Mein Weltbild

Die Welt hat sich schon viel mit dem Resonanzgesetz beschäftigt und das viel wichtigere Polaritätsgesetz unbeachtet gelassen, das unser tägliches Leben ungleich entscheidender bestimmt. Wir werden ständig vom Gegenpol eingeholt. Wer einen Stein weit in eine Richtung werfen will, muss sich zuerst in die Gegenrichtung lehnen. Wer sich ständig mit Engeln beschäftigt, wird viel Schatten heraufbeschwören. Viele wollen das Beste und erreichen doch das Gegenteil.

Lichtarbeiter, seit Jahrzehnten an Lichtwerdung arbeitend, beschwören hauptsächlich Finsternis herauf und werden unfreiwilliger für „Das Schattenprinzip“. Wer sich so sehr bemüht, jede nur erdenkliche Resonanz zum Licht zu erwirken, mag sich weiß kleiden, sich mit Engelbildern umgeben und versuchen, ausschließlich Gutes und Lichtes zu denken, sich gedanklich mit Glück und Liebe zu verbinden und landet doch meist nur tiefer im Schattenreich. Die Inder sagen poetisch, der Lotus wächst aus dem dreckigsten Sumpf. Jeder Gärtner ahnt es, der seine Blumen mit stinkender Jauche statt mit Parfum düngt. Natürlich sollen sie duften, aber Parfum wäre der falsche Weg. Er setzt aus Erfahrung auf den Gegenpol. Jeder Baumeister weiß, je höher er mit dem eigentlichen Bau hinaus will, desto tiefer muss das Fundament in die Erde.

Viele, die das übersehen und nur auf Resonanz setzen, landen bei positivem Denken und Affirmationen und werden den Schicksalsgesetzen nicht gerecht. Die meisten standen wohl schon fassungslos vor der Macht des Schicksals und letztlich der des Polaritätsgesetzes. Warum, fragt man sich, zeigen wundervolle Menschen, sobald man ihnen sehr nahe kommt, so dunkle Schattenseiten? Wieso wandelt sich die heiße Liebe des Anfangs schlussendlich so oft in kalten Hass?

Hinter all dem steckt das Polaritätsgesetz. Auch wenn es uns missfällt, letztlich bleibt nichts übrig, als sich ihm zu stellen, es zu akzeptieren und den Gegenpol mit ins Leben zu integrieren. Ansonsten wird er aus dem Schatten heraus überraschend erst richtig bedrohlich.

Das Buch „Die Schicksalsgesetze“ lehrt diese nicht nur, sondern auch ihre Hierarchie untereinander. Das Gesetz der Polarität steht gleich unterhalb der Einheit und noch über dem Entsprechungsgesetz, dem wiederum das Gesetz des Anfangs nachgeordnet sind. Die wichtigste Konsequenz der Polarität ist das „Das Schattenprinzip“, das uns allen Herausforderung und Aufgabe wird. Schatten verbirgt sich überall dort, wo wir ihn nicht vermuten, im Unterdrückten, Ungelebten, etwa in Krankheitsbildern wie im Nachschlagewerk „Krankheit als Symbol“ dargestellt. Aber überhaupt in dem, was uns missfällt, in jedem Problem, letztlich allem, womit wir in Widerstand gehen. Diesem großen Thema nimmt sich mein letztes „Buch der Widerstände“ an. Wie jedes Symptom ist auch jeder Widerstand, jedes Problem, als Versuch des Schicksals anzunehmen, uns mit dem Schatten auszusöhnen.

Wer die Schicksalsgesetze integriert, kann auch die Wirkung von Bewusstseins-Feldern verstehen, was wichtig wäre, denn Erfolg und Glück benötigen Felder, um zu wachsen und sich zu entfalten. Wer obendrein noch die Kraft und Macht von Symbolen, Mustern und Ritualen kennen lernt, ist auf dem besten Wege dem Schicksal gerecht zu werden. „Die Schicksalsgesetze“ ermöglichen so durch Kenntnis der „Spielregeln des Lebens“, Verständnis für seine scheinbaren Widersprüche und gewähren Einsicht in Zusammenhänge des Schicksals. Wer sie ins Leben integriert, wird Lösungen finden, um den typischen Fallen zu entgehen.

Er wird die Notwendigkeit erkennen, auch die Lebensprinzipien zu verstehen, mit deren Hilfe auf dem Boden der Gesetze wirklicher Wandel möglich wird, selbst vom Pechvogel zum Glückspilz. Er kann seine (Sylvester-)Vorsätze zum Funktionieren bringen und was Gesundheit betrifft, echte Vorbeugung und Heilung schaffen.