„Medizinischer Fortschritt?“

Wie groß ist der medizinische Fortschritt wirklich? Natürlich verkündet die Schulmedizin ständig enorme Fortschritte, aber was ist dahinter? Früher hat uns die Kirche in Angst und Schrecken versetzt. Vom Onanieren sollten wir Rückenmarksschwindsucht bekommen. Heute macht uns – ja wer eigentlich – die Schulmedizin oder die Pharmaindustrie ständig Angst, ob nun gerade vor SARS, der lebensgefährlichen chinesischen Lungenentzündung, oder vor der Vogel- und nun eben der Schweinegrippe.

Unter dem Strich ist der diesbezügliche Fortschritt gering, die große Mehrheit der Menschen wird ziemlich systematisch in Angst und Schrecken gehalten. Nun wissen wir zweierlei, und das danken wir durchaus dem wissenschaftlichen Fortschritt, dass nämlich erstens Menschen in Angst viel leichter lenkbar sind und dass zweitens Angst unser Immunsystem schwächt, was uns allgemein krankheitsanfälliger macht und sogar der Geißel Krebs Vorschub leistet.

Letztere Erkenntnis verdanken wir der sogenannten Psychoneuroimmunologie, die allmählich herausfindet, dass Gedanken tatsächlich über die Seele unseren Körper beeinflussen und dass viele der Methoden der Schamanen nun nachweislich als wirksam erklärt werden müssen. Das immerhin ist ein Fortschritt für die Schulmedizin.

Die großen Fortschritte, die die Medizin für sich in Anspruch nimmt, wie die dramatische Erhöhung der Lebenserwartung gehen tatsächlich eher auf das Konto der Kartoffel, die half, den Hunger zu stillen, und auf die Möglichkeit, genügende zu heizen und dem Körper die notwendige Wärme zu geben. Schließlich waren es die Hygiene-Päpste, die die großen Seuchen in Schach besiegten wie etwa Max von Pettenkofer, der München von der Cholera befreite, durch Bau einer bis heute funktionierenden Kanalisation.

Die großen Fortschritte der Medizin beziehen sich auf immer mehr Wissen(-schafft). Diese aber schafft schon längst nicht mehr primär zum Wohl der Menschen, sondern viel mehr zum Wohl der mit ihr verbundenen Industrie. Hier stoßen wir auf den Schatten all der weithin angepriesenen Errungenschaften des Fortschritts.

Ein scheinbar kleines Beispiel mag die Mechanismen erläutern. In großen Staatenzusammenschlüssen wie den Vereinigten Staaten von Amerika und neuerdings auch der EU werden alle Großunternehmen und Zusammenschlüsse von Firmen systematisch gefördert. Das liegt ganz einfach daran, dass sich Konzerne Politiker kaufen können, die ihre Interessen vertreten, der Mittelstand kann das nicht und bleibt mit seinen Interessen auf der Strecke. Das dann so erscheinen zu lassen, als diene es dem Wohl der Allgemeinheit, ist heute die vorrangige und eigentliche Kunst der Politik.

Ein kleines, in seinen Auswirkungen scheußliches Beispiel mag das zeigen. Über unendlich lange Zeiten haben die Bauern in Europa auf dem eigenen Hof geschlachtet, und es ist nichts bekannt, dass sie oder andere daran Schaden genommen hätten. Aber die EU-Bürokraten haben irgendwann beschlossen, dass es gestoppt werden müsse, selbstverständlich um die Menschen zu schützen, weil es zu unhygienisch auf dem Bauernhof zugehe. Etwas später hat man natürlich ebenfalls zum Wohl der Menschen die Hygiene-Auflagen weiter erhöht. Jetzt brauchte die kleine Metzgerei schon ein Labor, das sie sich nicht leisten konnte. Und heute können praktisch nur noch Großschlachthöfe in der EU schlachten. So weit so schlecht. Denn was als Sieg der Hygiene von Politikern, die schon längst eher Lobbyisten sind, verkauft wird, ist in Wirklichkeit eine Katastrophe, die den Schatten solchen Fortschritts deutlich macht.

Seitdem müssen nun Tiere in den Großschlachthöfen mit ansehen, wie ein Dutzend ihrer Artgenossen vor ihnen unters Messer kommen. Wenn sie dann selbst dran sind, ist ihre Panik so groß, dass sie alle Stress- und Angsthormone ausschütten, die wir dann essen, beziehungsweise jene Mehrheit, die sich das – Fleisch essend – antut.

Es ist doch sehr auffällig, dass wir zur Zeit meines Examens – vor gut 30 Jahren – noch keine Panik-Attacken kannten und die Angstsyndrome sich vergleichsweise in Grenzen hielten. Seit wir aber in diesem Ausmaß Angst essen, leiden auch immer mehr Menschen darunter. In einem Land wie Österreich sollen 800 000, also ein Zehntel der Bevölkerung, bereits in Behandlung wegen Angst sein. Die Schätzungen aber gehen viel weiter. Wahrscheinlich ist bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung mit Angst im Leben unterwegs.

