Aktuelles

2 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Gerade fühle ich mich sehr beschenkt mit unserem großen Jubiläums-Kurs„Glücks-Bewusstsein" in Montegrotto, sozusagen Klassentreffen mit 125 Teilnehmern aus 25 Jahren und Ehemaligen, die längst selbst Kursleiter sind.

Und gerade bin ich auch fertig mit meinem Rückblick auf diese Zeit in Form des E-Books „Mein Weg –Weiser"

➡➡ lebenswandelschule.com/gratis-buch/

Darin beschreibe ich, wie es und ich zu den vier-und-sechzig Büchern kam – durch Euch nämlich und ich nehme die Gelegenheit wahr, Euch zu danken für all die Erfahrungen und Geschenke – und lasse Euch teilhaben an den daraus erwachsenden Schatten…

Gern skizziere ich Euch meine zukünftigen Projekte wie vor allem das neue TamanGa… also den alten Traum von einem Heilungsbiotop, einem Platz zum Wachsen und Gesunden….und ich lasse Euch Anteil nehmen an den Chancen, die ich für uns alle auch in diesen schwierigen und entscheidenden Zeiten sehe.

Das Buch ist auch Geschenk und Dank für alles, was ich von Euch an Inspirationen bekommen habe und passt insofern gut in diese Advents- und Weihnachtszeit – und es ist auch eine Einladung, diese, unsere Weltsicht zu teilen und Tipps weiterzugeben, die sicher helfen. So ist es voller Bilder von meinen Buchkindern und besonderen Momenten meiner Reise(n) … etwa denjenigen mit Thorwald Dethlefsen für 12 Jahre im selben Boot …

Schenkt es gern weiter – mit einem Klick - da es nichts kostet und - dank Internet - nicht ausgehen kann, sind ihm und uns wenig Grenzen gesetzt …

➡➡ lebenswandelschule.com/gratis-buch/

Macht es gut und bewegt Euch– den Schatten im Auge „gutwärts", wie ein Freund so schön sagte…

Euer Ruediger
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2 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Video zum Theam Grippeschutz:
youtu.be/dM3Il6NPlPUWeitere Gesundheitstipps mit Dr. Ruediger Dahlke: Hautgesundheit - GesundheitsTipps mit Dr. Ruediger Dahlke: youtu.be/7Kz0oJldC0o Diabetes - Gesundhe...
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2 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Übertriebene Optimierung ist suboptimal

Besser auf die Kinderseele achten

Gastkommentar von Margrit Stamm
in den NZZ-E-Papers

Alle wollen ihn haben: den perfekten Körper. Um diesem Ideal zu entsprechen, gehen immer mehr Menschen ins Fitnesscenter. Längst sind es nicht mehr nur Frauen, sondern zunehmend auch Männer, die sich einem solchen Schönheitsdiktat unterwerfen. Doch dieser vor allem medial aufbereitete Trend wäre kaum der Rede wert, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass nun auch Kinder zunehmend Teil dieses Perfektionswahns werden. «Teen Fitness» heisst ein solches revolutionäres Trainingssystem, das es Eltern erlaubt, nicht nur sich selbst, sondern auch den Nachwuchs zu optimieren und ihn zum neuen Investitionsprojekt werden zu lassen. Optimierung hat das Schicksal abgelöst, das nicht Perfekte wird kaum mehr toleriert.

Solche Mütter und Väter verkörpern die Prototypen des modernen Individuums und tun deshalb gar nichts Besonderes. Sie folgen den unzähligen Botschaften, die durch alle gesellschaftlichen Lager hallen und bei weitem nicht nur die Fitness der Kinder betreffen, sondern genauso ihre intellektuelle, musische, künstlerische und sportliche Optimierung. Der Tenor ist immer derselbe: Liebe Eltern, macht das Beste aus euren Kindern. Bleibt am Ball, sucht stets das Neue und strebt nach Erfolg. Vor allem aber müsst ihr in eure Kinder investieren und ihr Potenzial entwickeln, damit sie ihre Möglichkeiten austesten können. Die Kinder sind eure Zukunft!

Eltern-Determinismus

Solche Optimierungsbotschaften kommen gut an, und nicht wenige Eltern schicken sich unhinterfragt in die ihnen zugedachte Rolle als Maximierer. Das ist nicht erstaunlich, denn Mütter und Väter werden heute für alles verantwortlich gemacht. Eltern-Determinismus ist der Begriff dafür, den die amerikanische Soziologin Sharon Heys vor mehr als zwanzig Jahren geprägt hat. Dieser Begriff bezeichnet den Glauben daran, dass die Art und Weise, wie Eltern ihre Kinder grossziehen, eine direkte und determinierende Auswirkung auf das zukünftige Leben der Kinder hat. Mit anderen Worten: Die Fähigkeiten des Kindes und die Fähigkeiten seiner Eltern, gute Eltern zu sein, sind unmittelbar kausal verknüpft.

Zeigen sich Probleme in der kindlichen Entwicklung, so haben die Eltern nicht genug getan – in erster Linie die berufstätige Mutter. Hingegen gilt ein frühreifes oder besonders leistungsfähiges Kind als Verdienst der Eltern und damit als Ausweis ihrer erzieherischen Kompetenz. Daraus folgt, dass Eltern, die das Risiko verpasster früher Chancen und jenes, dass sich der Schulerfolg nicht so wie erwartet einstellt, in Kauf nehmen, die Schuld bei sich selbst suchen müssen. Was Hänschen nicht lernt, wird für Hans nimmermehr der Fall sein!

Dieser gesellschaftliche Determinismus ist ein wichtiger Grund dafür, weshalb viele Väter und Mütter bei Schwierigkeiten mit dem Sprössling von einer Fachexpertin zur nächsten rennen mit dem Wunsch nach einer psychologischen Diagnose, nur um sich vor Schuldgefühlen und weiteren Optimierungsverpflichtungen zu schützen. Lieber die Diagnose Dyskalkulie als eine schlechte Mathematiknote.

