Die Spielregeln des Lebens in Krisenzeiten

Wir wurden gerade Zeugen, wie der Berufsstand der Banker sich als eine Spekulanten-Gesellschaft enttarnte, die mit ihrer Spielerleidenschaft unser Geldsystem in seinen Fugen krachen ließ. Nur notdürftig geflickt, wird es nun noch ein wenig über die Zeit gerettet.
Viele von uns wissen und noch mehr ahnen, dass der irgendwann anstehende Kollaps des Komplotts zwischen Pharma-Industrie, Medizinern und Medien zu einem noch größeren Entsetzen führen wird, denn dann wird es statt um geopferte Euros um geopferte Menschenleben gehen.
Wir erleben staunend wie eine Angstkampagne nach der anderen losgetreten wird. Auf SARS, die gefährliche asiatische Lungenentzündung, die wir nur so eben überlebt haben, folgte die Vogelgrippe, der wir gerade noch entkamen, indem wir uns konsequent des Vögelns mit Vögeln enthalten haben, und nun stehen wir vor der Drohung der weltweiten Schweinegrippe, die zwar ganz offensichtlich harmloser ist als die normalen Grippeepidemien, aber mit enormem Medienaufwand zu einem Desaster hochstilisiert wird, um der Impffolgen willen.
Wieso fallen so viele Menschen auf solch durchschaubare Panik-Mache herein? Warum sagt ihnen niemand auch nicht einer von den vielen Bankern und Medizinern die Wahrheit?

Die Systeme der Banken und der Pharma-Industrie sind offensichtlich stabil gegen innere und immer mehr auch gegen äußere Kritik. Als ein mit mir befreundeter Banker in einer großen deutschen Landesbank seine jetzt in große Finanznot geratenen Bankerkollegen vor 5 Jahren genau vor dem Szenario warnte, das wir heute haben, wurde er „als zu pessimistisch“ kalt gestellt. Als bei der Zulassung von Tamiflu einer der Mitarbeiter der Behörde es als Placebo mit gefährlichen Nebenwirkungen einstufte, wurde der Mann ersetzt.
Diese Systeme sind inzwischen so mächtig, dass sie auch von außen kaum noch tangierbar sind. Der ZDF-Fernseh-Film „das Pharmakarussell“ von Frontal 21 vom Dezember 08 zeigte sehr deutlich wie weit etwa der Einfluss der Pharmaindustrie auf die angeblich neutralen Medien schon gediehen ist. Aber auch solch ein Millionen Menschen zugänglicher Film im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kann kaum noch etwas ändern.
Was brauchen wir an dieser Stelle unserer Entwicklung, wo eine Krise die nächste ablöst, wo von den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft nur noch oberflächliche Systemkosmetik betrieben wird?

Aus meiner Sicht ist die einzige wirklich tief genug reichende und insofern zu nachhaltigen Konsequenzen führende Möglichkeit die einer Bewusstwerdung auf breiter Front. Würden Millionen Menschen die Spielregeln des Lebens begreifen, könnten wir diesem Spiel eine andere sinnvollere Richtung geben, in dem sie die Panik-Kampagnen der Pharmaindustrie und die Geldspiele der Banker einfach nicht mehr mitspielen, weil sie sie von vornherein durchschauen.

Es ist obendrein bemerkenswert logisch, vor einem Spiel dessen Regeln zu lernen. Kein Fuß- oder Handballer, aber auch kein Kartenspieler oder Musiker würde sich ohne Regelkenntnisse ins Spiel stürzen. Im Spiel des Lebens aber bleiben die allermeisten zeitlebens ohne Kenntnis der Lebens- oder Schicksalsgesetze. Wobei eine gewisse Neugierde nicht zu übersehen ist. Als kürzlich mit großem Werbeaufwand a la Hollywood und einer erheblichen, gut kalkulierten Geheimniskrämerei das Buch „The Secret“ auf den Markt kam, wurde es in vielen Ländern sofort zu einem beeindruckenden Bestseller, obwohl es nur ein einziges der Schicksalsgesetze gebetsmühlenartig wiederholte und leider nicht einmal das Wichtigste, sondern das Resonanzgesetz, das unter den Gesetzen den zweiten Rang einnimmt. Auch geheim war es nie, sondern in der spirituellen Welt seit Urzeiten bekannt. Die enorme Resonanz auf das Resonanzgesetz zeigt aber, wie weit die Sehnsucht vieler Menschen geht, die Gesetze des Schicksals zu verstehen.
Nun ist es sicher ein Vorteil, wenn deren zweitwichtigstes schon einmal einem großen Kreis vertraut gemacht wurde. Das Problem dabei ist lediglich, dass über dem Resonanzgesetz das der Polarität steht. Wenn jemand sich nun auf das aus der Resonanz folgende Entsprechungsdenken einlässt und sein Leben danach gestaltet, mag er tatsächlich reich werden, wenn es ihm gelingt, Resonanz zu Reichtum zu entwickeln oder auch glücklich, sofern er sich in Entsprechung zu Glück bringt. Beides kann aber nur zu leicht ins Gegenteil umschlagen, da das Polaritätsgesetz auf längere Sicht keine Einseitigkeit zulässt, sondern jeweils dafür sorgt, dass die beiden Pole der Wirklichkeit immer wieder zum Ausgleich kommen.

