder verstopfte Herzkranzgefäße besser diagnostizieren zu können.
In einigen Bundesländern bereichern sich Radiologen mit Kontrastmitteln, die sie günstig einkaufen und den Krankenkassen teuer in Rechnung stellen. Das zeigen interne Unterlagen von Radiologiepraxen und Pharmaherstellern. Bundesweit belaufen sich die Verluste für das Solidarsystem auf fast 200 Millionen Euro.

Von Christina Berndt und Markus Grill

In fünf Bundesländern können Radiologen auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen jedes Jahr Zehntausende Euro zusätzlich verdienen, indem sie bestimmte Medikamente billig einkaufen, für die sie dann von den Kassen teure Pauschalen erhalten. Das ergeben Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR in internen Unterlagen von Radiologiepraxen und Pharmaherstellern.

Bei den Medikamenten handelt es sich um Kontrastmittel, die Ärzte ihren Patienten bei Untersuchungen im Computertomografen (CT) oder Magnetresonanztomografen (MRT) spritzen, um etwa Krebsherde oder verstopfte Herzkranzgefäße besser diagnostizieren zu können. So konnten Radiologen in Bayern in einem Fall das MRT-Kontrastmittel "Dotagraf" der Bayer-Tochter Jenapharm zum Preis von 760 Euro je Liter einkaufen und bekamen es mit 3900 Euro vergütet. Bayer nahm dazu auf Anfrage keine Stellung. Auf diese Weise sind mit einem einzigen MRT-Gerät Zusatzeinnahmen von knapp 100 000 Euro pro Jahr möglich. Bundesweit belaufen sich die Verluste für das Solidarsystem auf fast 200 Millionen Euro.

Außer in Bayern können Radiologen auch in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Kontrastmittel über Pauschalen abrechnen. Wie niedrig die Einkaufspreise mitunter sind, haben Hersteller, Zwischenhändler und Ärzte bislang geheim gehalten - auch vor den Krankenkassen. NDR, WDR und SZ liegen nun erstmals Einkaufsrechnungen von Radiologen und Lieferangebote von Firmen vor, die zeigen, zu welchen Preisen Ärzte diese Präparate tatsächlich einkaufen.
Ärzten ist es eigentlich nicht gestattet, an der Weitergabe von Heilmitteln zu verdienen

Der ehemalige Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Thomas Fischer hält das Modell für "strafwürdig". Die Pauschalen nützten "weder den Patienten noch den Krankenkassen und dem Solidarsystem. Sie führen zur ungerechtfertigten Bereicherung von Einzelnen, und das ist nicht zu akzeptieren". Außerdem ist es Ärzten eigentlich nicht gestattet, an der Weitergabe von Arznei- oder Heilmitteln zu verdienen. Fischer fordert deshalb die Krankenkassen auf, dieses Modell zu beenden. Der Gesetzgeber solle dafür sorgen, dass die enormen Zusatzgewinne untersagt werden.

Außerdem besteht der Verdacht, dass mehr Patienten Kontrastmittel erhalten als nötig. Dies legt ein Vergleich von 28 radiologischen Praxen nahe. Kontrastmittel können Allergien auslösen und im Einzelfall auch schwere Nebenwirkungen haben. Stefan Delorme vom Deutschen Krebsforschungszentrum sagt: "Niemand sollte sie bekommen, wenn er sie nicht braucht." Das Bundesgesundheitsministerium teilte auf Anfrage mit, man sehe die Verantwortung bei den Kassen. Diese müssten sich an das Wirtschaftlichkeitsgebot halten. Die AOKs in den betroffenen Ländern lehnten Interviews zum Thema ab. Die AOK Bayern kündigte aber nach Konfrontation mit den Recherchen an, "künftig eine Vergütung auf Grundlage von Marktpreisen" erzielen zu wollen. Die AOK Nordwest prüft, ob sie Kontrastmittel ausschreibt.
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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Ich freue mich, euch mein neuestes und schönstes Peace-Food Buch vorstellen zu dürfen. ...