Lähmende Wirkung

Unzweifelhaft entwickelt unsere Gesellschaft einen neuen Entwicklungsimperativ der beschleunigten Optimierungskultur, die auch Kinder nicht verschont und der sich zu entziehen schwierig geworden ist. Optimierung ist zwar an sich nichts Falsches, denn sie ist ein zentrales Thema der meisten Kulturen der Welt. Aber mit Blick auf die kindliche Entwicklung hat das Optimierungskonzept seine grundlegende Ethik verloren, weil es zu sehr auf die Machbarkeit des Individuums zielt und zu wenig auf das, wozu es fähig ist und was seine Neigungen und Eigenheiten ausmacht. Defizite haben in diesem Konzept keinen Platz mehr, genauso nachdenkliche, schwerfällige oder langsame Kinder. Der fast manische Fokus auf die Optimierungskultur entfaltet deshalb eine lähmende Wirkung.

Dies gilt auch für den Leistungssport, der heute immer früher beginnt. Der Gemeinspruch «Jeder ist seines Glückes Schmied» ist die Kurzfassung für die Überzeugung, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will. Deshalb muss die Förderung noch vor dem Kindergarten beginnen. Obwohl diese Aussage an sich richtig ist, wird sie von vielen Eltern häufig so interpretiert, dass sie die Macht hätten, das Leben ihres Nachwuchses zu bestimmen, und sein Erfolg das Ergebnis ihrer Bemühungen sei. Nur so lässt sich erklären, weshalb derart viele Mütter und Väter im Leistungssport aus ihrem durchschnittlichen Kind ein aussergewöhnliches Kind machen möchten. Besonders krass zeigt sich dies im Fussball, dem Einstiegssport Nummer eins. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren grösser geworden, als die Infrastrukturen und die personellen Ressourcen der Vereine tragen. Allein im Kanton Aargau sind derzeit tausend Kinder auf den Wartelisten der Klubs.

Auf der Bank sitzen bleiben

Um nicht falsch verstanden zu werden: Leistungssport hat seine guten Seiten, aber es kommt auf das Wie und das Ob an: wie Kinder begleitet, unterstützt und herausgefordert werden und ob auf ihre tatsächlichen Interessen und Begabungen Rücksicht genommen wird. Trifft dies zu, entwickeln sich sportlich begabte Kinder oft sehr gut, haben in der Schule kaum Probleme und sind organisierter, durchsetzungsfähiger und frustrationstoleranter. Eine zunehmende Problematik ist allerdings der Ehrgeiz der Eltern. Zwar gilt, dass Ehrgeiz und ein gewisser Druck bei weitem nichts Schlechtes sind. Trotzdem haben viele Kinder enorme Mühe damit und brechen unter den hohen Erwartungen zusammen.

Hier zeigt sich eine dunkle Seite des Leistungssports, über die im Allgemeinen wenig gesprochen wird: Was geschieht eigentlich mit den Kindern, die den Erwartungen nicht genügen und die in die zweite oder die dritte Reihe versetzt werden? Für diese Kinder tönt das nicht nur brutal, sondern es ist es auch. Im Fussball beginnt eine solche Rückversetzung meist damit, dass die besseren von ihnen auf einen Match vorbereitet werden und deshalb spielen dürfen, die schlechteren jedoch immer auf der Bank sitzen bleiben müssen. Obwohl sie vielleicht jahrelang mehr trainiert haben, als es ihren Fähigkeiten entsprach, verschwinden sie in der Versenkung und müssen damit klarkommen. Für ihre Eltern ist es oft eine herbe Enttäuschung, wenn der Traum vom Spitzenfussballer platzt.

Kann diesem Trend überhaupt etwas entgegengesetzt werden? Ist es möglich, auf die Seelen der Kinder Rücksicht zu nehmen, statt blinde Optimierung zu verfolgen, und sie ihre Wurzeln schlagen zu lassen, statt den kindlichen Erfolg als den eigenen zu zelebrieren? Geht es nach dem Wissenschafter Svend Brinkmann, gibt es auf solche Fragen eine provokative Antwort: Standfestigkeit. Wir sollten nicht andauernd nach dem Besten für unseren Nachwuchs streben, sondern lernen, realistischere Werte zu entwickeln, überfordernde Erziehungsmuster abzubauen, dann aber auch zu diesen Werten zu stehen.

Das Recht auf Durchschnittlichkeit

Das tönt reichlich konservativ. Doch in einer Welt der permanenten Optimierung und Weiterentwicklung werden bestimmte Formen des Konservativismus direkt progressiv. Der wichtigste Schritt, um Standhaftigkeit zu lernen, ist die Entwicklung einer Antihaltung, und zwar gegenüber dem Bild des immer tolleren Kindes, das früher, besser und schneller als alle anderen Kinder ist, aber auch gegenüber vielen Ratgebern. Zu oft bieten sie sich als Checklisten an, mit denen Eltern aus ihren Kindern erfolgreiche Menschen machen können. Deshalb wirken Ratgeber wie eine Einstiegsdroge, weil der Rausch die Besinnung darauf verunmöglicht, dass Kinder nicht wie Diamanten so lange geschliffen werden können, bis sie den eigenen Vorstellungen entsprechen. Und dies führt mitten in den Teufelskreis, immer auf der Suche nach dem nächsten Optimierungsziel zu sein, ohne dass sich Glück und Zufriedenheit einstellen und das Kind erfolgreicher wird.

Standfestigkeit entwickeln – eine konservativ tönende Botschaft, die zum Wohl der Kinder das neue Progressive werden könnte. Anstatt treu der Optimierungsdiktatur zu folgen, fragen sich standfeste Väter und Mütter vor allem, was ihre Kinder brauchen. Janusz Korczak, einer der Grossen der Pädagogik, forderte das Recht des Kindes auf den heutigen Tag und dass wir uns hüten, ständig auf seine Zukunft zu schauen. Er formulierte auch das Recht des Kindes, so zu sein, wie es ist, also auch normal zu sein. Eltern, die diese Kunst beherrschen, wissen vor allem intuitiv, wann Optimierung beflügelt und wann sie lähmt. Kinder, die dank standfesten Eltern auf stabilem Boden stehen, Wurzeln entwickeln und im Hier und Jetzt leben dürfen, sind am besten für die ungewisse Zukunft gerüstet.

