„Peace-Food – Friedens-Essen“ – Ernährung und viel mehr…

Gerade verhungern wieder deutlich mehr Menschen als wir gewohnt sind – diesmal in Ostafrika. Im satten Teil dieser Welt haben sich die Satten an dieses Elend schon weitgehend gewöhnt. Über die mehr als 5000 Kinder, die jeden Tag verhungern, berichten die großen Medien gar nicht mehr. Es ist zu deprimierend und wir können sowieso nichts daran ändern! Soweit die resignierten Vorurteile.

Tatsächlich können wir aber sogar viel daran ändern, denn über unsere Ernährung sind wir sogar deutlich mehr daran beteiligt und folglich mitverantwortlich, als wir uns in der Regel eingestehen. Schon weil aus diesen Hunger-Ländern ständig Futtermittel exportiert werden, um hier bei uns zuerst Schlachttiere und dann Menschen damit zu mästen. Das bedeutet im Klartext, große Kalorien-Mengen hochwertiger Kohlenhydrate werden zu uns verschifft, um hier kleine Kalorien-Mengen minderwertigen Tierproteins zu produzieren. Dass diese exportieren Kalorien in den Entwicklungsländern fehlen, liegt auf der Hand.

Aber es kommt auch für uns noch viel schlimmer. Denn inzwischen zeigen wissenschaftliche Studien an großen Bevölkerungsgruppen, wie sehr wir damit nicht nur den Menschen dort und den Tieren überall auf der Erde, sondern auch uns hier gesundheitlich schaden. Forschungsergebnisse vor allem von US-Professor Colin Campbell belegen, in welchem Ausmaß Fleisch und Milch(produkte) die gefährlichsten Krankheitsbilder unserer Zeit fördern: Unsere beiden häufigsten Todesursachen Herzkrankheiten und Krebs, aber auch Diabetes I und II, wie auch Allergien bis hin zu den typischen Alterskrankheiten Alzheimer und Demenz. Tierisches Eiweiß richtet uns zugrunde und das lässt sich jetzt sogar wissenschaftlich belegen. Hier enthüllt sich ein besonders düsterer Schatten unseres Wohlstandslebens in ebenso deutlicher wie schrecklicher Form.

Und Natürlich ist es auch erschreckend jetzt zu erfahren, dass Milch(produkte) nicht nur den Weg zu Krebs bereiten, sondern auch den in die Osteoporose. Wie viele Frauen haben extra deswegen Milch getrunken, weil sie genau das verhindern wollten.

Das ist eine Situation wie vor Jahren als alle möglichen Mediziner Hormone im Wechsel propagierten, um den Frauen Gutes zu tun. Sie waren darin von kleinen Pharma-finanzierten Studien bestärkt worden. Dann aber kamen zwei riesengroße Studien und wischten das alles vom Tisch, indem sie aufzeigten, wie viel Brustkrebs dadurch entstand.
Heute ist die Lage im Ernährungsbereich ähnlich. Wir haben mit der China-Studie eindeutige Beweise dafür, wie schädlich Fleisch, aber vor allem auch Milch(produkte) für unsere Gesundheit sind.
Aber es ist nie zu spät, umzudenken und zu kehren, wenn Indizien so massiv sind wie in „Peace-Food“ angeführt. In Ländern fast ohne Milchkonsum wie Japan blieb Osteoporose praktisch unbekannt, in Ländern mit noch höherem als hierzulande wie etwa in Finnland hat sie sich zur Volksseuche ausgewachsen.
Wir können uns ab jetzt all das ersparen und dabei noch ungeheuer gewinnen, Verzicht ist tatsächlich gar nicht das Thema. Anstatt viele hochwertige Kohlenhydrate an Tiere zu verfüttern, um wenig gefährliches Tiereiweiß zu produzieren, ließe sich durch Umstellung auf pflanzliche Nahrung unser Leben unglaublich verbessern. Sobald wir aufhören, die Angst mitzuessen, die im Fleisch gequälter und unter Todespanik geschlachteter Tiere stecken bleibt in Gestalt all der kurz vorm Schlachten ausgeschütteten Neurotransmitter und Stresshormone, werden wir sofort angstfreier und uns leichter und vor allem erleichtert fühlen.

Persönlich meide ich seit 40 Jahren Fleisch und fühle mich leistungsfähig, energiegeladen und froh, dass ich an all dem Elend in Tier-Zucht-Häusern, bei Tiertransporte und in Schlachthöfen keinen Anteil mehr habe und den Hunger in der Welt nicht mehr fördere und folglich mitverantworten muss. Seit fast zwei Jahren lebe ich ganz ohne Tiereiweiß und genieße daraus folgende Geschenke. Es wird bei veganer Kost viel leichter, sein Ideal-Gewicht zu halten, Bewegung in frischer Luft macht ungleich mehr Freude, unangenehme Körperausdünstungen lassen rasch nach und werden angenehmer, man hat mehr und bessere Energie, was sich leicht anfühlt und gehobene Stimmung mit sich bringt.

Die Seele bleibt bei der Entstehung von Krankheitsbildern im Sinne von „Krankheit als Symbol“ wichtig und ich stehe selbstverständlich voll und uneingeschränkt zur Krankheitsbilder-Deutung. Aber die andere Hälfte der Medaille ist der Körper, das Haus in dem unsere Seele leben will und muss. Wir sollten folglich gut zum Körper und zu uns sein. Ganz nebenbei helfen wir so noch so vielen anderen. Der nur anfangs kurz notwendige Verzicht wird durch die Geschenke bei weitem überwogen. Essen für den Frieden ist nicht nur einfach, sondern auch höchst wirksam. Ex-Präsident Bill Clinton hat die in „Peace-Food“ dargestellten großen Studien ebenfalls gelesen und verstanden und sich diesem Trend schon vor Monaten angeschlossen. Er ist zu völlig Tierprotein freier Ernährung gewechselt, um – wie er bekennt – seine Enkel noch zu erleben. Neben solchen gesundheitlichen gibt es noch viele andere wesentliche Argumente für einen Schwenk zur Friedensnahrung. Von humanitären war zu Beginn die Rede, aber es gibt auch ganz wesentliche ökologische Gründe und Clinton Ex-Vize propagiert den Fleischverzicht aus Gründen des Klimaschutzes. Hier könnten wir sogar viel leichter viel mehr erreichen als mit der Energie-Wende, wobei das zum Glück keine Alternative ist und wir beides tun könnten. Schließlich sind es auch nicht zuletzt spirituelle Gründe, die für den Schwenk zum veganen Leben sprechen: ein besseres Leben für sich und andere Menschen, die Tiere schonend und der Erde helfend. Die Tiere werden schon bald die Angst vor Ihnen verlieren, wenn Sie diesen Schritte gehen und zu wirklichen Freunden werden, wir selbst werden Freunde der Menschen und der Erde und zu einem Werkzeug des Friedens wie es Franz von Assisi schon vor Jahrhunderten empfohlen hat.