Wer sich unsterblich verliebt und unter dem Einfluss der dann in seinem Blut kreisenden Neurotransmitter und Hormone an immerwährendes Glück glaubt, wird mit der Zeit fast sicher eines Besseren belehrt. Die Erfahrung, wie regelmäßig heiße Liebe in kalten Hass umschlägt, ist allgemein bekannt, auch wenn die meisten daraus keine Konsequenzen ziehen.

Unter dem Einfluss der Welle von „The Secret“ und dem neuen Glauben an die Resonanz wird allenthalben auf positives Denken und Affirmationen gesetzt in der Hoffnung, dadurch die richtigen günstigen Resonanzen herzustellen und auf leichtem Weg zu Erfolg und Glück zu kommen. Nun zeigt aber gerade die Beobachtung der Affirmationsakrobaten, wie wenig diese auf längere Sicht auf die Reihe bekommen. Noch deutlicher ist eigentlich nur das Scheitern der Lichtarbeiter, die sich nun schon seit mehreren Jahrzehnten um eine Zunahme des Lichtes im eigenen Leben und in der Welt bemühen, und während so ziemlich alle anderen in ihrer Umgebung sehen, wie sehr sie das Gegenteil heraufbeschwören, geradezu verbissen am Glauben an ihren Weg festhalten. Wer sich aber nur dem Licht zuwendet und weiß gewandet, mit Engelszungen leise flüstert, wie auf Wolken schwebt und dazu noch blöde grinst, wird nicht erleuchtet, sondern wirkt eher unterbelichtet. Die Wirkung des Polaritätsgesetzes verhindert mit großer Sicherheit, seinen Direktflug ins Licht und baut ihm einen Umweg ins Schattenreich ein. In alten Zeiten etwa der Antike wussten die Menschen um die Notwendigkeit dieser Schattenreise in die Unterwelt und alle großen Helden der Mythen traten sie freiwillig an.
Herakles musste hinunter und auf dem Weg den Höllenhund Cerbereus besiegen, ganz ähnlich wie wir bis heute unseren inneren Schweinehund immer wieder niederringen müssen, wenn wir auf dem Weg weiterkommen wollen. Odysseus musste um den Weg zurück zu seiner besseren Hälfte, seiner Anima Penelope, hinabsteigen in den Hades und den Seher Theiresias, der nach außen blind und nach innen sehend war, um Rat nach seinem Weg fragen. Auch Aeneas konnte diesen Weg hinab ins Schattenreich antreten wie auch Orpheus, der Sänger. Und auch von Christus wissen wir und sprechen davon im Glaubensbekenntnis beider großer Konfessionen, dass er zuerst hinab ins Reich der Toten musste, bevor er am dritten Tag auferstehen und zum Vater im Himmel auffahren konnte.