Margrit Stamm

ist emeritierte Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Freiburg i. Ü. Zuletzt ist bei Piper erschienen: «Neue Väter brauchen neue Mütter: Warum Familie nur gemeinsam gelingt».

Aus dem NZZ-E-Paper vom 01.12.2018
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2 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Interessanter Gedanke. Wie seht Ihr das? ... See MoreSee Less

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2 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Bedenkliches zum 1. Advent:

Ich dürste nach Verurteilung
Alle Jahre wieder: Im Licht des Advents erstrahlt der Niedergang des westlichen Christentums.
Von Ingolf Bossenz

Ein Freund schrieb mir aus dem Hotel »Atlantis The Palm« in Dubai: »Gestern« habe man dort eine »vor- gezogene Halloween-Party« veran- staltet. »Gestern«, das war der 26. Oktober, mithin fünf Tage vor Halloween. Die Hotels des Luxus-Emirats, so die Botschaft, hätten sich »abgesprochen, um sich nicht gegen- seitig die Gäste wegzunehmen«.
Einem, der auszieht, das Gruseln zu ler- nen, bietet die »Globalisierung« beste Be- dingungen. Was einst, dem Titel eines DEFA-Films von 1957 folgend, für Zwergenland galt, trifft inzwischen auf Halloween zu: Es ist überall. Gegen die Halloweenisierung die- ser Welt gibt es keine Firewall. Freiheit, Gleichheit, Unerbittlichkeit. Doch wie ist es möglich, dass ein islamisch geprägter Ort wie Dubai dieses aus heidnisch-katholischem Kontext erstandene Brauchtum offenbar problemlos assimiliert?
Es ist der globale Gleichmacher Kapitalismus, der rast- und ruhelose Planierer und Nivellierer, der Güter wie Götter abklopft, ausmisst, hin und her wendet, verwendet oder verwirft. Entscheidend für den Ausle- seprozess der physischen wie metaphysi- schen Gebilde: ob sie in einen geldwerten und profitheckenden Aggregatzustand gezwungen werden können.
Der deutsche Advent ist eine exzellente Gelegenheit, diesen Prozess der Pekuniari- sierung einer einstmals den Erdkreis um- greifenden Glaubenslehre zu beobachten. Um Zugriff auf die Zeit, die sich über Jahrhun- derte mit der beseligenden Erwartung des Er- lösers verband, wird erbittert vor Verwal- tungsgerichten gestritten. Verkaufsoffenheit, Kaufkraft und Herrlichkeit – in Ewigkeit. Amen. Was einmal die größte Hoffnung der Christenheit assoziierte, ist alle Jahre wieder die letzte Hoffnung des Einzelhandels. Glän- zende Kugeln, glänzende Augen, glänzende Umsätze. Wer jetzt nicht handelt, den be- straft die Jahresendbilanz. Einst warf Jesus die Händler aus dem Tempel, heute füllt sein bevorstehender Geburtstag die Tempel der Händler. Des Apostels Paulus Wort »Jetzt ist die Zeit der Gnade« wird konterkariert vom gnadenlosen Geschäft in der Zeit bis Adventus Domini, der Ankunft des Herrn.
Aus Belgien erreicht uns die Nachricht, dass dort immer mehr Weihnachtsmärkte zu »Wintermärkten« umbenannt werden, so in Brüssel, Antwerpen, Gent, Hasselt und sogar in dem für seinen romantischen Adventsbudenzauber berühmten Brügge. Wie der Sen- der »Nieuws VTM« mitteilte, begründen die Organisatoren dies mit der Rücksichtnahme gegenüber Andersgläubigen, die man nicht brüskieren wolle. Eine solche Entwicklung, die auch hierzulande alladventlich mit Meldungen, Mutmaßungen und Dementis zu me- dialer Präsenz gebracht wird, ist indes durch- aus konsequent. Wenn Andersgläubige, mit denen in der Regel weder Buddhisten noch Hindus oder Animisten gemeint sind, dabei die Zielgruppe sind, mag ideologisch generierte Beflissenheit diesen begrifflichen Ver- dehnungen beihelfen. Vor allem aber geht es um die Ausweitung der Konsumzone. Der christlichen Staffage entkleidete Weihnachts- folklore soll für eine in Deutschland und Eu- ropa stetig wachsende potenzielle Käuferschicht die – falls vorhanden – Hemmschwelle beseitigen. »Heilige Krieger« wider den westlichen Hedonismus dürften sich von den semantischen Volten ebenso wenig beein- drucken lassen wie von den seit dem Terror- anschlag vor zwei Jahren in Berlin um Weih- nachts-, Winter- und sonstige Märkte plat- zierten Betonplacebos.
Papst Benedikt XVI., exemplarisch als prominenter Kulturkritiker, sah den »au- thentischen Geist« des Advents durch kommerzielle »Verunreinigung« bedroht. Schon hundert Jahre zuvor hatte der Soziologe Werner Sombart (1863–1941) das profit- wütige Metastasieren des Kapitalismus von einer »Schlammflut des Kommerzialismus«
begleitet gesehen. Zunehmende Waren- und abnehmende Glaubensmasse machen es schwer, eine Zeit der Besinnung und Besinnlichkeit zu evozieren und den Zauber der Erwartung unter merkantilem Geröll freizulegen. Andererseits war der Geist der Weihnacht – ungeachtet rührseliger Rückblicke – nie der Heilige Geist, sondern immer der Zeitgeist. Und um diesen wallen statt der betörenden Nebel des Numinosen die kontaminierten Dämpfe des Diesseitigen. »Aus dem Menschen, dem das Fest ein Wohlgefallen sein sollte, wurde der ›End- verbraucher‹, der in den Mechanismus der Absatzorganisationen geriet und von ihm erst wieder freigegeben wurde, als alles vor- bei war.« So klagte der Schriftsteller Friedrich Sieburg (1893–1964) Anfang Januar 1953 in der »Zeit« – »vorsorglich erst nach dem Fest«, wie Sieburg schrieb, denn es gehöre »schon ein wenig Mut dazu, gegen den Absatzterror zu protestieren«. Nun, auch das gehört längst zum zeitgeistigen Ritual.
Der seit Jahrzehnten von den Kirchen gepflegte Unmut über die zum Ende des Spätsommers in den Kaufhallen verfügbaren kulinarischen Weihnachtsingredienzen oder die pseudotheologisch aufgeladene Debatte um Schokoladenfiguren (St.Nikolaus vs. Santa Claus) sind die eher banalen Symptome eines ernst zu nehmenden Prozesses: Der Verlust von Glauben geht immer auch einher mit der Erosion von Kultur. Die weitgehende Ge- ringschätzung des religiös Überkommenen ist zweifellos Ausdruck eines durch Aufklärung und Wissenschaft geprägten und geförderten säkularen Selbstbewusstseins. Sie schwächt aber zugleich das geistig-kulturelle Wertefundament, auf dem ein nach Stabilität stre- bendes Gemeinwesen ruht. Der Staatsrecht- ler Ernst-Wolfgang Böckenförde (*1930) fasste das 1964 in sein berühmtes Diktum: »Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.« Eine Kultur, die ihre eigene Dekonstruktion betreibt, begibt sich zudem einer wesentlichen Voraussetzung für den fruchtbaren Diskurs mit anderen Kulturen: der Selbstachtung. Der konservative öster- reichische Philosoph Gerd-Klaus Kaltenbrun- ner (1939–2011) bemerkte einmal, es gebe »keinen Dialog, wenn einer der Teilnehmer sich selbst verachtet und sich in einer Verfassung befindet, die der Dichter Yeats mit den Versen umschrieben hat: ›Komm, richte auf mich dein anklagend Auge. Ich dürste nach Verurteilung ...‹«.
Von den christlichen Amtskirchen hierzulande wird die muslimische Einwanderung in die religiös ausgezehrte westliche Gesellschaft vorbehaltlos unterstützt. Dabei greift nicht nur der Wunsch, der eigenen Glau- bensschwäche ein aufhelfendes Beispiel bieten zu können, sondern ebenso die Hoff- nung, durch Annäherung sei ein Wandel der für aufgeklärte Gesellschaften problemati- schen Seiten des Islam möglich – mithin auch durch Kommerz, Konsum und andere hilfreiche Gottheiten des Kapitalismus. Schließ- lich hat in Europa die Transformation der Religion vom identitätsstiftenden Bekenntnis zur kulturellen Metapher und dekorativen Folklore Tradition. Allerdings bislang nur beim Christentum.
Zwar gelang es den Kirchen in Deutschland im Gefolge der Migrationsdebatte, sich wieder enger an den Staat zu schmiegen. Von einer religiös-spirituellen Renaissance kann indes keine Rede sein. »Werte liefern, das können auch andere«, schrieb kürzlich der evangelische Theologieprofessor Peter Scherle (Herborn) in der »Frankfurter Allgemeinen«. Und: »Aus Christen wurden Konsumenten und User gemacht.« Scherle fordert »neue theologische Antworten«, eine »neue Art von Mystik«, um das Fortbestehen der Volkskirchen zu sichern. Ein reichlich hilfloser Appell, während im Abendland der Christenglaube nicht nur in Auflösung begriffen ist, sondern zudem auf eine immer wirkmächtiger werdende Religion trifft. Für ihren forsch verkündeten »interreligiösen Dialog« bräuchten die Kirchen ein Selbstbewusstsein, das sie längst aufgegeben haben.
Vielleicht kommt es aber auch ganz anders und die auf dem numinosen Markt ver- bliebenen Konkurrenten werden sich absprechen – wie die Hotels in Dubai –, um sich nicht gegenseitig die letzten Gläubigen wegzunehmen.

