Das Geheimnis der Lebensenergie

Wer sich bei uns im Westen mit Lebensenergie beschäftigt, riskierte zumindest in der Vergangenheit viel. Noch auf technischer Ebene bekam Nikola Tesla, das Erfinder-Genie, einiges ab, und wurde ständig gegenüber seinem, ihm meilenweit unterlegenen US-Konkurrenten Thomas Edison benachteiligt, von Patentbehörden bis zur öffentlichen Meinung. Tesla setzte etwa auf Wechselstrom, Edison auf Gleichstrom und heute sehen wir, wie viel weiter ersterer sah. Aber der eigentliche Grund für Teslas Diskriminierung war wohl sein Interesse an freier Energie. Er war fasziniert von Energie und das war historisch immer gefährlich.

Auf ärztlicher Seite bekam das Wilhelm Reich zu spüren, dem seine (Vor)Liebe für Lebensenergie, die er Orgon nannte, schließlich die Zwangseinweisung in die Psychiatrie einbrachte. Allein schon die Beschäftigung mit der Konzentration von Lebensenergie in Orgon-Akumulatoren machte ihn zur Unperson. Messner, verlor in Frankreich seinen guten Ruf, als er mit mit der Lebensenergie spielte.

Der deutsche Physiker Prof. Dr. Fritz Albert Popp, war – auf biophysikalischer Ebene – ebenfalls fasziniert von der Lebensenergie und ihrer Quelle. Das führte zum Verlust seiner Professur in Deutschland und einer Fülle von Widerwärtigkeiten und Ungerechtigkeiten wissenschaftlicher Kleingeister, die ihn wohl letztlich zur Flucht in die Demenz bewegten. Aber vorher hatte er noch die Bioluminiszenz, das Leuchten des Lebens, in allem organischen Material belegen können. Er war damit – auf den Spuren des Nobelpreisträgers Erwin Schrödinger – seinen Kollegen so weit voraus, dass es wahrscheinlich lange dauern wird, bis er die verdiente Anerkennung für sein Lebenswerk erhält.

Die Schulmedizin hat die Lebensenergie bisher nicht einmal als wichtig erkannt. Zu Goethes Zeit gab es noch die Idee vom sogenannten Arkanum, der Lebensenergie spendenden Medizin. Seitdem ging diese Vorstellung immer mehr verloren. Immerhin verdankte Goethe einem besonderen Arkanum sein Leben, wie er in jungen Jahren nach schwerer Krankheit bekannte. Heute sind uns nur Reste alchemistischer Ansätze erhalten wie von Alexander von Bernus, der im letzten Jahrhundert in seinem Soluna-Laboratorium noch diesen Anspruch vertrat.

Energie- und Informations-Medizin kann sich heute wohl vor allem über die Ernährung durchsetzen, da wir auf anderen Ebenen noch nicht weit genug sind oder schon zu weit weg von der großen Mehrheit. Tatsächlich gibt es in der Komplementärmedizin eine Informations-Medizin etwa im Bereich Radionik und diverser computerbasierter Systeme, die noch mehr in Nischen arbeiten als die Schwingungstherapien auf den Spuren von Morell und Raschke mit Geräten von Mora bis Bicom. Information und Energie sind offenbar sehr eng verbunden.

Nicht zu übersehen ist, dass die Schulmedizin mit der Genforschung an Menschen ebenfalls Tendenzen in Richtung Informations-Medizin entwickelt, welche im Bereich der Pflanzenzüchtung schon weit gediehen sind.

In der Komplementär-Medizin läuft es heute bestenfalls auf Energie-Steuerung hinaus, etwa in der Akupunktur der TCM.

Der grundsätzlich andere Weg zielt darauf, von außen Lebensenergie zuzuführen. Im spirituellen Bereich wären das Übungen wie Shaktipad, Energie-Übertragungen von verwirklichten Meistern, oder Energiespenden von Geistheilern.