Konzerne schaffen sich ihre Gesetze und zwar zum eigenen und keineswegs zum Wohl der Bevölkerung. Sie haben es inzwischen auch durchgesetzt, dass kaum noch natürliche Medikamente wie die indisch-ayurvedischen bei uns eingeführt werden dürfen. Die Auflagen sind so gewaltig, dass es sich überhaupt nur noch große Firmen und Konzerne leisten können, neue Medikamente und sogar Nahrungsmittel einzuführen.

Persönlich erlebte ich solch ein Beispiel. Seit Jahren regelmäßig und monatelang in Bali, kam ich mit einem in ganz Indonesien bekannten und seit langem benutztem Heilmittel namens Bua Merah oder Rotfruchtöl in Berührung. Beeindruckende Heilungsgeschichten von schwer Leberkranken, aber auch Krebspatienten, machten mich auf das intensivst rote Öl aufmerksam, das ich je gesehen und gekostet hatte. In großer Höhe in Papua-Neuginea gewonnen, ist es in Indonesien traditionell im Einsatz. In der EU darf es aber keinesfalls eingeführt werden, weder als Nahrungsmittel noch erst recht als Medizin. Wem nützt solch eine Regelung wäre zu fragen? Wieso sollte ein Mittel, dass seit Jahrzehnten im Einsatz ist mit erstaunlich positiven Ergebnissen, plötzlich durch den Transport nach Europa gefährlich werden? Der ganze Grund ist: an solch einem Mittel – egal wie wundervoll es ist – kann kein Konzern mehr verdienen, solch natürliche Substanzen lassen sich nicht patentieren.

Will man seinen Patienten dieses Mittel trotzdem ermöglichen, muss man selbst auf krumme Wege ausweichen, weil die Konzern-Gesellschaft alle geraden verbarrikadiert hat. Als Ritual-Öl hat es jener mutige österreichische Buchhändler nach Europa geholt, der schon als erster Abon vital auf den Markt brachte, jene weiter entwickelte Rohkost, die über den Serotonin-Spiegel auch die Stimmung hebt.

Und das sind noch milde Beispiele des Schattens unseres Fortschritts. Das absolut grässlichste hat mit den Fortschritten der Transplantationsmedizin zu tun. Seit Christian Barnard, der südafrikanische Chirurg, seinem Patienten Philip Bleiberg ein neues Herz eingepflanzt hat, was zu dessen raschem Tod führte, hat dieser Zweig der Medizin wirklich enorme Fortschritte gemacht. Heute werden nicht nur Herzen, sondern auch viele andere Organe wie Nieren, Lebern, aber auch Bauchspeicheldrüsen und Lungen, Hornhäute und natürlich normale Haut in großem Ausmaß transplantiert. Die Schulmedizin beherrscht mittels Immunsuppression die Abstoßungsreaktionen immer besser und die Erfolge sind beachtlich. Die Lebenserwartung wird dadurch zwar nicht dramatisch erhöht, weil es meist nur noch um wenige Jahre, aber oft doch um eine erhebliche Anhebung der Lebensqualität geht.

Das Problem sind nur die viel zu wenigen Spenderorgane. Zu deutsch, es sterben zu wenig Menschen „in gutem Zustand“. Wer auf den normalen Weg über Euro-Transplant angewiesen ist, wartet in der Regel jahrelang und nicht wenige sterben auf den Wartelisten. Lediglich der Fürst von Thurn und Taxis, einer der reichsten Männer Deutschlands, bekam ganz rasch hintereinander sogar zwei Herzen transplantiert vom führenden Herzchirurgen Münchens, bevor er dann sterben durfte. Er war offenbar in keiner Weise mehr für eine Transplantation geeignet, sondern einfach nur reich. Hier wird schon einiger Schatten sichtbar, denn eigentlich dürfte so etwas in Deutschland gar nicht möglich sein, dass das Geld über die Heilungschancen entscheidet. Aber das ist natürlich längst Illusion, und es kommt noch viel schlimmer.

Die in vieler Hinsicht Menschen verachtende chinesische Diktatur hat sich zu einer monströsen Schattenaufführung hinreißen lassen. Um genug Organe von möglichst jungen Menschen in gutem Zustand zu bekommen, lässt man Straf- und politische Gefangene, was unter der chinesischen Diktatur kaum noch zu unterscheiden ist, auf Bestellung hinrichten. Sie wurden sozusagen als völlig Gesunde typisiert und getestet und dann je nach Bedarf aufgehoben, bis sie für die entsprechenden Spender hingerichtet wurden. Bei einem Preis von ca. 50 000.- Euro für ein Organ wie eine Niere, lässt sich im günstigsten Fall bei Mehrfach-Organ-Entnahmen solch ein Opfer für bis zu 200 000 Euro ausschlachten.

Diese unglaubliche, inzwischen x-fach bestätigte und von der Regierung sogar zugegebene Praxis, ist tatsächlich noch zu steigern zu einem Schattenausbruch, der in seiner Schreck- und Scheußlichkeit mit de Nazigräuel zu vergleichen ist.