Ingolf Bossenz in die Woche (nd)
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3 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Margit Dahlke über Liebe und Glück. ... See MoreSee Less

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4 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Bis Sonntag läuft noch mein Seminar "Mythen-Bewusstsein". Und ich freue mich schon auf das Jubiläumsseminar "25 Jahre Montegrotto". Mehr als 100 TeilnehmerInnen werden kommen - viele aus vorhergehenden Kursen. Ich freue mich auf euch. ... See MoreSee Less

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4 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Meine Ansichten zur Geld-Welt-Religion in einem knappen Interview mit fordernden und interessanten Interviewpartner.

Markus Koch
Arzt & Bestellerautor Dr. Ruediger Dahlke | Die goldene Couch | 3/12

Geld ist mehr als die Summe unserer Scheine. Wir sprechen mit dem Arzt, Autor und Seminarleiter Dr. Rüdiger Dahlke über die Psychologie des Geldes. Woher rührt seine enorme Bedeutung? Wie verändert es unser Denken? Und wie können wir von diesem Wissen für die Zukunft profitieren?

Mehr unter:
www.diegoldenecouch.de

Mit freundlicher Unterstützung von Deutsche Bank maxblue und XetraGold
www.maxblue.de
www.xetra-gold.com
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4 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Mit meinem Lieblingskreis, im Kurs "Integrale Medizin 1" ... See MoreSee Less

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4 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Deutung von Rückenschmerzen:

www.youtube.com/watch?v=ZSzmfAJdiy4&index=60&list=PLecIVy0triNiV66Y_uWkx6eMjvIYVbLTy&t=0syoutube.com
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4 Wochen alt

Dr. Ruediger Dahlke

Am 20.11 startet das Online
Zahngesundheits-Symposium 2.0. Ruediger Dahlke wird auch vertreten sein.
Du kannst Dich hier kostenlos anmelden: bit.ly/2DC6fX9
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Nachricht von Food-Watch, die so einiges klar macht und erklärt, warum wir so verbraucher- und gesundheitsfeindliche Gesetze im Nahrungsmittelbereich haben:

Hallo und guten Tag, Ruediger Dahlke,

die meisten Menschen haben EINEN Job und sind damit voll ausgefüllt. Andere brauchen zwei, um irgendwie über die Runden zu kommen. Und dann gibt es da noch einige Bundestagsabgeordnete, die ganz viele Jobs haben - neben ihrem Mandat. So, wie Johannes Röring, einer der einflussreichsten Politiker, wenn es um unsere Lebensmittel geht. Er muss ein wahrer Tausendsassa sein, denn er ist selbst Landwirt und führt dazu noch sage und schreibe 21 (!) Funktionen "nebenher" auf. WIE kann das funktionieren? Und vor allem: WARUM machen Abgeordnete das?