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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten werden Kirchen zu Mega-Churches

Jesus Christus, Amerikas Superstar

Mit Pop-Musik und Videoinstallationen ziehen «Megachurches» Zehntausende von Gläubigen an

Marie-Astrid Langer, Houston

Man könnte meinen, statt eines Gottesdiensts finde ein Pop-Konzert in Houstons Innenstadt statt. Schon im Parkhaus dröhnt den Besuchern Musik aus Lautsprechern entgegen. Kinder, Alte und schwere Jungs strömen aus Seitenstrassen in Richtung der Event-Halle. «Welcome to Lakewood Church», begrüssen freiwillige Helfer auf dem Trottoir und schütteln die Hand. «Ich bin so froh, dich zu sehen!» Es ist ein typischer Samstagabend in einer der grössten Kirchengemeinden Amerikas. Rund 50 000 Gläubige besuchen jede Woche einen der fünf Gottesdienste der Lakewood Church, vier finden allein an diesem Wochenende statt. Wo früher Zehntausende von Basketball-Fans die Heimspiele der Houston Rockets bejubelten, füllen heute Gläubige die Ränge. Gutgelaunte Mitarbeiter weisen den Gästen den Weg in die Arena, in Spielecken für jede Altersgruppen können Eltern ihre Kinder abgeben.

Die Show hat bereits begonnen, eine zwölfköpfige Band – begleitet von Nebel- und Lichtmaschinen – rockt zu «Jesus loves me». Statt eines Kreuzes steht eine Weltkugel in der Mitte der Bühne. Die Besucher reissen die Arme in die Luft, singen mit und tanzen. Kameras an ferngesteuerten Kränen zeichnen alles auf und übertragen die Show auf LED-Leinwände – und auf Bildschirme im ganzen Land: Jede Woche verfolgen Millionen die Lakewood-Gottesdienste im Lokalfernsehen, Internet und über die Smartphone-App.

Kirche in Hightech

Orgel und Altar waren gestern. Neben Lakewood gibt es heute etwa 1750 solcher «Megachurches» in den Vereinigten Staaten – protestantische Kirchengemeinden, die jede Woche mindestens 2000 Besucher mit Pop-Musik und Videoeinlagen anlocken. «Sie sind die Antwort der Kirchen auf eine zunehmend technologisierte und individualisierte Gesellschaft», sagt Scott Thumma, Wissenschafter am Hartford Institute for Religion, im Gespräch.

Die meisten «Megachurches» stehen in Amerikas Grossstädten und deren Einzugsgebiet; allein in der Agglomeration von Houston gibt es rund 40. Doch es wäre falsch, die Riesenkirchen als Phänomen des «Bible Belt» abzustempeln, also jener streng religiösen Region im Südosten Amerikas. Megakirchen sind ein landesweites Phänomen. Selbst im sonst so weltlichen Kalifornien predigen tätowierte Pfarrer zu Hip-Hop-Musik vor Tausenden in umgebauten Kinos.

Wer das Phänomen verstehen will, muss begreifen, welche Rolle Religion in der amerikanischen Gesellschaft spielt. Die Kirchengemeinde ist das Zentrum des sozialen Lebens vieler Amerikaner, der sonntägliche Kirchenbesuch fest im Wochenrhythmus verankert. Politiker wie Sportler zitieren selbstverständlich Bibelverse. Rund 50 Prozent der Amerikaner verlangen gemäss dem Pew Research Center von ihrem Präsidenten, den eigenen Glauben zu teilen. «Die Religion berührt jeden Aspekt unseres Lebens», erklärt der Religionswissenschafter Michael Emerson von der North Park University.

Dabei ist die Trennung von Kirche und Staat im ersten Verfassungszusatz festgeschrieben, sie war ein Pfeiler für die Gründung Amerikas. Doch genau deswegen dominiere das Christentum heute, glaubt Emerson. «Die Christen hier hatten keine staatliche Unterstützung und mussten mit anderen Religionen in Wettbewerb treten.» Deswegen gebe es in den USA auch viel mehr Ausprägungen des Protestantismus – jegliche Nische würde bedient.

Mark Chaves, Religionswissenschafter an der Duke University, sieht auch andere Erklärungen dafür, warum Religion den Amerikanern derart wichtig ist. Es gebe kein staatliches soziales Netz wie in europäischen Ländern, sagt er, die Kirchen glichen dies aus. Zudem seien Gotteshäuser für Afroamerikaner lange der einzige Ort gewesen, an dem sie ungestört zusammenkommen konnten – und diese Bedeutung wirke bis heute nach. «Es gibt nicht eine klare Antwort auf das Warum, aber sicher ist, dass Amerika religiöser ist als der Rest der westlichen Welt», sagt er.

