Die Schicksalsgesetze

Spielregeln fürs Leben“

Staunend werden wir Zeugen wie eine Angstkampagne die andere jagt. Auf SARS, die gefährliche asiatische Lungenentzündung, die wir nur so eben mit Glück überlebt haben, folgte die Vogelgrippe, der wir gerade noch entkamen konnten durch konsequenten Verzicht aufs Vögelns mit Vögeln, und nun stehen wir vor der medial angedrohten Schweinegrippe-Pandemie. Die ist zwar offensichtlich harmloser als andere normale Grippeepidemien, wird aber mit enormem Medienaufwand zu einem Desaster hochstilisiert, um die Bevölkerung mittels Angst für die geplante Impflawine mit unerprobtem Impfstoff, also einem Menschen-Groß-Versuch, gefügig zu machen.

Das wirft die Frage auf, warum lassen sich so viele Menschen auf derart leicht durchschaubare Art für dumm verkaufen? Wieso fallen so viele auf solch primitive Panik-Mache herein? Warum lernen die Menschen nicht von der Vogel- auf die Schweinegrippe zu schließen. Und warum sagen ihnen nicht mehr Mediziner einfach die Wahrheit? Warum beteiligen sich intelligente, studierte Menschen an solch einem Schwachsinn? Wieso steigen sie nicht massenhaft aus, um ihrer eigenen Seele willen?

Mit scheint die Zeit mehr als reif für die Entdeckung der Lebensgesetze, wie der Erfolg von „The Secret“ zeigt, das sich in aller Breite dem Gesetz der Resonanz oder Entsprechung widmete. Geheim war dieses nie, denn der Volksmund wusste längst, dass Geld zu Geld kommt, wie Pech zu Pech und Glück zu Glück, weshalb es eben Pechvögel und Glückkinder gibt. Allerdings blieb das noch wichtigere Polaritätsgesetz unbeachtet, das – genauso wenig geheim – bereits in Mephistos Worten anklingt, die Goethe diesem im Faust in den Mund legt „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“.

Es beherrscht nicht nur unser tägliches Leben, sondern diese ganze Welt. Ständig sind wir mit dem Gegenpol geschlagen. Wer einen Stein werfen will, muss sich vorher Schwung aus der Gegenrichtung holen. Wer sich nur mit Licht, Liebe und Engeln einlässt, wird viel Schatten heraufbeschwören, wie die sogenannten Lichtarbeiter. So viele Menschen wollen das Beste für sich und die Welt und erreichen doch nur das Gegenteil. In heißer Liebe trauen sie sich vor den Traualtar und lassen sich trauen, nur um sich später in kaltem Hass vor dem Scheidungsrichter wieder zu finden.

Die Inder formulieren es direkter und poetischer: der Lotus wächst aus dem dreckigsten Sumpf. Jeder Gärtner ahnt es, der seine Blumen mit Jauche statt mit Parfum düngt. Baumeister wissen, wie tief sie hinunter bauen müssen, um mit dem eigentlichen Bau hoch hinaus zu kommen.

Das Polaritätsgesetz regiert unsere Welt und sorgt letztlich dafür, dass das Gleichgewicht gewahrt und alles in Balance bleibt. In dieser, unserer Welt der Gegensätze, ist die Polarität deutlich mächtiger als die Resonanz. Das muss anerkennen, wer in der Welt vorankommen und Erfolg haben, aber auch wer sein Glück finden will.

Verfechter einseitiger Resonanzlehren landen meist beim positiven Denken und oft bei Affirmationen. So werden sie den Schicksalsgesetzen nicht gerecht und scheitern am Leben. Wer das Polaritätsgesetz nicht an 1. Stelle anerkennt und sich ihm nicht stellt, wird erleben, wie es über den Schatten ins Leben drängt und überraschend zuschlägt und dadurch viel gefährlicher wird. Solche Menschen kommen vom Regen in die Traufe und erleben wie es von Chef zu Chef oder von Partner zu Partner immer schlimmer für sie wird. Wer dagegen im Bewusstsein der Polarität lebt, wird wissen, dass jeder neue Partner und Chef irgendwann anfängt, ihm eigene Probleme zu spiegeln. Daran wird er lernen und wachsen und so langsam reif, Resonanz sinnvoll und gefahrlos zu nutzen. Er kann im Wissen um den Gegenpol Resonanzen bewusst aufbauen und den sich mit der Zeit immer und überall zeigenden Schatten nutzen, um eigene Schattenseiten zu integrieren. Probleme, die er an seinem Partner erkennt, nutzt er wie eigene Krankheitssymptome im Sinne von „Krankheit als Symbol“, um sich selbst auf die Schliche zu kommen. Aus solchem Holz sind Menschen geschnitzt, die das Leben meistern und auf dem Weg ihr Glück finden. Nur wer den Schatten ernst nimmt, kann Licht ernten.

Wenn ein sich seines Schattens und der Schicksalsgesetze bewusster Mensch unsterblich verliebt ist, wird er das genauso genießen, sich aber doch immer bewusst sein, dass der Partner irgendwann beginnen wird und geradezu muss, ihm eigene Schattenseiten zu spiegeln. Folglich kann er sich von vornherein darauf einstellen und wird damit umzugehen wissen, ohne in Schuldprojektionen zu flüchten. Und nur so haben Partnerschaften wirklich Chancen und können zur Entwicklung und Befreiung beitragen.

Wem das Wissen um die Schicksalsgesetze in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird vor den Fallstricken geschützt bleiben, die aus der alleinigen Anwendung des Resonanzgesetzes folgen. Andererseits wird er auch viel mehr Gewinn für seine Entwicklung aus der Anwendung dieses und aller nachgeordneten Gesetze ziehen als da wären das Gesetz des Anfangs oder das Pars-pro-toto-Gesetz. Er wird lernen, mit Bewusstseinsfeldern, Ritualen und Symbolen umzugehen und im Idealfall aus seinem Leben ein bewusstes Ritual machen.

Diesen Themen widmet sich das Buch „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“ ausführlich mit vielen Beispielen und Bildern. Es ist die Essenz dessen, was ich über 20 Jahre in meinen Ausbildungen gelehrt habe und liefert die Grundlage für ein Leben in Übereinstimmung mit den Spielregeln des Lebens.