Wasser und Salz des Lebens

drops-of-water-578897_640Wasser ist uns etwas so geläufiges und über alle Maßen vertraut, dass wir nur zu leicht vergessen, wie wichtig es für unser Überleben ist und wie viele ungeklärte Geheimnisse es noch immer hütet. Dass unser Heimatplanet aus dem Weltraum weiß-blau erscheint und eigentlich ein Wasserplanet ist, haben wir durch die Bilder der Raumfahrt immerhin im Bewusstsein, dass wir wesentlich aus Wasser bestehen, vergessen schon die meisten Menschen ständig und versäumen so, ihre Wasservorräte im Körper angemessen zu ergänzen. In Mikrokosmos Körper und Makrokosmos Welt kümmern wir uns gleichermaßen zu wenig engagiert um die Wasserreservoire.

Dabei ist uns nichts so nahe wie Wasser und Salz, bestehen wir doch im wesentlichen daraus. Wenn wir das Gewebe eines Babys mit dem eines alten Menschen vergleichen, fällt zuerst auf, wie viel mehr Wasser das des Babys enthält, weshalb es soviel praller und vitaler wirkt. So wie viele Menschen am Ende des Lebens das Wasser nicht mehr so einfach in ihrer Blase halten können, scheinen die Zellen auch ihrerseits und jede für sich die Fähigkeit zu verlieren, ausreichend ihr Wasser zu halten. Auf der symbolischen Ebene würde das mit der nachlassenden Fähigkeit korrespondieren, ausreichend Seelenenergie aufzunehmen und dem Seelischen zu seinem Recht zu verhelfen, ist Wasser doch das Seelenelement schlechthin. Auf der körperlichen Ebene sinkt der Turgor genannte Zellinnendruck, was wir besonders an der Haut wahrnehmen. Insbesondere wenn man bedenkt, wie gern die meisten Menschen zeitlebens eine Haut wie ein Baby behalten würden, erscheint das heutige Mineralwassertheater in eigenartigem Licht. Wir brauchen viel gutes Wasser, aber ausgerechnet die Mineralien brauchen wir nicht aus ihm und können sie sogar auf diesem Weg kaum aufnehmen.

Was das Lebenselexier Wasser angeht, vom ehemaligen Nationaltrainer der österreichischen Skiflieger, Baldur Preiml, schlicht und einfach zum Getränkt der Weltmeister erklärt, kümmern wir uns bisher fast nur um den quantitativen Aspekt und um die materielle sprich mineralische Zusammensetzung. Sicherlich ist es wichtig, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu sich zu nehmen, aber dessen Mineralgehalt wird durchaus überbewertet, verständlicher Weise insbesondere von der einschlägigen Industrie.

Auf den ersten Blick scheint sich hier ein ziemlicher Unsinn aufzutun. Der Mensch mineralisiert offenbar während seines ganzen Lebens ganz von selbst und von Geburt an, ein Prozess den wir eigentlich nicht schätzen und im weiteren Sinne mit Altern assoziieren. Ob wir ihn auch noch mit stark mineralhaltigen Wassern unterstützen sollten, erscheint jedenfalls mindestens fraglich. In frühen Zeiten hatten die Menschen gar kein Mineralwasser in unserem Sinne, konnten sie doch noch keine Tiefenbrunnen bohren. Aber erst durch das langsame Sedimentieren in große Tiefen wird Oberflächenwasser zu Mineralwasser. Das Regen- und Quellwasser der frühen Zeiten hat unserer Evolution offenbar nicht geschadet. Wenn also Mineralwasser überhaupt in der Lage ist, unsere Mineralvorräte im Körper aufzustocken, wäre das trotzdem von fraglichem Wert.

Natürlich gibt es Menschen mit Mineralienmangel, aber das scheint nicht am Wasser zu liegen, sondern an einer Mangelernährung mit zu wenig frischer pflanzlicher Kost. die Erfahrung zeigt, dass diejenigen, die sich mit reichlich frischem vitalem Gemüse und Obst ernähren und dazu noch mineralarmes, ja inzwischen auch schon oft mineralfreies Wasser trinken, durchaus gesünder sind. Auch der heute von der Medizin so sehr beklagte Mineralmangel in den Wechseljahren der Frauen, der für die Osteoporose verantwortlich gemacht wird, ist ja ein sehr relativer. In den Gefäßen haben ja auch diese Frauen bereits reichlich Kalk eingelagert, er fehlt nur in ihren Knochen. Das aber hat nach den Erfahrungen im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ganz wesentlich mit der seelischen Dimension des Wechsels zu tun. Wer sich seelisch weigert, in der Umkehrzeit der Lebensmitte ausreichend Ballast abzuwerfen, erlebt, dass der Körper einspringt. Dieser Mechanismus gilt generell und ist in Büchern wie „Krankheit als Symbol“ für alle Krankheitsbilder dargelegt und in „Frauen-Heil-Kunde“ speziell für die Zeit der Menopause. Der Körper fängt also an, stellvertretend Ballast abzuwerfen und tut dies am effektivsten durch die Entkalkung der Knochen. Wir haben also keinen Mineralmangel, sondern eher eine Fehlverwertung auf Grund von Missverständnissen auf dem Lebensweg.