Der Direktflug ins Licht ist ein Wunsch, der in der Eso-Szene geboren, auch nur dort propagiert und geglaubt wird. Alle Religionen und Traditionen wissen es besser und das schon seit Urzeiten. Im Faust legt Goethe, der Dichterfürst der Deutschen, dem Mephisto die zeitlos wahren Worte in den Mund: ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Die Gefahr der Menschen in der Eso-Szene, die sich nun auch noch von „The Secret“ bestätigt sehen, ist dass sie Teil jener Kraft werden, die stets das Gute will und stets das Böse schafft. Schon Bert Brecht, als überzeugter Sozialist der Spiritualität wenig verdächtig, erkannte, dass das Gegenteil von gut oft nicht böse, sondern gut gemeint sei. Tatsächlich bringen gut meinende Menschen, die die Polarität nicht beachten, sich selbst und ihr Umfeld häufig in ziemliche Gefahr.
Aber auch in der großen Politik wurden viele unter anderem die besten Opfer der Nichtbeachtung des Polaritätsgesetzes. Alle Friedenspolitiker von Mahatma Gandhi, dem indischen Vertreter von Ahimsa, der Gewaltlosigkeit, über Martin Luther King, den Vertreter christlicher Gewaltlosigkeit, bis zu Anwar el Sadat und Itzhak Rabin in jüngerer Zeit wurden Opfer jener Gewalt der die beiden ersten immer und die beiden letzten gegen Ende ihres Lebens so konsequent abgeschworen hatten.
Leider ist die Lösung, die sich aus der beherrschenden Rolle des Polaritätsgesetzes ergibt, nicht annähernd so einfach wie die Konsequenz aus dem Gesetz der Resonanz oder Entsprechung. In meinem gerade erschienenen Buch „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben geht es vor allem auch darum. Um mit der Polarität wirklich fertig zu werden und sich der Einheit zu nähern, muss man sich aktiv und bewusst seinem eigenen Schatten zuwenden und zuerst mit ihm fertig werden. Daraus folgend sind alle Projektionen zu überwinden, was wie nichts anderes in die Eigenverantwortung zwingt. Das Verteilen von Schuld im Außen hört auf und das Leben bekommt eine völlig neue Qualität. Nichts ist so schwierig, aber auch so lohnend, wie dieser Schritt der Aussöhnung mit dem eigenen Schatten.
Wo das wenigstens ins Auge gefasst wird, zeichnet sich schon eine gänzlich andere Einstellung zum Leben und seinen Schattenseiten ab. Auch wenn ein Kenner der Schicksalsgesetze sternhagelverliebt ist, wird er doch wissen, dass sein Partner irgendwann anfangen wird, ihm eigene Schattenseiten zu spiegeln und sich darauf entsprechend einstellen. Er kann noch so begeistert sein, immer wird er wissen, dass alles mindestens zwei Seiten hat und darunter immer auch eine dunkle. Selbst Erleuchtete haben noch einen Schatten, der sich in ihrem Körper, aber vor allem in der sie umgebenden polaren Welt spiegelt, die ihnen ja auch nicht selten übel mitspielt.

Wer mit Wissen um die Schicksalsgesetze durchs Leben geht, wird geschützt sein, vor den Fallgruben, die sich aus der alleinigen Anwendung des Entsprechungsgesetzes ergeben. Andererseits wird er aber auch viel mehr Gewinn für seine Entwicklung aus der Anwendung dieses und der nachgeordneten Gesetze ziehen wie etwa dem des Anfangs oder dem Pars-pro-toto-Gesetz. Er wird ungleich erfolgreicher im Umgang mit Bewusstseinsfeldern, Ritualen und Symbolen, alles Themen, denen sich das Buch „Die Schicksalsgesetze“ ausführlich und mit vielen Beispielen und Bildern widmet. Es fasst die Essenz dessen zusammen, was ich über 20 Jahre in der ersten Seminarwoche der Ausbildung zur „Archetypischen Medizin“ gelehrt habe und für die Grundlage eines Lebens in Übereinstimmung mit den Spielregeln des Lebens halte.
Dieses Buch erfüllt mich mit der Hoffnung, dass die Zeit inzwischen reif ist für viele, die Gesetze zu erkennen und sich mit ihrer Hilfe vor den Fallstricken der Moderne und ihren mächtigen Trickstern zu retten. Es ist nämlich gar nicht so schwer, zu erkennen, was tatsächlich abläuft und worauf das Leben eigentlich hinaus will. Die Erkenntnis der Schicksalsgesetze und ihre Befolgung ist tatsächlich auch eine Frage der Intelligenz. Es ist einfach dumm, sich auf die Dauer gegen Gesetze zu stellen, denen letztlich niemand entkommen kann. Und tatsächlich ist weder in der profanen noch klerikalen Geschichte je ein Fall bekannt geworden, wo es jemandem gelungen wäre, die Schicksalsgesetze zu überwinden. Die zweite Notwendigkeit ist der Wille, sich der Wirklichkeit tatsächlich zu stellen und viele Illusionen loszulassen und die dritte, sich die Zeit zum Lesen dieses eigentlich einfachen Buches voller Beispiele und Bilder zu nehmen und schließlich noch selbst bewusste Erfahrungen im Reich der Polarität, der Resonanz und der Bewusstseinsfelder zu machen.