Die Antwort ist so einfach wie skandalös. Diese Politiker - Herr Röring ist nur einer von vielen - verdienen nicht nur mehrfach. Sie arbeiten gleichzeitig als Unternehmer, Berater, Aufsichtsrat und, ja: als Lobbyist. Eine Ämterhäufung, die hochproblematisch ist für unsere Demokratie!

Es darf nicht sein, dass sich Lobbyisten im Bundestag ihre eigenen Gesetze zimmern.

Wie schlimm das auch ist, sind wir trotzdem so frei, uns zu ernähren, wie wir wollen, wie es unserer Gesundheit zuträglich ist. Und da muss ich Arzt nach 40 "Dienstjahren" zu pflanzlich-vollwertiger Kost im Sinne von "Peacefood" raten.
Daran verdiene ich auch! An jedem Peacefood-Buch ca. € 1,90. Dich kostet es knapp 20.-, und es kann Dir einen ganz neuen und viel gesünderen Zugang zur Ernährung eröffnen, wie es schon so viele erlebt haben.
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Endlich mal Robert Betz persönlich kennen gelernt - auf der Gesund-und-Glücklich-Messe in Klagenfurt.
Gleiche Frisur - ähnliche Gedanken...
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Herzlichen Dank für über 150 000 Likes - ging in letzter Zeit so rasch und ganz ohne Zukauf und dergleichen! Ich wollt ich könnte Euch alle 150 000 erreichen, kann ich aber nicht, aber Ihr könnt das verbessern durch abonnieren... wenn Ihr wollt, dann freu ich mich. ... See MoreSee Less

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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Eine Einladung, das Alter als Geschenk anzunehmen. Und man kann nicht früh genug damit anfangen:Das Alter als Geschenk - Buchtrailer - Dr. Ruediger Dahlke In diesem Video spricht der Bestseller-Autor Dr. Ruediger Dahlke über sein Buch "Das Alter als Ges... ... See MoreSee Less

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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Hier gibt’s kurze Antworten von mir zu Blutzucker, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Cholesterinwerte senken.

Wie kann man hohen Blutzucker senken? www.youtube.com/watch?v=1csG4CWUbWo&index=59&list=PLecIVy0triNiV66Y_uWkx6eMjvIYVbLTy&t=0syoutube.com
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Ein schöner Brauch, selbst wer nicht daran glaubt, hat immer noch etwas von der Achtsamkeit und Bewußtheit.

Aus den neuesten Newslichtern:

Kraftvoller Schutz: Das Neunholz

Wollen wir unser Zuhause mit einem energetischen Schutz versehen, ist das Neunholz eine schöne Möglichkeit. Neun verschiedene Hölzer werden zusammen gebunden und über die Tür gehängt, ob innen oder außen spielt dabei keine Rolle. Ich habe meinem Neunholz noch Kräuter hinzugefügt, weil es so schön duftet. Experimentiert ruhig was sich für euch gut anfühlt und was ihr in eurem Garten oder auf dem Spaziergang findet!

Die Hölzer und ihre Kräfte:

Ahorn für Beständigkeit
Birken für neuen Schwung
Buche für magische Kraft und Weisheit
Eiche für die Kraft
Esche für Schutz gegen das Böse
Hasel verbindet uns mit Geistern und Elfen
Holunder für die Macht der Göttin
Linde für das Schöne
Weide für Heilung

Ihr könnt noch Kräuter hinzufügen:

Salbei für die Verbindung der Ahnen
Rosmarin für die Vertreibung von Krankheiten
Artemisia für die Eigenmacht
Minze für den frischen Duft

Viel Spaß dabei!
Claudia Hohlweg
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Gen-Technologie zur Krankheitsbekämpfung???

Malariabekämpfung auf die drastische Art
Aus dem NZZ-E-Paper vom 13.11.2018

Gene-Drives sind gentechnische Veränderungen, die sich rasend schnell in Populationen ausbreiten und ganze Arten zum Aussterben bringen könnten. Zur Bekämpfung von Krankheiten birgt das grosses Potenzial. Aber man sollte wissen, was man tut. Von Stephanie Kusma

Sie werden bisweilen als die gefährlichsten Tiere der Welt bezeichnet: Stechmücken. Tatsächlich gibt es nicht viel, was die Mitglieder dieser etwa 4500 Arten umfassenden Insektenfamilie sympathisch macht, und dafür umso mehr, was ein schlechtes Licht auf sie wirft. Zum schwerwiegendsten Problem gehört ihre Rolle in der Übertragung von Krankheiten, insbesondere der Malaria. Allein im Jahr 2016 starben laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 445 000 Personen, unter ihnen 285 000 Kinder unter fünf Jahren, an dieser Krankheit; 216 Millionen Personen erkrankten.

Übertragen werden die Malaria-Erreger von einigen Arten der weiblichen Stechmücken der Gattung

Anopheles

. Diese Mücken zu bekämpfen und sie am Stechen zu hindern, gehört denn auch zu den essenziellen Bestandteilen der Malaria-Bekämpfung. Die Mittel der Wahl sind zurzeit mit Insektiziden behandelte Moskitonetze und lang wirksame Insektizide, die in Innenräumen versprüht werden. Tatsächlich sind

Anopheles

-Mücken mancherorts seltener bis kaum mehr auffindbar geworden, wenn auch laut einigen Experten nicht im Detail klar ist, woran das liegt.

Den Kreislauf unterbrechen

Dass die drastische Reduktion der Mücken ein enormer Schritt hin zur Auslöschung der Malaria ist, zeigt deren Geschichte in Europa. In Italien etwa gelang es mithilfe von DDT, die

Anopheles

-Population so stark einzudämmen, dass dies zusammen mit begleitenden Massnahmen den Malaria-Kreislauf durchbrach. Die Überträger-Mücken sind zwar nicht komplett verschwunden, aber die Malaria durchaus: 1970 erklärte die WHO Italien offiziell Malaria-frei.