Die praktischen Konsequenzen aus obigem sind einfach und billig: das beste Trinkwasser kommt meist nicht aus den Flaschen der Industrie sondern aus den Leitungen zu Hause. Oft ist das Leitungswasser der Stadtwerke konkurrenzlos, weil relativ mineralarm und ansonsten Grundwasser. Besser, bequemer und billiger als sich mit Kisten abzuschleppen kann also eine fundierte Erkundung der Herkunft des eigenen Leitungswassers sein. Ist es – wie im Alpenraum oft – von guter Qualität, sollte uns nichts und niemand hindern, davon ausreichend zu uns zu nehmen. Die notwendigen Mineralien beziehen wir besser aus gutem Gemüse und Obst. Die Regenerationserfahrungen mit reichlich gutem Wasser, die ich in den letzten 20 Jahren bei ungezählten Fastenseminaren machen durfte, sprechen eine deutliche Sprache.

Das beste Salz ist jenes, das wir als Streusalz im Winter auf die Straßen verteilen, jenes mit Mineralien natürlich angereicherte Steinsalz, das auch ruhig aus den Alpen kommen darf und keineswegs im Himalaya besser ist. Gefährlich ist dagegen das hoch gereinigte Industriesalz, das so fälschlich als Speisesalz bezeichnet wird.

Noch etwas billiger und wirksamer ist jene eigene Wasser-Salz-Mischung, die unser Körper aus dem zugeführten Wasser filtert: der eigene Urin. Als Therapeutikum für die Haut ist er ja selbst von der Schulmedizin unbestritten, auch wenn das von deren Seite nur ungern zugegeben wird. Immerhin enthalten einige dermatologische Medikamente Harnstoff, der nachweislich hilft. Auch gutgläubigen und geradezu naiven Gemütern ist nur schwer zu vermitteln, warum fremder Harnstoff, denn um solchen handelt es sich bei diesen Präparaten, für uns gut sein soll und eigener nicht. Darauf aber läuft es hinaus, wenn Schulmediziner den Wert der Eigenurintherapie rundweg bestreiten.

Sobald man sich auf das Wasser einlässt, finden sich Bezüge, die bis tief in unsere Seelenwelt reichen. In der polaren Struktur des Wassermoleküls H2O finden wir so unseren engen Bezug zur Polarität, der Welt der Zweiheit, ausgedrückt. Wir tragen dieses Muster der Polarität also über das Wasser bereits in jeder Zelle mit uns herum. Die beiden Wasserstoffatome bilden mit dem Sauerstoff einen Winkel, der das ganze Molekül zudem in polarer Spannung hält. Wahrscheinlich ist es diese intramolekulare Spannung, die für viele lebenswichtige, aber nichts desto weniger unerklärliche Phänomene in der Wasserwelt verantwortlich ist.

Als bekanntestes ist hier der eigenartige Schwerpunkt des Wassers bei 4 Grad Celsius zu erwähnen, der zum Beispiel dafür sorgt, dass sich Leben im Wasser auch in kälteren Breiten halten kann. Da Wasser bei vier Grad seine größte Dichte und damit auch Schwere hat und dann absinkt, frieren Seen und Flüsse von oben nach unten zu und nicht etwa umgekehrt und schonen so das Leben ihrer Bewohner. Diese untypische Eigenart des Wassers sichert auch unser Überleben. Würde sich Wasser hier ganz normal, wie alle andere Stoffe verhalten, könnte im Wasser kein Leben überleben, und immerhin kommt alles Leben aus dem Wasser. Diese an sich schon wunderbare Tatsache, die wenigstens von der Physik gesichert ist, wird aber durch einige noch eigentümlichere Geheimnisse ergänzt, die bis heute physikalisch völlig ungeklärt sind. Diese ungeklärten Geheimnisse reichen tief und weit und sind in ihren Konsequenzen heute noch gar nicht abzuschätzen.