Dass dem bis heute so ist, hat die Kirche auch den «Megachurches» zu verdanken. Angesichts der gesellschaftlichen Umwälzungen der 1968er Jahre sahen sich Amerikas Kirchengemeinden mit sinkenden Besucherzahlen konfrontiert. Ein pfiffiger Pfarrer namens Bill Hybel zog in den 1970er Jahren durch die Vororte Chicagos und fragte die Anwohner, warum sie denn nicht mehr in seine Kirche kämen. Danach passte er seinen Gottesdienst ihren Antworten radikal an. Er schaffte das Kreuz am Altar ab und fügte Leinwände, Pop-Musik und zeitgenössische Predigten hinzu – und schuf damit das Fundament dafür, dass seine Willow Creek Church bald eine der ersten Megakirchen Amerikas wurde. Der Fokus auf die «Kunden» inspirierte andere Gemeinden. Inzwischen sind Megakirchen die einzige Kirchenart im Land, die ungebrochen wächst – über alle Altersgruppen. Die grössten der Riesenkirchen wie Lakewood betreiben Zweigstellen, eigene Radio- und Fernsehsender und organisieren Konferenzen, um Skaleneffekte zu erreichen. «Pastorpreneurs» nennen sich die geschäftstüchtigen Gottesmänner stolz.

Der Pfarrer als Rockstar

Gemein ist allen Megakirchen auch ein Fokus auf den Pfarrer – oder ein Pfarrer-Ehepaar im Fall der Lakewood Church. Joel und Victoria Osteen sind die Rockstars der Kirchengemeinde, ihre Namen prangern wie ein Werbeschild an der Aussenwand der Arena. Nach 45 Minuten Pop-Konzert präsentieren sich die beiden erstmals der Menge, eine Hebebühne fährt sie aus dem Boden hervor. «Hallo Lakewood, danke, dass ihr gekommen seid», ruft Joel Osteen und streckt mit seiner Frau die Hand wie zum Sieg empor. Die Halle bebt.

Osteen – volles, lockiges Haar und eine drahtige Figur – ist einer der bekanntesten Pfarrer Amerikas. Der 56-Jährige hat keine theologische Ausbildung, sondern hat Fernsehwissenschaften studiert. Sein Vater John war ein ehemaliger Baptistenpfarrer aus dem Süden, der Lakewood als freie Strömung gegründet hatte. Nach dessen plötzlichem Tod übernahm Osteen 1999 die Leitung der Kirche – und verhalf Lakewood zum Durchbruch: Die wöchentlichen Besucherzahlen explodierten von 6000 auf 30 000 im Jahr 2005 und erreichen inzwischen mehr als 50 000 Personen.

Loslösung von der Kirchenlehre

Heute ist Lakewood Church ein erfolgreiches Unternehmen mit Einnahmen von 89 Millionen Dollar allein im Jahr 2017. Auch privat profitieren die Osteens vom Erfolg der Kirche: Mit ihren zwei Kindern leben sie in einer 12-Millionen-Dollar-Villa am Stadtrand von Houston mit 13 Zimmern und 5 Feuerstellen, wie der «Houston Chronicle» schreibt. Für die Osteens ist das kein Widerspruch zum Christentum, denn sie predigen die «Prosperity Gospel». Diese zum Teil umstrittene Richtung innerhalb des Protestantismus besagt, dass derjenige persönlichen und materiellen Erfolg hat, der viel an Gott – sprich die Kirche – spendet. Überspitzt könnte man sagen, dass man Gott manipulieren kann, um materiellen Wohlstand zu erreichen. Etwa ein Viertel der «Megachurches» predigen diese Lehre. Bemerkenswert sei auch, dass inzwischen etwa ein Drittel der Megakirchen nicht mehr konfessionsgebunden sei, sagt der Religionswissenschafter Thumma vom Hartford Institute. Um möglichst viele Gläubige anzulocken, legten sich viele Megakirchen nicht auf eine Lehrmeinung fest. «Traditionelle Kirchen sind wie Boutiquen», sagt er. Der Kunde wisse genau, was er wolle. «Megakirchen sind dagegen wie Shoppingmalls, dort findet jeder irgendwo irgendetwas, das ihm gefällt.»