Doch trotz enormen Fortschritten in ihrer Bekämpfung weltweit bleibt die Krankheit in Afrika südlich der Sahara, wo 90 Prozent der registrierten Fälle auftreten, ein massives Problem. Man sucht daher weiterhin nach Wegen, der Malaria und ihrer Überträger-Mücken Herr zu werden – auch im Bereich der Gentechnik. Hier eröffnen die jüngsten Fortschritte neue Wege. Diese sind allerdings mit äusserster Vorsicht zu begehen.

Die Idee: wildlebende Populationen dauerhaft genetisch zu verändern. Und dies mit einem speziellen genetischen Konstrukt, das sich quasi selbständig über den ganzen Bestand ausbreitet und nicht mehr ohne weiteres zu stoppen ist. Hierfür würden im Labor Individuen der Zielart mit einem solchen Konstrukt, einem sogenannten Gene-Drive, ausgestattet. Dieser kopiert sich selbst und wird dadurch an praktisch alle Nachkommen des veränderten Individuums weitergegeben. Würden so veränderte Individuen in die Natur entlassen, sollte sich das Konstrukt mit enormer Effizienz in der wildlebenden Population ausbreiten. Denn der Gene-Drive wird an alle Nachkommen weitergegeben. Das macht eine Freisetzung riskanter als bei einer «herkömmlichen» gentechnischen Veränderung, die statistisch nur an die Hälfte der Nachkommen vererbt wird.

Was Malaria-Mücken angeht, arbeiten die Forscher an verschiedenen Gene-Drive-Ansätzen. Einer zielt darauf ab, die Stechmücken gegen die Malaria-Erreger immun zu machen; mithilfe des Gene-Drive sollen sich die entsprechenden Immun-Gene in der wilden Mückenpopulation rasch und effizient ausbreiten. Ein anderer ist deutlich radikaler: Sein Ziel ist es, die Population zusammenbrechen zu lassen. Dies ist kürzlich mit Laborpopulationen eines wichtigen afrikanischen Malaria-Überträgers erstmals gelungen. Die Forscher entwickelten hierfür ein Konstrukt, das jeweils bei der Bildung der Keimzellen in Aktion trat. Dort kopierte es sich in ein Gen, das für die Fruchtbarkeit der Mückenweibchen essenziell, für jene der Männchen aber unerheblich ist. Ausgehend von einer gewissen Anzahl veränderter Männchen breitete sich der Gene-Drive so effizient in den Laborpopulationen aus, dass diese nach wenigen Generationen kollabierten.

Ob dies auch in der Natur einfach so geschehen würde, ist umstritten. Manche Modelle bescheinigen Gene-Drives aufgrund ihrer Vererbungseigenschaften eine hohe Effizienz bei der Ausbreitung, selbst wenn nur wenige Individuen freigesetzt würden. Andere sind, in Anbetracht des riesigen Verbreitungsgebiets der Mücken, verhaltener. So vermuten manche Forscher, dass es, um den Malariakreislauf zu unterbrechen, wiederholte Freisetzungen braucht. Zumal auch diese neue Technologie nicht gegen Resistenzprobleme gefeit ist: Natürliche, zufällige Änderungen im Erbgut können nicht nur Pestizide, sondern auch Gene-Drives wirkungslos werden lassen.

Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach den ökologischen Konsequenzen einer Freisetzung. Diese ist besonders brennend, wenn es um gentechnische Veränderungen geht, die die Fortpflanzung beeinträchtigen: Wie reagiert das Ökosystem auf eine drastische Reduktion oder gar das Verschwinden einer Art? Denn wenn sich ein solcher Gene-Drive halten und tatsächlich in der gesamten Population ausbreiten kann, besteht dieses Risiko. Das wirft auch moralische Fragen auf: Darf man eine Art bewusst ausrotten? Historisch hat der Mensch dies in Bezug auf «störende» Arten immer wieder versucht, mit wechselndem Erfolg. Der Wolf oder der Bär sind Beispiele, obwohl ihr Potenzial, Schaden anzurichten, deutlich niedriger ist als das von Malaria-Mücken.

Zudem muss sichergestellt sein, dass nur die Zielart betroffen bleibt. Kann sich ein Gene-Drive durch artübergreifende Paarungen auch in anderen Spezies etablieren, verändert das die Risikolage vollkommen. Um all diese Fragen zu klären, besteht noch viel Forschungsbedarf. Doch sowohl die WHO als auch die New Partnership for Africa’s Development (Nepad) Agency der Afrikanischen Union halten die Forschung zu Gene-Drives für den Kampf gegen die Malaria für verfolgenswert.

Fall für Fall entscheiden

Offene Fragen hindern zudem niemanden, die Technologie weiterzudenken und neue Anwendungen vorzuschlagen, beispielsweise für die Landwirtschaft. Hier liessen sich möglicherweise Resistenzen gegen Pestizide bei Schadinsekten mithilfe von Gene-Drives auf Populationsebene überwinden, indem etwa Resistenzgene zerstört werden. Selbst neue Empfindlichkeiten könnten so geschaffen werden. Ersteres würde die Lebensdauer von Wirkstoffen verlängern, Letzteres möglicherweise erlauben, spezifischere Stoffe einzusetzen. Ob dies ein sinnvoller Weg für eine Landwirtschaft der Zukunft ist, ist allerdings gründlich zu hinterfragen.

Auch gegen invasive Arten liessen sich Gene-Drives einsetzen: So bekämpft man heute eingeschleppte Mäuse oder Ratten auf Inseln gewöhnlich mit Gift, um einheimische Arten zu schützen. Ein Gene-Drive, der beispielsweise dafür sorgen würde, dass es nur noch männlichen Rattennachwuchs gibt, dürfte deutlich spezifischer wirken – wenn er denn auf die invasive Inselpopulation beschränkt bliebe. Es gibt zwar Vorschläge, wie sich Gene-Drives zeitlich begrenzen lassen, und es sind auch verschiedene Sicherheitsmassnahmen vorstellbar, aufgrund deren sich ein Gene-Drive tatsächlich nur unter unliebsamen Nagern auf einer einzigen Insel ausbreiten sollte.