Die Transplantationszahlen in China stiegen sogar noch stärker als sich durch Gefangenenhinrichtungen erklären ließ und tatsächlich brachten geflohene Gefangene und einige mutige ausländische Journalisten eine unglaubliche Monströsität ans Tageslicht. Die chinesische Diktatur verfolgt seit langem Falun Gong–Anhänger, eine für uns überhaupt nicht nachvollziehbare Reaktion auf diese Tai-Chi ähnliche spirituelle Praxis. Ganz offenbar hat sie die Anhänger dieser Exerzitien in großen Gefangenenlagern interniert, wo diese ebenfalls typisiert werden, um ihre Gewebe auf Transplantationsfähigkeit zu testen. Ganz offensichtlich leben die Falun Gong-Anhänger in diesen Todeslagern und werden auf Bedarf für Transplantationen durch Organentnahmen hingerichtet. Sie sterben sozusagen beim Ausschlachten und werden anschließend verbrannt.

Tiefer ist ein Regime wohl nie gesunken, die Nazi-Schergen folgten ihrem Rassenwahn, die Chinesischen Massenmörder offenbar einer Mischung aus Geldgier und Verfolgungswahn bezüglich Falun Gong. Schlimmer ist wohl auch nie der Schatten der modernen Medizin deutlich geworden, denn natürlich müssen ausgebildete Fachärzte an diesem monströsen Massaker in großer Zahl beteiligt sein.

Verglichen damit ist der Schatten der modernen Medizin in einem fortschrittlichen Land wie Deutschland geradezu harmlos. Hier sterben pro Jahr – laut Angaben des Ethnologen Dr. Hobert – 17 000 Menschen an ärztlichen Kunstfehlern und 25 000 an medizinischen Drogen. Insgesamt sterben bei uns also 42 000 Menschen an der modernen Medizin, die am Leben geblieben wären, wenn sie mit dieser nicht in Berührung gekommen wären.

Dagegen wirkt die erwiesene Tatsache, dass 10 % der wissenschaftlichen Ergebnisse Fälschungen sind, wie ein deutsches Fernseh-Magazin herausfand, geradezu harmlos, wobei auch das wieder einen Rattenschwanz von scheußlichen Folgen nach sich zieht.

Ivan Illich hat schon vor Jahrzehnten in seinem Buch „Nemesis der Medizin“ auf diesen gewaltigen Schatten der modernen Schulmedizin hingewiesen. Bei der letzten Schweinegrippeepidemie 1976 in den USA war der Schaden durch diese gering, aber einige Tausend erlitten schwere Lähmungen und Hunderte starben an der Impfung. Wer das Polaritätsgesetz versteht, kennt und sieht überall solche Phänomene.

All das dann einfach als Fortschritt zu verkaufen, stößt einem mit den Schicksalsgesetzen vertrauten Menschen schon ziemlich sauer auf. Das Problem dabei ist natürlich, dass auch die meisten Schulmediziner wie der Rest der Bevölkerung gar keine Ahnung von den „Spielregeln des Lebens“ haben und so fast beliebig Opfer des Schattens werden.

Natürlich gibt es wundervolle Fortschritte in der Geburtshilfe, einfach dadurch, dass auf den Spuren von Leboyer und Odent wieder zum Natürlichen zurückgefunden wurde. Heute ist eine Geburt nach diesen beiden Erneuerern der fast wie bei den Delphinen, und der alte Ausdruck vom Fest der Geburt füllt sich wirklich mit Inhalt. Fortschritte gibt es auch in der Endokrinologie, wo es um Hormontherapien geht. Die sich rasant verbreitende plastische Chirurgie mit ihren Schönheitsoperationen wird auch immer besser und auch bei künstlichen Befruchtungen geht es voran. Aber in beiden Fällen wäre wieder nach dem Schatten zu fragen. Fast keine Fortschritte gibt es bei der Krebsbekämpfung, weil man sich so einfachen Dingen wie den geführten Meditationen schulmedizinischerseits grundsätzlich verschließt. Dabei hat Carl Simonton schon vor Jahrzehnten in einer Doppelblindstudie nachgewiesen, dass man damit die Überlebenszeit mehr als verdoppeln kann. Aber selbst die kleinen Fortschritte sind natürlich besser als nichts.

Unter dem Strich verändert die Schulmedizin viel weniger als sie glaubt, weil sie den Schatten nicht einbezieht, von Resonanz wenig weiß und insgesamt der Schicksalsgesetze unkundig ist. Wer sich aber wirklich erfolgreich und fortschrittlich mit dem Leben auseinandersetzen will, müsste die Lebensgesetze kennen und anwenden. In der Medizin, wo es so oft um Menschenleben geht, wäre das besonders überfällig. Das war der Hauptgrund, warum alle meiner Ausbildungen immer mit einer Woche Gesetzes-Kunde begannen. Dieses Wissen ist nun in das Buch „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben: Polarität – Resonanz – Bewusstsein“ eingeflossen.