So ist es auch in der Lakewood Church. Harte Fragen, etwa zu Abtreibungen oder Homosexualität, kommen in dem fast zweistündigen Gottesdienst nicht auf. Osteens Predigt erinnert eher an ein Motivationstraining im positiven Denken. «Hier sind keine Opfer, sondern Sieger», ruft er der Menge zu und gestikuliert überdeutlich, um auch die Zuschauer vor den Bildschirmen zu überzeugen. «Ihr könnt alles erreichen, was ihr wollt. Euer Glaube erschafft das, was als Nächstes passiert.» In der Arena gibt es an diesem Abend keine «Gescheiterten», nur «Lernende». Einige Besucher machen sich Notizen in mitgebrachte Bücher.

Auch Katholiken kommen in Lakewood auf ihre Kosten. Dreissig Minuten vor jedem Gottesdienst können sie die Eucharistie feiern, in einem Nebenraum der Arena drängen sich etwa hundert Gläubige. Statt einer Hostie und Wein bekommt jeder einen Behälter in die Hand gedrückt, der wie ein kleiner Becher Kaffeerahm aussieht. Darin schwappt ein Schluck Traubensaft, in den Deckel ist eine Mini-Oblate geklebt. «Das ist mein Leib, den ich für euch hingegeben habe», steht darauf in Serifenschrift. Nach zehn Minuten ist die Fast-Food-Kommunion vorbei.

«Gott liebt Spender!»

Das Management der Kirche ist sehr darauf bedacht, Osteens Reputation vor Kritik zu schützen. Seit 2005 bezieht er kein Gehalt mehr von der Kirche, sondern lebt allein von den Tantièmen seiner zehn Bestseller. Folglich tritt auch nicht er, sondern seine Frau Victoria gegen Ende des Gottesdienstes auf die Bühne und bittet die Gläubigen um Spenden. «In der Bibel heisst es, gebe ein Zehntel deines Einkommens», sagt sie und reckt das Gottesbuch in die Höhe. «Gott liebt einen fröhlichen Spender!» Wie aus dem Nichts tauchen am Ende jeder Sitzreihe Mitarbeiter auf, die Plastik-Eimer herumreichen.

Besucher von Megakirchen spenden nicht unbedingt mehr, wie die Studien des Religionswissenschafters Thumma gezeigt haben, aber die Masse an Besuchern sorgt letztlich für enorme Einnahmen. Thumma kritisiert, dass viele Megakirchen sich trotzdem wenig um die breitere Gesellschaft kümmerten. Auch während der Verwüstungen durch den Hurrikan «Harvey» 2017 öffnete die Lakewood Church ihre Türen zunächst nicht. «Die Kirche selbst verschlingt enorm viel Geld für das Unterhaltungsprogramm», sagt Thumma. Zusätzliche Einnahmen verschafft der angegliederte Geschenkladen: Ein T-Shirt mit dem Lakewood-Logo kostet 15 Dollar, eine Tasche mit dem Aufdruck «Amen» ebenfalls.

Kritiker sehen in den «Megachurches» eine «Disneyisierung» der Kirche, eine Verdummung von Religion, in der Glaube zum Erlebnis werde und Jesus zum Produkt. Der Religionswissenschafter Thumma beurteilt das anders. Megakirchen schafften es, Personen anzulocken, die sonst nicht in die Kirche kämen, zeigten Befragungen. Zudem seien Megakirchen viel durchmischter als traditionelle Gotteshäuser. «Diese Diversität innerhalb einer einzigen Gemeinde ist faszinierend.» Auch in anderen Ländern gebe es «Megachurches», vor allem in Asien; aber sie alle blickten auf Amerikas Riesenkirchen, um Inspiration und neue Ansätze zu finden.

In der Arena in Houston endet nach gut neunzig Minuten der Gottesdienst. Die Show ist damit noch nicht vorbei – als Zugabe gibt es jeden Samstagabend eine Taufe. Im dritten Stockwerk liegen die Bademäntel und die vorgedruckten Urkunden schon bereit.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 26.07.2019
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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Danke für die Glückwünsche, sind gut angekommen und ich habe auch viel Glück gehabt und habe es immer noch. Danke auch dafür!