Warum etwa frieren Gewässer manchmal nicht zu, wenn es lange sehr kalt ist? Sinkt die Temperatur abrupt und für längere Zeit auf unter 20 Grad Minus, friert der See nicht zu und die Leute sagen, es sei zu kalt dafür. Warum um Himmels Willen friert ein Glas mit heißem Wasser im Kühlschrank schneller als eines mit kaltem? Jeder Installateur weiß, dass die Warmwasserrohre deutlich vor den Kaltwasserrohren einfrieren. Was aber sagen die Physiker dazu? Warum ist das so? Liegen diese Geheimnisse in der Wasserstruktur, in jenen geheimnisumwitterten Clustern?

Bisher sagen die Physiker wenig bis gar nichts dazu, sie interessieren sich kaum für etwas angeblich so harmloses wie Wasser. So kommen die wichtigsten Hypothesen aus dem Bereich der alternativen Medizin und manches auch aus alten Überlieferungen. Dass es besondere Heilwässer gibt, ist unbestritten, wenn auch weiterhin unbewiesen. Für einen Inder steht es außer jedem Zweifel, dass das Wasser des heiligen Flusses Ganges selbst heil(ig) machen kann. Ähnliches hoffen gläubige Katholiken von jener Quelle in Lourdes, die das später heilig gesprochene Bauernmädchen Bernadette Soubirau mit Hilfe der Jungfrau Maria entdeckt oder eröffnet hat. Immerhin ereignen sich nach dem Kontakt mit diesem Wasser immer wieder sogenannte Spontanremissionen, wie die moderne Medizin heute Wunder schamhaft umschreibt. Eine Kommission aus Priestern und Ärzten wacht in Lourdes streng darüber, dass der Wunderglauben nicht ausufert: Doch trotz strengster wunderfeindlicher Grundhaltung müssen auch diese Spezialisten in der Vereitelung von Wunderanerkennungen immer wieder einige Heilungen als mit bekannten Erklärungen und modernen Mitteln unvereinbar anerkennen.

Dass auch profanere Heil- und Mineralwässer heilen sollen, behaupten zumindest deren Hersteller vehement und gleichermaßen unbewiesen. Völlig unbestritten ist dagegen die Notwendigkeit des Wassers zur Lebenserhaltung, denn viel schneller als sie verhungern, verdursten Mensch und Tier. Die Heilkraft der verschiedenen Wässer wird bis heute vor allem außerhalb der Universitäten beurteilt und zumeist mit okkulten oder jedenfalls nicht objektivierbaren Methoden. Die Hypothesen für die wunderbaren Eigenschaften der Wässer sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von im Ansatz naturwissenschaftlich wenigstens nachvollziehbaren Erklärungsmodelle bis zu solchen aus ganz anderen Sphären.

Dass im heißen Zustand die Eigenstruktur des Wassers zerfällt ist physikalisch gesichert. Dadurch können die sich über die Dipolstrukturen der Wassermoleküle ergebenden Muster des Wassers tendenziell gelöst werden. Hierin dürfte der Grund dafür liegen, dass in Wasser gelöste homöopathische Mittel ihre Wirkung verlieren, wenn sie gekocht werden. Insofern liegt der Schluss nahe, dass durch die homöopathische Verschüttelung oder Dynamisierung dem Wasser die Struktur des jeweiligen verschüttelten Grundstoffes aufprägt wird und in den Mustern seiner Wassermoleküle gespeichert wird. Werden diese durch die enorm gesteigerte Bewegung der Einzelmoleküle beim Kochvorgang aus diesen Mustern gerissen, würde natürlich zugleich die darin liegende homöopathische Information gelöscht.

Auch die ayurvedische Heilmaßnahme, abgekochtes Wasser zu trinken, könnte hier eine Erklärung finden, ganz abgesehen von der offensichtlichen Tatsache, dass es angesichts der verbreiteten hygienischen Missstände in Indien eine gewisse Sicherheit vor Verunreinigungen gewährt. Andererseits handelt es sich hierbei durch die Lösung aller Muster zwischen den Molekülen, sozusagen um strukturloses Wasser. Das aber könnte logischerweise ein gutes Reinigungsmittel für den Organismus sein, weil es sich allem am besten anpasst, mangels eigener Struktur und selbst sozusagen leer ist. Es ist noch auf einer weiteren Ebene sauber, nicht nur von Keimen, sondern auch von Mustern oder Strukturen.

