Homosexualität

Homosexualität ist natürlich nicht in „Krankheit als Symbol“ vertreten, und das wird auch nicht passieren. Denn das ist ja ein Nachschlagewerk für Krankheitsbilder, zu denen die Homosexualität sicher nicht gehört. Sie von der Liste der Krankheiten zu streichen, war einer der entscheidenden Heilungsakte der WHO. Da wurden mit einem Federstrich 11 % der Weltbevölkerung, also viele Millionen Menschen, „geheilt“.

Da es so viele überwiegend homosexuelle Menschen gibt und noch viel mehr einen mehr oder weniger hohen homophilen Anteil in sich haben, ist es ein Thema, das geradezu zur Projektion herausfordert.

Rein logisch ist es ja sonst nicht zu erklären, dass die Schwulen soviel an Aggressionen abbekommen. Warum sollte ein heterosexueller Mann (wie ich zum Beispiel) etwas gegen Homosexuelle haben, im Gegenteil sie sind – nach meinen Erfahrungen – durchschnittlich mehr an Kultur interessiert, takt- und gefühlvoller, stilsicherer und oft sehr charmant und trotzdem für unsereinen völlig außer Konkurrenz.

Also ich mag Homosexuelle und habe zwei schwule Freunde, mit denen ich mich bestens verstehe. Man kann sich zum Beispiel mit Ihnen auch während einer Fußballweltmeisterschaft oder Olympiade über Dinge jenseits von Sport unterhalten, sie zerdrücken im Kino nie Bierdosen, rülpsen dort und sonst nicht laut und können sich in der Regel nicht nur benehmen, sie tun es auch mit einer gewissen Freude.

In der Antike galt Homosexualität und sogar Knabenliebe als völlig normal und respektabel. Bis dahin hat unsere Gesellschaft sicher noch einen langen Weg. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Aus den Erfahrungen mit 30 Jahren Reinkarnations-Therapie bin ich mir völlig sicher, dass Menschen, die aggressiv gegen Homosexuelle agieren, einen hohen, ihnen unbewussten Anteil daran in sich tragen. Wenn sie außen Homosexuelle bekämpfen, ist das ein Stellvertreterkrieg gegen ihren eigenen geleugneten Seelenanteil. Wie immer bei Projektion wäre es soviel besser, die außen bekämpften „Feinde“ als eigene Seelenanteile anzuerkennen und daran zu wachsen.