Für Gnostika: Wohin geht die Esoterik?

Die anhaltende Esoterik-Welle ist ein erstaunliches Phänomen. Immer wieder tot gesagt, wurde ihr Ende fast ständig und geradezu flehentlich prophezeit. Aber das Gegenteil passiert: immer mehr Menschen streben immer deutlicher nach Sinn in ihrem Leben. Und da die etablierten, fast ausschließlich mit Schadensbegrenzung im eigenen Haus und vergeblicher Machtsicherung beschäftigten Kirchen einer Mehrheit kaum noch befriedigende Antworten bieten, geht die Suche immer zielstrebiger in Richtung spiritueller Philosophie. Inzwischen sind nach eigenen Angaben 28 Millionen Deutsche bekenntnislos und nur noch 25 Millionen bekennen sich zum Katholizismus.

Viele religiös Entwurzelte verspüren offenbar ein starkes Bedürfnis, wieder Grund im übertragenen Sinn unter die Füße zu bekommen, um nicht in Sinnlosigkeit unterzugehen. Entsprechend habe ich die Basis meines Weltbildes der spirituellen Philosophie, das mich zur Krankheitsbilder-Deutung und meinem Engagement in der Gesundheits-Szene brachte, in den drei Büchern der Trilogie des alten Wissens zusammengefasst: „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“, „Das Schattenprinzip“ und „Die Lebensprinzipien“.

Wer die Spielregeln eines Spiels durchschaut, erkennt dessen Sinn und Ziel. Er spielt natürlich auch besser und zufriedener. Und das gilt besonders für Lila, das kosmische Spiel des Lebens. Aus dem wichtigsten dieser Gesetze, dem der Polarität, folgt die Problematik des Schattens, die anzugehen, größte Überwindung kostet, aber auch die größten Schätze zu Tage fördert. Die Lebensprinzipien schließlich ermöglichen wirkliche Heilung und Vorbeugung und Vorsätze zu verwirklichen. Der Arzt erhält auf die Frage, was fehlt ihnen? als Antwort, was der Patient an Beschwerden hat. Daraus kann er mittels Lebensprinzipien-Verständnis erkennen, welche Prinzipien fehlen. So lassen sich erlöste und zum Patienten passende Ebenen der fehlenden Prinzipien ins Spiel des Lebens bringen. Auf ganz entsprechende Weise wird so auch echte Vorbeugung möglich. Wer mittels Kenntnis der Lebensprinzipien durchschaut, was ansteht und es freiwillig tut, wird nicht vom Schicksal zwangsbelehrt. Auch Vorsätze lassen sich mit Hilfe der Lebensprinzipien zum Funktionieren bringen, sofern innerhalb desselben Lebensprinzips eine unerlöste gegen eine erlöste Ebene getauscht wird.

So kann aus einem Pechvogel und Unglücksraben ein Glückspilz werden. Voraussetzung dafür ist aber im Hintergrund das Wirken des Lebensprinzips „Uranus“ zu erkennen. Wem das nicht gelingt und wer den Schritt zu dessen Erlösung nicht schafft, für den gilt, wie der Volksmund weiß: Ein Unglück kommt selten allein. Er wird nur zu leicht Opfer des Gesetzes der Serie und kommt vom Regen in die Traufe. Dabei wäre es leicht vom Unglück zum Glück zu wechseln, und es würde bei diesem Lebensprinzip obendrein noch viel Spaß machen.

Viele Anzeichen sprechen dafür, dass sich zunehmend Menschen mit der Trilogie des Wissens beschäftigen und entsprechende Schritte in Unabhängigkeit und Selbstverantwortung schaffen. Das wird die Basis der spirituellen Philosophie in der Bevölkerung noch erweitern. Offenbar lassen sich auch immer mehr Menschen ansprechen, die bisher eher skeptisch im Hinblick auf Esoterik waren.

Viele Anzeichen sprechen für die spirituelle Philosophie. Wo man auch hinsieht, zeigt, sich, wie sehr sich die spirituelle Wahrheit durchsetzt. Bei der Ernährung zum Beispiel waren ursprünglich nur ein paar wenige spirituelle Sucher in unseren Landen Vegetarier geworden. Heute sind es wieder vor allem spirituelle Menschen, die den nächsten Schritt Richtung veganem Leben schaffen. Und den Medien bleibt nichts anderes übrig, als diesen Schritt indirekt zu empfehlen mit jedem Bericht über Fleisch- und Medikamentenskandale in den Tierzuchthäusern. Universitätsstudien liefern Munition in Gestalt großer Studien, die Fleisch – und Milchprodukte als starke Cancerogene und Wegbereiter des Herztodes entlarven. Es war mir ein wissenschaftliches Vergnügen, sie in „Peace-Food“ zu verbreiten.

Ein anderes Indiz: Meditation ist heute ein selbstverständlicher Bestandteil der Bürgergesellschaft und die Wissenschaft liefert zunehmend Belege für Ihre Wirksamkeit.

Insofern sehe ich als spiritueller Menschen hoffnungsvoll in die Zukunft und freue mich persönlich in diesem April, unser neues spirituelles Zentrum TamanGa in der Südsteiermark zu eröffnen in zuversichtlicher Erwartung vieler Gäste und spirituell Suchender.