Tja, der 68-er ist gerade 68 geworden.

Mit den Geburtstagen halte ich es wie der amerikanischer Dichter Mark Twain:

"Das Geheimnis des Glücks ist,
statt der Geburtstage die Höhepunkte des Lebens zu zählen."

Viele wunder-volle Sternstunden wünsche ich Euch allen!
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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Wunder-voller Film - gedeutet in Hollywood-Therapie

Das brandneue Testament (2015, 113 Min.) von
Jaco Van Dormael

Gott existiert und lebt in Brüssel! Er, der Allmächtige (Benoît Poelvoorde), ist aber nicht der gütige Allvater und besonnene Weltenlenker, sondern ein griesgrämiger, gelangweilter Familientyrann.
Er bewohnt mit seiner Frau, der Göttin (Yolande Moreau), und seiner Tochter Ea (Pili Groyne) eine heruntergekommene 3-Zimmer-Wohnung in Brüssel. Seiner Frau verbietet er das Wort, seine Tochter verprügelt er und ansonsten sitzt er in seinem Büro, das keiner betreten darf und denkt sich an seinem Computer fiese Gebote aus, mit denen er die Menschen quälen kann.
Ea hat es irgendwann satt, eingesperrt und der väterlichen
Willkür ausgesetzt zu sein. Sie will auch all die Bosheiten, die er den Menschen antut, nicht mehr akzeptieren. So hackt sie sich heimlich in seinen Computer und schickt allen Menschen per SMS deren Todesdatum. Nach gelungener Flucht macht sie sich unter Anleitung ihres Bruders Jesus auf den Weg, ein brandneues Testament zu schreiben. Im Mittelpunkt dieser neuen „heiligen“
Schrift stehen die Lebensgeschichten von sechs Menschen, die zu modernen Aposteln auserwählt wurden.

Inzwischen ist aber seit dem Bekanntwerden aller Todesdaten auf der Welt nichts mehr, wie es war. Die nun weltweit am häufigsten gestellte Frage lautet „Wie verbringe ich den Rest meines Lebens?“.
Da Gott klar ist, dass er dadurch die Macht über die Menschen verloren hat, die sich nun mit diesem Wissen nicht mehr von seinen boshaften Geboten schikanieren lassen, macht er sich auf die Suche nach seiner Tochter. Angekommen auf der Welt, fällt er nun in alle Gruben, die er selbst gegraben hat.

Deutungen:
In diesem Film findet man bei genauerem bzw. mehrmaligem
Hinsehen einige Deutungsebenen. Die Geschichte beginnt mit einer systemischen Familienebene. Fast parallel dazu läuft eine mythologisch-archetypische. Der Hauptteil handelt von dem urmenschlichen Angst-Thema, der Konfrontation mit unserer Sterblichkeit. Über allem schwebt die Frage nach unserem Gottesbild.

Deutung 1:
Die Familienstruktur, in der Gott, die Göttin und ihre Tochter
Ea leben, ist eine patriarchalisch eingefahrene, kranke und destruktive: der tyrannische Vater, die willensschwache, zum Schweigen verurteilte Mutter und die aufbegehrende Tochter, die all dem ausgeliefert ist. Ea aber ist als Kind mit der Zukunft und dem Traum von einer besseren Welt verbunden. Deshalb ist sie es auch, die aus dem verfahrenen Gefängnis der überkommenen
Familienstruktur der Eltern ausbricht, um deren Fehler wieder gut zu machen und damit das ganze System (einschließlich der Menschheit) aus diesem Sumpf zu befreien.
Therapeutisch gesehen ist es immer so: Wenn auch nur einer aus einem kranken, entwicklungsfeindlichen (Familien-)System aussteigt, verändert sich zwangsläufig das ganze System und Leben und Entwicklung können weitergehen.