Die moderne Entwicklung zu mehr Wasser- und Salzbewusstsein mag mit einer generellen Wiederentdeckung des Weiblichen (Pols der Wirklichkeit) zusammenhängen. Über lange Zeiten besonders in unseren Breiten verdrängt und ignoriert, können wir nun überall ein Wiedererstarken der großen Göttin erleben. Mutter Erde und Mutter Natur gelten denjenigen, die beide in ihrem Fortschrittswahn fast vergessen hatten, inzwischen wieder etwas. Der Mond, das weibliche Licht der Nacht, und in aller Mythologie mit einer Göttin verbunden, taucht auch im Bewusstsein der Menschen wieder auf und viele beginnen sich neuerdings an den Rhythmen der Mondgöttin zu orientieren.

So mag in diesem Sog auch das Wasser in den Vordergrund rücken, ist es von seiner Symbolik her doch das weiblichste der Elemente noch vor der Erde. Es steht für die fließenden seelischen Qualitäten, die reinigende und erneuernde Kraft und eine enorme Anpassungsfähigkeit. Die Tatsache, dass wir aus Wasser und Salz bestehen und aus ihm kommen, sagt auch viel über unser Verhältnis und unser Angewiesensein auf den weiblichen Pol aus. Das Leben komme insgesamt aus dem Urmeer, sagen uns die Biologen. Menschen kommen ganz eindeutig aus dem Fruchtwasser und aus der weiblichsten Höhle der Frau, der (Gebär-)Mutter. Bis heute entspricht das Fruchtwasser in seiner Salz-Zusammensetzung noch immer sehr weitgehend derjenigen des Urmeeres zur Zeit des Kambriums und also der Urheimat des Menschen. Interessanter weise ist das Leben just zu dieser Zeit an Land gegangen, und alles spricht dafür, dass diese mutigen ersten Landgänger unter den Lebewesen in jeder Zelle ihren Wasservorrat mitnahmen.

Als Wasserwesen sind wir bis heute auch auf Wasser als flüssige Nahrung mehr angewiesen als auf feste Stoffe. Im Wasser, unserer ursprünglichen Heimat, die mit der Fruchtblase genauso rund ist wie die Erde, wächst unser Körper heran. In diesem frühen Wasserleben werden die entscheidenden Weichen gestellt in Bezug auf unser körperliches Wachstum, aber auch im Hinblick auf unsere seelische Entwicklung. Denn in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft bildet sich das Urvertrauen, auf das wir später so sehr angewiesen sind. Unser Selbstvertrauen baut sich auf diesem Fundament aus Urvertrauen auf. Ohne dieses Fundament aber, kann sich diesbezüglich wenig Verlässliches entwickeln, und alle späteren Versuche durch Selbstsicherheitstrainings, Rhetorikkurse oder Fachfortbildungen Selbstsicherheit hinzuzugewinnen, führen bestenfalls zu Einzelerfolgen, aber nicht zu Selbstvertrauen. Dieses ist auf die Entstehung in der frühen Wasserwelt angewiesen. Gab es hier Defizite, ist es noch am ehesten die Regression in die Wasserwelt, die auch später noch Abhilfe schaffen kann. Der amerikanische Delphinforscher John Lilly hat mit seinem sogenannten Samadhitank eine Art künstlicher Gebärmutter in Form einer großen Badewanne geschaffen, in der man in einer Salzwasserlösung schwebend, Einheitsgefühle oder eben Samadhi-Bewußtseinszustände erleben kann. Eine noch einfachere und ähnlich wertvolle Möglichkeit stellt der Rückzug ins körperwarme Wasser eines Thermalbades. Im körperwarmen Wasser schwerelos schwebt, lässt sich Urvertrauen tanken.

In Kur-Seminaren im oberitalienischen Montegrotto fanden wir heraus, dass die allermeisten Menschen durchaus in der weiblichen Seelenwelt des Wassers so geborgen sind, dass sie nicht untergehen, wenn sie sich ihr nur anvertrauen. Nimmt man die Arme nach hinten über den Kopf und lässt sich ganz ruhig atmend sinken, stellt man fest, dass das Wasser sogar die Augenlider bedeckt, aber Nase und Mund frei bleiben und sanft atmend wundervolles Schweben möglich wird. Die Unterschenkel können ein wenig absinken, bei manchen Männern brauchen sie sogar schwach aufgeblasene Kinderschwimmflügel, um nicht zu sehr nach unten zu ziehen. Praktisch alle Frauen und die meisten Männer können im allgemeinen aber sogar ohne solche Hilfen frei schweben. Hat das Wasser dann wirklich Hauttemperatur, also ca. 36 Grad, wird man mit der Zeit und wenn man sich wieder an die alte Heimat, Wasser, gewöhnt und genug Vertrauen gefasst hat, schon recht bald ganz in dieser weichen anpassungsfähigen Welt aufgehen. Durch die Temperaturgleichheit von innerer und äußerer Wasserwelt kann allmählich das Gefühl für die eigene Körpergrenze verschwinden und damit auch das Gefühl für die eigene Begrenztheit. Grenzenlosigkeit aber ist genau jene Gefühlsqualität, die zu Anfang im Mutterleib vorherrscht, wo wir als winziges Wesen in der warmen abgedunkelten Welt der Fruchtblase euphorische, ja ekstatische Gefühle des freien Schwebens erleben. Der tschechische Psychiater Stan Grof spricht von ozeanischen Gefühlswelten, und in der Reinkarnationstherapie werden wir seit langem Zeuge, wie rauschhaftes, ekstatisches Erleben jene der Einheit noch so nahe Frühzeit unseres Lebens bestimmt.

