Ebola-Virus

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den von uns fast vergessenen dunklen Kontinent.

Wir haben Afrika lange vergessen, aber jetzt klappt das nicht mehr. Afrika meldet sich auf ganz unerlöste Weise und wir müssen uns mit ihm beschäftigen. Die Frage ist zu klären, nehmen wir Ebola-Patienten bei uns auf, lassen wir sie hierher bringen, wo sie wirklich behandelt werden könnten? Über die Hälfte der Deutschen (Christen) sind strikt dagegen. Und mit welchen Flugzeugen sie herbringen? Das fliegenden Personal hat schon jetzt Angst und würde Länder wie Liberia am liebsten nicht mehr anfliegen. Das spricht also alles eher für ganz strikte Isolation des schwarzen Kontinents, aber das hat noch nie und kann auch jetzt nicht klappen. So leicht bekommen wir ein Problem nicht vom (eigenen) Hals und nicht vom Tisch. Und es liegt auf der Hand, dass wir es viel zu lange schon ignoriert haben. Es – wie immer es entstanden ist – vor Ort zu bekämpfen, wäre leichter gewesen, als jetzt bei uns Mauern dagegen aufzurichten.

Vor einigen Monaten, als sich das Problem abzeichnete schrieb ich folgendes für das Schweizer Magazin Spuren:

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA unter zu jubeln, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllte.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten unsere Medien ausführlich, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind – inzwischen sind es fast 5000 – , ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob auch wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber Schwamm drüber, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs, Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt mit dem eindeutigen Tenor, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch der tägliche Anschlag auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt.

So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen. Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie. Das sagt Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Ebola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer wohl den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der Nato und USA- nur schaden wird.

Im Seuchengebiet entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch? Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat, denn da waren ja nicht nur Albert Schweitzers in den letzten 100 Jahren unterwegs.

Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genoziden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf dem Kontinent, den ich von vielen Reisen und Arbeit in Namibia kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörpern sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier ein Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids. Die WHO hat gerade eine Riesensumme locker gemacht. Wo die wohl hingeht?

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, uns mehrheitlich der Religion des Geldes unterworfen. Da schwelt ein schwerer Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft meist beim Geld auf, d.h. wir haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den Idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten – ob als innere Infektionskriege sind auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder äußere mit den von Menschen gebastelten auf äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen unter heftigem Fieber. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist Fieber eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (verdeutlicht im hohen Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Kapillargefäße – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging, immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist die Religion des Geldes, der Kapitalismus, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und dann ist natürlich der Aberglaube der blöden Schwarzen schuld, wie der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher erkennt.

Die Frage bleibt selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt? Ob Ebola das schafft, steht dahin und ist aus ärztlicher Sicht eher unwahrscheinlich, wobei die Chance darauf inzwischen deutlich gestiegen ist. Aber die Malaria wird es sicher bald schaffen, wenn wir und unser krankes System die Welt weiter so aufheizen. Und sie wird uns mit Fieber und Blutzerfall das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft dann nicht nach außen davon, sondern zersetzt sich in den Gefäßen.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors ausbrachen, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns durchaus für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere vorsätzlich in Todesgefahr bringen oder sogar sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und wie die Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen auch gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine (gute und endgültige) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösungen und Afrika geht uns natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was uns da im Makrokomos Welt beunruhigt, tut das zu Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos Körper. Will heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls Unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

Soweit der vor Monaten geschriebene Teil. Heute dürfte klar sein, dass unsere Politik des weitgehenden Ignorierens und Isolierens gescheitert ist. Aufklärung täte dagegen mehr denn je Not. Nicht Nigerianer und Afrika-Flüchtlinge sind das Problem, sondern Ebola, und dessen Logik ist einschließlich der Inkubationszeit durchschaubar. Die (Boot)Flüchtlinge sind auf ihrer schrecklichen Reise so lange unterwegs, dass diejenigen, die bei uns ankommen, gar keine Überträger sein können.

Verschwörungstheorien, die das Problem an sich leugnen, sind angesichts Tausender Tote ebenso makaber wie gefährlich. Selbst wenn diese Virusvariante ursprünglich aus einem Labor stammen sollte, fordert sie dennoch zunehmend Opfer und kommt näher. Und Letzteres scheint ja mal wieder unser Hauptproblem zu sein. Noch immer wäre es für alle – und auch für uns – besser, das Krankheitsbild an seinem Entstehungsort eindämmen zu helfen.

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Krankheit als Symbol“ (gerade überarbeitet und um 140 Seiten erweitert), „Krankheit als Chance“, „Peace-Food“ und „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU)

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den beinahe vergessenen dunklen Kontinent.

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA hineinzuwürgen, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllt.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten das die Medien, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind, ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber darüber kein Wort, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt, der keinen Zweifel daran lässt, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch unser täglicher Anschlag mit mehr Toten auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt. So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen, Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie, wie Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland, ganz offen sagt.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Evola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der USA- nur schaden wird.

Da entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch?

Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat. Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genociden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist also ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf diesem Kontinent, den ich von vielen Besuchen und Arbeit in Namibia ganz gut kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörperten sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch eine tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika wirklich nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag gemeint war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem ganzen daran hängenden Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids.

