Diabetes – im Hinblick auf Ernährung und Seele

Wie Diabetes I entsteht, wissen wir nicht, aber dass alle Typ I – Diabetiker Antikörper gegen Kuhmilch-Eiweiß im Blut haben und es Typ I in Ländern mit vergleichsweise minimalem Kuhmilch-Konsum wie Japan praktisch nicht gibt, ist bekannt. Daraus ergibt sich eine sichere Möglichkeit ihn zu vermeiden, nämlich das Neugeborene lange zu stillen und danach jeden Kontakt mit Kasein, dem Kuhmilch-Eiweiß, zu meiden. Die Konsequenz wäre, länger zu stillen und nur das Echte und Passende zu füttern, eben Muttermilch, und nicht frühzeitig Ersatz anzubieten, weder für Muttermilch noch für Mutterliebe, die sich über Stillen ausdrückt.

Tatsächlich habe ich oft erlebt, wie Erwachsene Typ I Diabetiker durch – bei uns immer parallele – Fasten- und Psychotherapie-Zeiten und anschließende Ernährungsumstellung auf vegane Kost mit hohem Rohkostanteil, ihren Blutzuckerwert stabilisierten und die Insulin-Menge deutlich reduzierten. Ein junger Architekt wurde so schlank und reduzierte die Insulinmenge um mehr als die Hälfte.

Bei Diabetes II bietet diese Umstellung aber noch viel besser Aussichten. Ich kann sagen, dass jeder Typ II Diabetiker dieses Problem bisher wieder loswerden konnte, wenn er sich der seelischen Thematik und damit dem Liebesproblem und der Süße des Lebens stellte, regelmäßig zweimal im Frühjahr und Herbst eine Woche fastete und seine Ernährung auf die „Peace-Food“-Basis umstellte, also vegane, möglichst rohe Kost zu sich nahm. Für Patienten mit oralen Antidiabetika ist der Heilungsprozess überraschend schnell. Natürlich lässt bei dieser Kost der Erschöpfungszustand der Bauchspeicheldrüse, die körperliche Ursache, rasch nach.

Hier habe ich aber selbst bei bereits Insulin-pflichtigen Diabetikern noch vollständige Regeneration erlebt. Ein typisch verlebter übergewichtiger älterer Elektriker, der an gar keine Heilung glaubte, erlebte sie. Als er sich unter meinem und Druck seiner Frau zur Fastenzeit durchrang, ging es ihm rasch besser und er kam wieder zu Kräften, was ihm die Umstellung auf pflanzliche Kost erleichterte. Im selben Ausmaß wie er Gewicht verlor, stieg seine Lust auf Bewegung, was dem ehemaligen Sportler viel Freude machte. Auch ein Liebesleben, das diesen Namen verdiente, entwickelte sich wieder. Nach vier Fastenzeiten und also zwei Jahren Kostumstellung verkündete er stolz nicht nur Insulin- sondern generell Medikamenten frei zu sein. Äußerlich war er nicht wiederzuerkennen, ein engagierter Verfechter von „Peace-Food“, der sich kaum noch an seine anfänglichen Widerstände erinnerte.