Dies ist allerdings zurzeit noch echte Zukunftsmusik. Noch nicht offiziell veröffentlichte Ergebnisse von Versuchen bei Mäusen haben zwar gezeigt, dass Gene-Drives auch in diesen Säugern unter spezifischen Umständen die Erblichkeit von Genen steigern können. Aber sie deuten auch darauf hin, dass das System bei Insekten deutlich effizienter funktioniert.

Doch ohnehin: Es ist eine Sache, zu überlegen, wildlebende Populationen genetisch zu verändern, wenn es um eine Krankheit geht, die so verheerend ist wie die Malaria. Selbst dann müssen die Risiken einer Freisetzung gegen die Chance abgewogen werden, Menschenleben zu retten. Und auch dann braucht es zwingend einen Konsens, den alle Gebiete, in denen die Zielart vorkommt, gemeinsam tragen: Landesgrenzen interessieren Stechmücken nicht. Im Angesicht von möglicherweise Hunderttausenden geretteten Leben eine Technologie grundsätzlich abzulehnen, ist schwierig.

Eine andere Sache ist es, beispielsweise Wirkstoffe in der Landwirtschaft länger nutzen oder invasive Nager zielgerichteter bekämpfen zu können. Es darf nicht passieren, dass ein (möglicherweise) dereinst genehmigter Einsatz im Kampf gegen die Malaria nachfolgenden, weniger dringlichen Anwendungen den Weg ebnet. Jede Anwendung birgt ganz eigene und auch unterschiedliche hohe Risiken. Diese sind für jede einzelne umfassend und sorgfältig zu klären und kritisch gegen den zu erwarteten Nutzen abzuwägen.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 13.11.2018
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

"Patienten müssen sicher sein können, dass ihnen Arzneimittel nicht schaden", sagte der deutsche Gesundheitsminister Spahn der SZ.

Da denkt man ja an eine weitreichendes Verbot von schulmedizinischen Pharmaka, die nachweislich erhebliche schädliche Nebenwirkungen haben.
Oder gar an eine Einschränkung der neuen Impforgie, denn Impfschäden sind ja seit langem bekannt und nachgewiesen.

Aber natürlich weit gefehlt, was von der Pharmaindustrie kommt, darf sich natürlich trotz nachgewiesener gefährlicher Nebenwirkungen des besonderen Schutzes der Bundesregierung sicher sein.
Es geht natürlich gegen MIttel aus dem Bereich der Komplementär-Medizin und auch mal wieder - jedenfalls in der SZ - gegen die Homöopathie, die so vielen Menschen geholfen hat und weiter hilft, der Pharmaindustrie aber gerade deswegen ein Dorn im Auge ist, weil sie ihr nicht nur nichts einbringt, sondern sogar noch Gelder in andere Töpfe lenkt.
Nicht anders zu erwarten von einem MInister einer Partei, die Gift-Schmidt, der Glyphosat weitere 5 Schadensjahre ermöglichte, zum Minister machte. Und nichts dabei findet den untragbar und für die Bevölkerung unerträglich gewordenen, zum Dank für seine Lobbyarbeit für Monsanto zu einem lukrativen Posten bei der deutschen Bahn zu verhelfen, einem Großkunden von Glyphosat. So wäscht eine Hand die andere und immer auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung.
Das Gute vom Schlechten: so langsam kann jedem klar werden, was dort läuft und was gar nicht geht.
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Heute Fastenbrechen und unsere Tische in TamanGa sind vorbereitet und schön gedeckt. Für die Teilnehmer des 10-tägigen "Zen: Fasten-Schweigen-Meditieren" geht es nach langer Ruhe und Schweigen jetzt wieder raus in die Welt. Ich freue mich immer wieder, wie viele zum wiederholten mal kommen. Ein Schweizer war jetzt zum 50-sten Mal dabei. Heute erwartet ihn daher ein kleines Geschenk von meinem Team.
Im April gibt es wieder Fastenkurse in TamanGa: www.taman-ga.at/veranstaltungen/fasten-seminare-dahlke.html
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Morgen startet der Zucker-Aufklärungs-Kongress und am 14.11.18 wird das Interview mit Dr. Ruediger Dahlke veröffentlicht.
Ihr könnt Euch hier kostenlos anmelden:
bit.ly/2OlyKJy
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Ich genieße das Zusammensein mit meinen Kursteilnehmern in TamanGa und die gemeinsamen Meditationen und "Verbundener Atem" Sitzungen, wo so viele so schöne Erfahrungen haben. ... See MoreSee Less

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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Morgen startet der "Lebe Dein Abenteuer" Online-Kongress. Ruediger Dahlke wird am 16.11 zu Gast sein.
Du kannst Dich hier kostenlos anmelden:
➡➡ bit.ly/2PgiRJD
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Meine Gedanken zum Thema Detox:

youtu.be/eD-0FeVezGAWeitere Gesundheitstipps mit Dr. Ruediger Dahlke: youtu.be/-RCBE0jV6Is youtu.be/ZkcDB95RCDY Detox - Gesundheitstipps mit Dr. Ruediger Dahlke ...
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Ich wünsche euch viel Erfolg und mir, dass wir die vegane Idee weiterbringen!Der "Vegan leben Kongress" startet morgen! 🙌😍🌱

Erfahre die Antworten auf deine wichtigsten Fragen komplett kostenlos. Mit dabei sind Experten, wie Niko Rittenau, Stina Spiegelberg, Dr. Ernst W. Henrich, Sebastian Copien, Carmen Hercegfi - Vegane Familien, Dr. Ruediger Dahlke, Ralf Müller-Amenitsch, Lars Walther und viele weitere.