Deutung 2:
Auf dieser Ebene begegnen uns Gott und die Göttin als Repräsentanten der vorherrschenden patriarchalen und der entmachteten matriarchalen Gesellschafsstruktur. Schon in der Antike wurde mit der Übernahme der Herrschaft durch die männlichen Gottheiten der Kult der Großen Göttin zum Schweigen gebracht, der über sehr lange Zeit im Mittelpunkt des religiösen Lebens stand. In diesem Sinn beklagt Ea wohl zu Recht, dass alle von Gottes Sohn sprechen, aber niemand von seiner Tochter.
Das archetypisch männliche Prinzip (das natürlich nicht auf
Männer beschränkt ist) zeichnet sich durch Konkurrenz-Kampf und die Haltung „Jeder gegen jeden“ aus. Das archetypisch Weibliche ist dagegen schon durch die biologische Gegebenheit von Schwangerschaf und Geburt auf Lebenserhaltung und Mitgefühl ausgerichtet und steht unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“.
So ersinnt auf dieser Ebene Gott in Form seiner Gebote die
absurdesten Bosheiten, um es den Menschen schwer zu machen und vor allem ganz klar zu zeigen, wer der Größte, der Beste, der Mächtigste, der Einzig(artig)e ist. In diesem „Ego-Wahn“ ist es ihm nicht zu blöd, sich um die kleinsten Widrigkeiten zu kümmern. So erlässt er etwa das Gebot, dass ein Telefon immer dann klingelt, wenn der Mensch gerade in der Badewanne liegt, dass ein Marmeladenbrot immer auf die Marmeladenseite fällt und dass die Schlange, in der sich ein Mensch anstellt, immer die langsamste ist. Er sorgt dafür, dass ein Unglück selten allein kommt und dass es gerade nur so viel Glück gibt, dass die Menschen immer wieder Hoffnung schöpfen, die er dann enttäuschen
kann.
Der Göttin wird der Mund verboten. Während der patriarchalen Herrschaft führt sie ein Schattendasein, beschäftigt sich mit Banalitäten und verkommt zu einem willenlosen Geschöpf. Aber ihre weibliche Kraft und Stärke lebt in ihrer Tochter Ea weiter. Sie ist es schließlich, die dem lebensfeindlichen Spuk Gottvaters ein Ende setzt. So nebenbei erlöst sie damit auch das Familiensystem.
Sie befreit das unterdrückte Weibliche, die Göttin, die im wahrsten Sinn des Wortes wieder aufblühen kann. Wie Aphrodite, die Göttin der Liebe und Schönheit, lässt sie die Welt erblühen und zeigt, wie die Liebe den Tod besiegen kann.

Deutung 3:
Im Mittelpunkt der Filmgeschichte stehen folgende Fragen: Was fangen wir mit unserem Leben an, wenn wir ganz genau wissen, wie lange es noch dauert? Wie wollen wir diese Zeit verbringen, wie unser Leben gestalten? Welche Träume würden wir noch verwirklichen wollen? Was würden wir sofort aufgeben und hinter uns lassen?
Die Antworten sind natürlich so vielfältig, wie es die Menschen sind. Da gibt es den Mann, der beschließt, die Titanic aus Streichhölzern zu bauen, den neuen „Apostel“ Jean-Claude, der sein „Scheißleben mit den Scheißarbeitszeiten“ in die Tonne tritt, sich auf eine Parkbank setzt, um nie wieder aufzustehen und
dann doch seiner Bestimmung folgt. Sein Element ist die Luft Symbol für Beweglichkeit und Wanderschaf, und so führt ihn stimmigerweise ein Vogelschwarm zum Ziel.
Der „besessene“ Apostel Mark löst seine Konten auf und lebt endlich in diversen Bordellen seine sexuellen Phantasien aus, die ihn schon seit seinem neunten Lebensjahr verfolgen und quälen.
Als Synchronsprecher von Pornoflmen fndet er Erlösung, als er die Frau seiner Träume wiedersieht.
Apostel François, der von sich behauptet, er sei als Mörder geboren, kauf ein Gewehr, um einen Menschen zu erschießen und damit zu beweisen, dass die preisgegebenen Todesdaten ein Fake seien. Dabei erwischt er Aurelie, trifft aber nur ihre Armprothese und findet in ihr seine große Liebe. Damit beginnt in all dem Chaos der Siegeszug der Liebe, und die besiegt bekanntlich den
Tod.
Martine (Catherine Deneuve) verliebt sich in einen Gorilla,
denn Liebe kennt keine Grenzen (mehr).
Jean-Claude, den der Vogelschwarm zum Polarkreis geführt hatte, findet dort die Frau seines Lebens.
Und Gott tobt!