Ansonsten spielt noch die Kultivierung des Atems eine Rolle, um sich an die Lebenskraft Prana anzuschließen. Tatsächlich ist der Weg des „Verbundenen Atems“ eine wundervolle Möglichkeit, sich mit Lebensenergie zu verbinden und neu aufzutanken. Insofern empfinde ich es als Geschenk, dass es dazu heute so viele Möglichkeiten gibt. (www.verbundenerAtem.net)

Der für uns nachvollziehbarste und verständlichste Weg geht aber über Ernährung, die uns zweifelsohne Energie liefert. Diesem Thema habe ich mich im letzten Jahr vermehrt gewidmet, wobei das Buch „Geheimnis der Lebensenergie“ entstand. Ernährung ist für viele heute der faszinierendste Ansatzpunkt, weil er materiell ausgerichteten Zeiten entgegenkommt und weil wir da so gut und leicht so vieles bewegen und ändern können.

Es ist leicht erkennbar die Sonne und ihre Energie, die alles Wachstum auf Erden in Gang bringt und den Pflanzen ermöglicht aus Wasser, Kohlendioxid (CO2) und einigen Mineralien, vor allem Glucose (Zucker) aufzubauen. Alle Säugetiere brauchen letztlich Pflanzen zum Leben, ob sie sie direkt aufnehmen wie Pflanzenfresser und Veganer oder erst andere fressen, die vorher Pflanzen gefressen haben, wie Raubtiere und Alles(fr)esser.

Vieles spricht inzwischen dafür, dass es günstiger und gesünder für uns ist, uns vom Anfang der Nahrungskette zu bedienen, allein schon weil sich mit ihrer Verlängerung immer mehr Gifte anreichern. Am besten weil gesündesten ist demnach dran, wer direkt Wildpflanzen und –kräuter zu sich nimmt. Wer dagegen uralte Löwen und Tiger isst, bekommt alles an Giften mit, was diese und all ihre Beutetiere im Laufe eines langen Lebens gefressen und in ihren Geweben angereichert haben. Nun mag man das übertrieben nennen, weil das niemand tue. Aber wer Fische isst, macht genau das. Sie sind mehrheitlich Räuber und inzwischen uralt. 80 % der Meeresfische sind über 100 Jahre, weil sie aus Tiefen zwischen 1500 und 2000 Metern stammen wegen leergefischter Oberflächengewässer.

Was vermittelt uns Lebensenergie, was enthält am meisten davon? Letztlich alles, was uns Licht bringt, dem hier nicht eine, sondern die entscheidende Rolle zukommt, wie Schrödinger schon vorausgesehen und Popp – auch für Lebensmittel – bewiesen hat. Wenn Lebewesen Zucker, Fette und Eiweiße, die letztlich immer aus Pflanzen stammen, verbrennen, wird dabei ganz offensichtlich Energie frei – und auch Licht. Das Sonnenlicht, das zum Aufbau dieser Lebensmittel in den Pflanzen führte, wird bei ihrer Verstoffwechslung wieder frei – in Menschen wie Tieren. Je mehr Licht wir also aufnehmen, desto mehr Lebensenergie haben wir zur Verfügung. Nach Popp lässt sich dieses Licht in der sogenannten Bioluminiszens messen. Es ist in frischen Pflanzen ungleich stärker als in alten, welken. Insofern haben wir hier nebenbei auch erstmals einen Beleg für die Überlegenheit frischer Kost, die eigentlich jeder Hausfrau schon immer einleuchtete und über den Geschmack auch immer schmeckbar war. Wer je einen frischgepressten Saft aus sonnengereiften Früchten mit einem Flaschensaft verglichen hat, kennt den Unterschied, der für die Schulmedizin bis heute nicht fass- und messbar ist.

Ähnliches gilt natürlich für den Vergleich von Frisch- und Kochkost. Alles gekochte Korn kann nicht mehr Keimen, ihm fehlt schon Lebenskraft, was den großen Vorteil der Rohkost untermauert.

Aber Menschen brauchen nicht nur Lebensenergie, sondern auch Lebenswärme, wofür einzig die chinesische Medizin Verständnis entwickelte und die sogenannte Yangisierung der Nahrung durch Wärmezufuhr als entsprechend wichtig erkannte.