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen völlig im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, sich mehrheitlich der Religion des Geldes unterwerfen, hier einen schweren Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft der meisten ebenfalls beim Geld auf, d.h. die haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten, ob als innere Infektionskriege auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder mit den von Menschen gebastelten auf den äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist es eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (hohes Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den ganzen Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Gefäße Kapillaren – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist der Kapitalismus um jeden Preis, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und da ist es am einfachsten die Schuld dem Aberglauben der blöden Schwarzen zuzuschieben, wie es der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher macht.

Die Frage ist selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt. Ob Ebola das schafft steht dahin und wieder inzwischen aus ärztlicher Sicht wahrscheinlicher, aber die Malaria wird es sicher schaffen, wenn wir und unser krankes System weiter die Welt so aufheizen. Und sie wird uns mit ihrem Fieber und Todesfällen, das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft des Blutes dann nicht nach außen davon, sondern zersetzt sich in den Gefäßen – auch nicht wirklich angenehmer.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent und viele sprechen jetzt von 50 %. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die immer noch hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an den Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere in Todesgefahr bringen oder sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut, Exkrementen und Erbrochenem von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine und (gute) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösungen und Afrika geht uns natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was uns da im Makrokomos Welt beunruhigt, tut das mit Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos. Soll heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

(14000)

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Krankheit als Symbol“ (gerade überarbeitet und um 140 Seiten erweitert), „Krankheit als Chance“, „Peace-Food“, „Peace-Food – das vegane Kochbuch“ und „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU)

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den beinahe vergessenen dunklen Kontinent.

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA unter zu jubeln, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllt.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten unsere Medien ausführlich, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind, ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob auch wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber Schwamm drüber, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs, Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt mit dem eindeutigen Tenor, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch unser täglicher Anschlag auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt.

So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen. Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie. Das sagt Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Ebola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer wohl den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der USA- nur schaden wird.

Im Seuchengebiet entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch? Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat, denn da waren ja nicht nur Albert Schweitzers in den letzten 100 Jahren unterwegs. Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genoziden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf diesem Kontinent, den ich von vielen Reisen und Arbeit in Namibia ganz gut kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörperen sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch eine tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika wirklich nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier ein Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag gemeint war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem verlotterten Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids. Die WHO hat gerade eine Riesensumme locker gemacht. Wo die wohl hingeht?

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen völlig im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, sich mehrheitlich der Religion des Geldes unterwerfen, hier einen schweren Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft meist beim Geld auf, d.h. wir haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den Idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten, ob als innere Infektionskriege auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder mit den von Menschen gebastelten auf den äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen unter heftigem Fieber. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist es eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (hohes Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Kapillarfefäße – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist die Religion des Geldes, der Kapitalismus, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und dann ist natürlich der Aberglaube der blöden Schwarzen schuld, wie der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher erkennt.

Die Frage bleibt selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt. Ob Ebola das schafft, steht dahin und ist aus ärztlicher Sicht eher unwahrscheinlich, aber die Malaria wird es sicher bald schaffen, wenn wir und unser krankes System weiter die Welt so aufheizen. Und sie wird uns mit Fieber und Blutzerfall das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft dann nicht nach außen davon, sondern ersetzt sich in den Gefäßen.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die immer noch hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an den Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns durchaus für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere vorsätzlich in Todesgefahr bringen oder sogar sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und wie die Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen auch gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine (gute) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösungen und Afrika geht nus natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was uns da im Makrokomos Welt beunruhigt, tut das zu Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos. Will heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls Unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Krankheit als Symbol“ (gerade überarbeitet und um 140 Seiten erweitert), „Krankheit als Chance“, „Peace-Food“ und „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU)

Infos zu meinem Vorträgen und Tagesseminaren vom 21.9. bis 25.9.14 in der Schweiz: www.dahlke.at

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den beinahe vergessenen dunklen Kontinent.

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA hineinzuwürgen, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllt.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten das die Medien, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind, ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber darüber kein Wort, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt, der keinen Zweifel daran lässt, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch unser täglicher Anschlag mit mehr Toten auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt. So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen, Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie, wie Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland, ganz offen sagt.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Evola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der USA- nur schaden wird.

Da entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch?

Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat. Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genociden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist also ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf diesem Kontinent, den ich von vielen Besuchen und Arbeit in Namibia ganz gut kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörperten sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch eine tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika wirklich nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag gemeint war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem ganzen daran hängenden Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids.

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen völlig im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, sich mehrheitlich der Religion des Geldes unterwerfen, hier einen schweren Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft der meisten ebenfalls beim Geld auf, d.h. die haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten, ob als innere Infektionskriege auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder mit den von Menschen gebastelten auf den äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist es eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (hohes Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den ganzen Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Gefäße Kapillaren – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist der Kapitalismus um jeden Preis, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und Schuld ist natürlich der Aberglaube der blöden Schwarzen, wie der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher erkennt.

Die Frage ist selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt. Ob Ebola das schafft steht dahin und ist aus ärztlicher Sicht eher unwahrscheinlich, aber die Malaria wird es sicher schaffen, wenn wir und unser krankes System weiter die Welt so aufheizen. Und sie wird uns mit dem Fieber und den ungleich höheren Todeszahlen, das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft des Blutes dann nicht nach außen davon, sondern ersetzt sich in den Gefäßen – auch nicht wirklich angenehmer.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die immer noch hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an den Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere in Todesgefahr bringen oder sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und die Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen auch gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine und (gute) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösung und Afrika geht nus natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was sich da im Makrokomos Welt beuruhigt, tut das mit Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos. Soll heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und im wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?