Erfolg und seine Spielregeln

Im Wort Erfolg versteckt sich das Wort „folgen“. Wem aber folgen, um Erfolg zu haben. Und was ist überhaupt Erfolg? Als ich jüngst glückliche Menschen suchte und vor allem solche, die so frei waren, dass sie ihr Geld besaßen, statt davon besessen zu sein, fand ich nur wenige und nur solche, die nicht dem Geld, sondern ihrem eigenen Weg gefolgt waren.

Ob der eigene Weg zu Erfolg führt, hängt entscheidend davon ab, ob man den Regeln und Gesetzen des Lebens folgt. Dieses Folgen führt letztlich zu Erfolg. Wo lassen sich diese Regeln finden und lernen? Sie sind keineswegs ein Geheimnis, wie kürzlich in Bezug auf eines der Gesetze, das der Resonanz, in der Eso-Szene verkündet wurde. In so ziemlich allen heiligen Schriften der Völker sind sie beschrieben, und jedenfalls in der Bibel. Wenn es dort heißt, wir sollten unsere Feinde lieben, ist das ein deutlicher Hinweis auf das Polaritätsgesetz, denn die Feinde sind unser Gegenpol, sie repräsentieren, was uns widersteht. Um sie lieben zu lernen, müssten wir uns mit ihnen aussöhnen und sogar eins mit ihnen werden. Das wäre die optimale Erfüllung des Polaritätsgesetzes.

Die meisten Menschen definieren ihren Erfolg heute über Geld, was in so materialistischen Zeiten nicht weiter verwundert. „How much money, you make? war schon lange der Schlüsselsatz in den USA. Leider zeigt die Praxis, dass dieses Konzept nie aufgeht. So viel Geld man auch „macht“, es reicht nie zum Glück. Andere fassen das Ziel allgemeiner, sie möchten einfach alles bekommen, was sie wollen. Auch so gibt es keine Chance auf Erfolg. Allerdings würde eine kleine aber feine Umformung schon reichen und der Erfolg folgte plötzlich uns. Wir bräuchten nur zu wollen, was wir bekommen. Damit sind wir wieder bei der Bibel bzw. der Bergpredigt und dem „Dein Wille geschehe!“. So einfach wäre das nämlich. Doch was in der Theorie so überzeugend und einfach klingt, ist in der Praxis ziemlich anspruchsvoll. Wir beten das zwar vielleicht noch, denken dabei aber insgeheim, lieber Gott mache es doch bitte so und so, richte es folgendermaßen… D.h. wir haben das Vertrauen, dass Er es schon richten wird, weitgehend verloren.

In alten Zeiten war für religiöse Menschen Erfolg natürlich ganz anders definiert als für moderne Zeitgenossen. Wer dem Himmelreich Gottes nahe kam, hatte Erfolg. Heute geht es mehr darum, dem Herrn dieser Welt, näher zu kommen.

Für moderne Menschen gibt es aber auch moderne Wege, die Gesetze zu lernen, sogar am modernen Lieblinsthema Geld. Und es ist gleichgültig, wo man sie lernt, das Ergebnis lässt sich auf alle anderen Bereiche übertragen. Es wäre ein guter Start in ein neues Leben, sich mit den zeitlosen Spielregeln des Lebens, den Gesetzen des Schicksals, vertraut zu machen.