Du erfährst in diesem Kongress:
- wie eine gesunde vegane Ernährung aufgebaut ist und
- wie Du deinen Nährstoffbedarf optimal deckst
- wie du die vegane Ernährung einfach und mit Spaß in den Alltag integrierst - ob im Job, auf Reisen oder in der Familie!
- wie Du deine Energie und Leistungsfähigkeit (auch im Sport) durch vegane Ernährung steigern kannst
- wie pflanzliche Ernährung laut Studien und eigenen Erfahrungen auch bei (chronischen) Krankheiten wirken kann
- wie sich das vegane Leben auf Umwelt und die gesamte Welt positiv auswirkt.
- wie wir Tierleid im Alltag mit nur wenig Aufwand oder einfachem Umdenken vermeiden können
und warum es sich so sehr lohnt, seine Komfortzone zu verlassen

🙌🌱 Jetzt anmelden! 🌱🙌
www.vegan-leben-kongress.de
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Schulmedizin gesteht Probleme ein:
Hydrochlorthiazid – das Haupt-Diuretikum zum Ausscheiden von Körperwasser fördert die Entwicklung von Basaliomen (von der Schulmedizin weißer Hautkrebs genannt) und Spinaliomen. Die ärztlichen Stellen raten nun aber nicht zum Absetzen, sondern zu vermehrter Hautbeobachtung und Meiden der Sonne.
Da fehlen einem die Worte, ähnlich wie bei Paspertin, dem Hauptmittel der Schulmedizin gegen Erbrechen: kaum war es verboten wegen extrapyramidaler Störungen (grauenhafte Nervenprobleme), taucht es auch schon wieder in etwas anderer Verpackung flüssig auf.
PatientINNen müssen heute einfach selbst auf sich achten.
Ich rate dazu, die Treppe von oben nach unten zu kehren: Als höchste Form der Vorbeugung die „Schicksalsgesetze“ zu lernen und mit diesen Spielregeln des Lebens Probleme und Symptome weit im Vorfeld zu vermeiden. Als nächstes mit pflanzlich-vollwertiger Kost a la „Peace-Food“, 93 % der Nahrungsgifte wegzulassen und Situationen für die obigen Mittel eingesetzt werden, von vornherein zu vermeiden.
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Das geht nicht nur Schweizer an:► Der neue Mobilfunkstandard 5G, den die Swisscom noch bis Ende dieses Jahres einführen will, ist revolutionär: 100-mal mehr Daten in 100-mal höherer Geschwi... ... See MoreSee Less

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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Freundschaft

Freundschaft nennt man das,
was der wahren Liebe am nächsten kommt.
Freundschaft ist ohne Besitzstreben,
ohne Konkurrenz, sie stellt für
Nähe und Vertrauen keine Bedingungen.
Freundschaft stellt auch immer die beste Unterstützung
dar beim Hinauswachsen über die eigenen Grenzen.

Denn weil ich fühle,
dass mich der Freund liebt
so wie ich im inneren Wesen bin,
höre ich ihm zu,
wenn er mir erzählt,
was er an mir im Alltag beobachtet.

Ich weiß, dass er mir hilft,
mich kennen zu lernen,
er darf mein Lehrer sein.
Freunde sind immer auch Lehrer.
Freundschaft ist die tiefste Beziehung zwischen Menschen,
viel tiefer als das Begehren,
sie hat ihren Platz ganz im Herzen.
Freunde sind freundlich miteinander,
das geht tiefer als jede Leidenschaftlichkeit.
Wenn Paare zu Freunden werden,
gewinnt ihre Beziehung Geistigkeit,
ihre Gemeinsamkeit wird zur Meditation.

"Buddha"
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Heinz Hermann Thele, Chef von Knorrbremse, einer der (einfluss)reichsten deutschen Unternehmer über die jetzige deutsche Regierung:

www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=Se6SfW38oEs⚠️⛔ MERKEL ABGEWATSCHT ⛔⚠️ Heinz Hermann Thiele (Knorr-Bremse AG) spricht in diesem Schnitt von mir 14 MINUTEN KLARTEXT. Gegen Merkel, über Flüchtlinge und d...
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1 Monat alt

Dr. Ruediger Dahlke

Lukrative Austragshöfe für "verdiente Politiker", damit sie endlich mal richtig verdienen.
Mehr noch aber zeigen sie damit den Zustand der Demokratie.
Zur Erinnerung: Gift-Schmidt war es der Glypyhosat durchgewunken hat. Wie nett, dass er nicht zu Bayer direkt wechselt, sondern nur zur Bahn, einem Großkunden und -anwender von Glyphosat.

Von Abgeordneten-Watch:
Nach dem Ausscheiden aus dem Kabinett im März haben sich drei prominente Ex-Minister inzwischen neue Betätigungsfelder gesucht.
Thomas de Maizière (CDU) berät demnächst die Deutsche Telekom, Christian Schmidt (CSU) wird in den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn einziehen und Sigmar Gabriel (SPD) zieht es in den Verwaltungsrat von Siemens-Alstom.
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2 Monate alt

Dr. Ruediger Dahlke

Schulmedizin gesteht Probleme ein:
Hydrochlorthiazid – das Haupt-Diuretikum zum Ausscheiden von Körperwasser fördert die Entwicklung von Basaliomen (von der Schulmedizin weißer Hautkrebs genannt) und Spinaliomen. Die ärztlichen Stellen raten nun aber nicht zum Absetzen, sondern zu vermehrter Hautbeobachtung und Meiden der Sonne.
Da fehlen einem die Worte, ähnlich wie bei Paspertin, dem Hauptmittel der Schulmedizin gegen Erbrechen: kaum war es verboten wegen extrapyramidaler Störungen (grauenhafte Nervenprobleme), taucht es auch schon wieder in etwas anderer Verpackung flüssig auf.
PatientINNen müssen heute einfach selbst auf sich achten.
Ich rate dazu, die Treppe von oben nach unten zu kehren: Als höchste Form der Vorbeugung die „Schicksalsgesetze“ zu lernen und mit diesen Spielregeln des Lebens Probleme und Symptome weit im Vorfeld zu vermeiden. Als nächstes mit pflanzlich-vollwertiger Kost a la „Peace-Food“, 93 % der Nahrungsgifte wegzulassen und Situationen für die obigen Mittel eingesetzt werden, von vornherein zu vermeiden.
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