Im Wasser und der damit so eng verbundenen Gefühlswelt liegen noch viele Geheimnisse, und wir haben nicht einmal die materiellen gelöst. Wir wissen zum Beispiel, dass mit den Delphinen und Walen Wesen im Wasser leben, die ein größeres und vor allem differenzierteres Gehirn haben als wir, was immer sie damit denken und fühlen mögen. In letzter Zeit haben die sogenannten Delphintherapien von sich reden gemacht, denn offenbar finden Delphine noch Zugänge zu behinderten Kindern, wo andere Therapeuten längst versagen. Es ist seit langem bekannt, dass Delphine sich besonders zu schwangeren Frauen und Kindern und insbesondere behinderten hingezogen fühlen. Beide sind dem urweiblichen Mondprinzip näher als Männer. Delphine als Wasserwesen, kommen offenbar an ursprüngliche Ebenen heran, die menschlichen Therapeuten in diesem Ausmaß nicht zugänglich sind. Selbst autistische Kinder, die unsere Welt nicht zu interessieren scheint und die wir kaum verstehen, nehmen zu den Wassersäugern verblüffenden Kontakt auf.

Bedenken wir all das und die vielen Chancen und Geheimnisse von der Informationsspeicherung homöopathischer Mittel über unser tägliches Trinkwasser bis zur Thermalwassertherapie, die das Wasser noch für uns bereithält, ist es verblüffend, wie wenig wir uns um unser Wasser kümmern und sorgen. In unserem Teil der Welt nehmen es viele Menschen einfach als Selbstverständlichkeit hin, dass sie genug Wasser haben, in großen Teilen der Welt mussten die Menschen diesbezüglich schon schmerzlich umdenken. Zu leicht übersehen wir dabei, dass Wasser jenes unter unseren Lebensmitteln ist, das diesen Namen am ehesten verdient. Unser vor allem unbewusster Trend, im Urlaub Wasser, unsere alte Heimat, zur Erholung und Entspannung aufzusuchen, mag davon zeugen, dass wenigstens eine tiefe Seelenschicht in uns noch um die Wichtigkeit des Wassers für unser Leben und Überleben und vor allem für unsere Seelenharmonie weiß.

Von den seelischen Möglichkeiten, in ihm Urvertrauen aufzutanken, bis zu den eher geläufigen täglichen Erfahrungen des Trinkens ist die Spannbreite der Geschenke, die Wasser für uns bereithält, enorm. Selbst in so einfachen alltäglichen Dingen wie dem Trinken liegen nach meinen ärztlichen Erfahrungen viel größere Chancen als viele heute noch ahnen. Allein wenn wir genug trinken würden, könnten wir vieles bessern. Würden wir dann noch einfaches mineralarmes Wasser bevorzugen, erhöhen sich unsere Chancen auf Gesundheit noch einmal. Wenn wir dann noch die Gifte herausfiltern, ist ein weiterer Schritt zur Gesundung möglich. Schließlich könnten wir auch noch mit einigem Gewinn für unsere Gesundheit auf den Spuren einiger fast vergessener Wasserpäpste wandeln, die ihrer Zeit weit voraus, sich um die Qualität des Wassers schon auf Ebenen gekümmert haben, die uns heute noch als okkult gelten. Tatsächlich ist es möglich, das Energieniveau des Wassers zu erhöhen. Auch wenn wir naturwissenschaftlich noch nicht annähernd verstehen, wie das geschieht, sind die Ergebnisse spürbar.

Wer sich in Theorie und Praxis tiefer auf das Wasser einlässt, kann auch Jahrzehnte nach Kneipp noch eine Menge Geheimnisse allein im Gesundheitsbereich lüften und eh er sich versieht, wird etwas so einfaches wir unser tägliches Wasser zum Lebenselexier.