Auch das ist einfach zu verstehen, wenn man begriffen hat, dass der Mensch keine Maschine ist. Bei einer Maschine ist Wärmeentstehung ein Problem, sie stört und muss abgeführt oder vernichtet werden. Beim Menschen ist das wohlig warme Gefühl nach dem Essen entscheidend, wir brauchen beides: Lebensenergie und –wärme. Hier ist also ein Kompromiss zwischen den Systemen und Ernährungsarten zu finden. So viel roh wie möglich und verträglich, so viel erhitzt wie notwendig, um sich wohl und gewärmt zu fühlen.

Hinzu kommt, dass Menschen so ungeheuer individuell sind, und selbst in verschiedenen Jahres- und zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Energien und Wärmemengen brauchen. Der individuelle Bedarf lässt sich spüren, aber aus austesten, wie im „Geheimnis der Lebensenergie“ gezeigt.

Aber es ist nicht mit Lebensenergie und -wärme getan, wir brauchen auch die Information, die in der Nahrung steckt und wahrscheinlich ist wieder das Licht sowohl entscheidende Quelle als auch bestimmender Regulator. In vielen heute gängigen Nahrungsmitteln stecken längst für uns unbekömmliche Informationen. Am Weizen wird das am deutlichsten. Das alte Einkorn hatte noch 12 Chromosomen und gab entsprechend wenig Ertrag, mit dem Emmer gekreuzt und in den letzten 50 Jahren oft genetisch manipuliert, hat er heute 42 und das daraus gebackene Brot hat mit dem der Bibel praktisch nichts mehr zu tun, ganz abgesehen davon, dass es – laut EU-Richtlinien – mit über 1000 nicht deklarierungspflichtigen Chemikalien versetzt werden darf bis hin zu solchen, die das anschließende Reinigen der Backmaschinen erleichtern.

Dieser Weizen macht uns wissenschaftlich nachweislich krank, nur auf andere Art als das heute wissenschaftlich für Tierprotein nachgewiesen ist. Letztlich leiden viel mehr Menschen als das wissen, an Weizen bzw. Glutenunverträglichkeit und schädigen damit vor allem ihr Gehirn. Wenn wir unser Herz und unser Hirn im Auge haben, läuft alles auf jene in „Geheimnis der Lebensenergie“ vermittelte pflanzlich-vollwertige Kost hinaus, allerdings mit einem besonders kritischen Augenmerk auf Getreide und auf gute Fette.

Was wir brauchen sind Pflanzen mit hohem Genalter aus den Zeiten der Evolution, mit denen unser Organismus seit seiner Entstehung warm und vertraut werden konnte. Das neue genmanipulierte Zeug hat keinerlei Lebensmittel-Charakter für uns, sondern ist bestenfalls Nahrung und Kalorienträger, und macht dick und krank, wie man es allenthalten sieht. Nach Popp lässt sich das auch mit mangelnder Bio-Photonenausstrahlung belegen, die sehr gegen alles genmanipulierte und etwa auch Eingefrorene spricht.

Wir müssen also zurück zu einfacher Kost, an die wir beziehungsweise unser Organismus Zeit hatte, sich zu anzupassen. Sie kann uns Lebensenergie und –wärme vermitteln, sodass wir uns wohlfühlen und eine gewinnende Ausstrahlung entwickeln und sie ist nicht nur einfach, wie die Rezepte im Buch zeigen.

Tatsächlich wissen alle Traditionen um die Ausstrahlung und zielen auf die Entwicklung von Charisma. Das kann bis hin zur Entstehung jenes in unserer Kultur Heiligenschein genannten Phänomens reichen, in der japanischen als strahlendes Jadekissen bezeichnet. In Indien spricht man vom geöffneten Kronenchakra, im Buddhismus vom 1000-blättrigen Lotus. Aber selbst in der Volksschule spielt es herein, wenn von einem Kind gesagt wird, es sei keine Leuchte. Letztlich wollen wir alle Leuchten werden im Leben und seiner Schule und nicht nur in der (Volks-)Schule des Anfangs.

So geht der Weg konsequent weiter und verbindet die vegane Ernährungsschule von „Peace-Food“ in einem schmackhaften Kompromiss mit den glutenfreien Ansätzen. Es geht nicht um die Wahl zwischen Pest und Cholera, sondern hier öffnet sich ein dritter Weg, der obendrein -wissenschaftlich belegt – mit Abstand der gesündeste ist.