Parallel zu diesem Geschehen in der Welt blüht inzwischen diezurückgebliebene G öttin regelrecht auf. Frei von der männlichgöttlichen Bevormundung erwachen immer mehr ihrer alten Fähigkeiten. Sie wagt sich schließlich an den „heiligen“ Computer Gottes und wird dort herzlichst begrüßt: „Guten Tag, Göttin. Ich freue mich, Sie wiederzusehen.“
Mit der Göttin am Schalthebel der schöpferischen Macht stehen die Zeichen auf Neustart. Auf spielerische Art setzt sie nun alle lebens- und liebesfeindlichen Programme Gottes außer Kraft.
Alle Todesdaten werden gelöscht und nach langer Zeit fühlt sich das Leben auf der Erde paradiesisch an, während Gott in einem Arbeitslager am Fließband arbeitet, das er einst erschaffen hatte, um die Menschen zu quälen.
Der Film überzeichnet natürlich, aber gerade dadurch wird
mit unendlich viel Humor deutlich, wie unsere eigene innere
männliche und weibliche Weltsicht unsere Realität bestimmt.

Deutung 4:
Jedes Bild, das wir uns von Gott oder der Göttin machen, entspringt einem inneren Seelenbild, einer subjektiven Vorstellung, gespeist aus Anlage, Erziehung, Gesellschaf und Kultur. Wir folgen sozusagen dem selbsterschaffenen Gott unserer inneren Bilder. Mit dem Abbild des wahren Gottes, das wir uns erschaffen, kreieren wir gleichzeitig unsere Weltanschauung, die unser Leben bestimmt.
Ähnelt unser Gottesbild dem dieser Filmgeschichte, so erschaffen wir uns eine Welt voller Widrigkeiten, Ärgernisse, Widerstände, Projektionen, Bosheiten und Kriege. Mürrisch, verbittert, gelangweilt und frustriert schlurfen wir dann im abgerissenen Bademantel durchs Leben.
Folgen wir der Göttin in uns, wie sie sich zu Beginn der Geschichte zeigt, haben wir uns willenlos mit allem abgefunden.
Apathisch und resigniert vergeuden wir die kostbare Zeit unseres Lebens in Freudlosigkeit.
Verbünden wir uns mit Ea, die ja die Endlichkeit ins Spiel gebracht hat, wird uns das beflügeln und wir werden aus jedem Moment des Lebens ein Fest machen, weil die Zeit so kostbar ist.
In dem Sinn, dass uns Gott nach seinem Ebenbild erschaffen hat, hat er uns auch die Gabe verliehen, Schöpfer unserer Lebensqualität zu sein.

Fragen, die ZuschauerInnen sich stellen könnten:
Was würde ich als erstes in meinem Leben ändern, wenn mir mein Todesdatum bekannt wäre?
Welcher Bestimmung muss ich noch folgen?
Welche Träume will ich unbedingt noch verwirklichen?
Was muss ich dringend loslassen?
Mit welchen Widrigkeiten und Widerständen erschwere ich mir mein Leben?
Womit tyrannisiere ich mich?
Was hindert mich hauptsächlich an einem Leben voll echter
Liebe?
In welchen Bereichen müsste es bei mir „Alles auf Neustart!“ heißen?
Wo habe ich mich wie die Göttin willenlos in mein Elend ergeben?
Wo wäre es notwendig, aufzubegehren?
Was könnte mein Leben bunter und „blumiger“ machen?
Was ist meine „innere Musik“?

Für wen und welches Problem ist dieser Film Therapie?
Für alle Gläubigen und Ungläubigen und solche, die es noch werden wollen.
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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Bin gerade noch auf unserem Atem-Fest in Kißlegg als mir mitgeteilt wird, dass der Drache zum Drachenfels zurückgekehrt ist. Er wurde sowohl beim Anflug als auch beim Herunterstoßen auf seine alte Heimat fotografiert. ...

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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Boris Johnson in England mit 0,35 % der Wählerstimmen zum Premier "gewählt" - was sagt uns so etwas? ...

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3 months ago

Dr. Ruediger Dahlke

Nach Sommergewittern ein schönes, vielsagendes Symbol: ...

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