Diäten

belly-2473_640Trennkost, Low-Carb-Diät, ayurvedische oder Rohkost-Ernährung – alternative Ernährungskonzepte haben Hochkonjunktur. Was macht sie aus, was verbindet sie und sind sie empfehlenswert?

Einige alternative Ernährungsformen wie die ayurvedische Ernährung existieren bereits seit Jahrtausenden. Andere wie die Vollwert-Ernährung wurden erst im letzten Jahrhundert entwickelt. Ein entscheidendes Merkmal all dieser Kostformen ist eine zugrunde liegende Konzeption, aus der sich konkrete Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl ableiten. Hinzu kommen die lebenslange Praktizierbarkeit, eine gewisse Beständigkeit sowie der Anspruch, gesundheitsfördernd zu wirken.
Kurzfristige Modeerscheinungen wie die Blutgruppen-Diät zählen demnach nicht zu den alternativen Ernährungsformen. Wenn aktuelle modische Ernährungsformen (siehe Tabelle 1) jedoch langfristig mit einer nennenswerten Zahl von Anhängern fortbestehen, können sie in Zukunft ebenfalls zu den alternativen Ernährungsformen gezählt werden. Diäten zur Gewichtsabnahme (z. B. Brigitte-Diät), therapeutische Diäten (z. B. glutenfreie Diät bei Zöliakie), Ernährungskuren (z. B. Schroth-Kur), traditionelle Ernährungsweisen sowie bestimmte Ernährungspraktiken (z. B. die Bevorzugung von Bio-Lebensmitteln oder Fast Food, „Containern“, Insektenverzehr) sind ebenfalls keine alternativen Ernährungsformen.

Tabelle 1: Beispiele für modische Ernährungsformen

Blutgruppen-Diät
Dukan-Diät
Glykämischer-Index-(GI)-Diäten (Glyx-Diät, Montignac-Methode)
Low-Carb-Diäten (Atkins-Diät, Forever-young-Ernährungsprogramm, Lutz-Diät)
kombinierte GI- und Low-Carb-Diäten (LOGI-Methode, South-Beach-Diät)
Metabolic Balance, Metabolic Typing
Schlank im Schlaf (Insulin-Trennkost)
Sears-Diät (Zone-Diet)
Steinzeit-Diät (Paleo-Diet)

Kennzeichen alternativer Ernährungsformen

Trotz unterschiedlicher Ansätze und Begründungen weisen die verschiedenen alternativen Ernährungsformen eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf (siehe Tabelle 2). Eine wichtige Übereinstimmung ist die Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel, die jedoch verschieden stark ausgeprägt ist. So sind einige alternative Ernährungsformen vegetarisch-vegan orientiert, während andere auch mäßigen Fleisch- und/oder Fischverzehr zugestehen bzw. empfehlen. Andere Grundsätze alternativer Ernährungsformen betreffen Art, Herkunft und Verarbeitung der konsumierten Lebensmittel.
Entsprechend ist es schwierig, eine eindeutige Trennlinie zwischen Vegetarismus und alternativen Ernährungsformen zu ziehen. Die Gründe dafür sind die unterschiedlichen Ausprägungen des Vegetarismus sowie die Tatsache, dass alle alternativen Ernährungsformen vegetarisch geprägt sind. Auch wenn der vegetarischen Ernährung kein einheitliches Konzept zugrunde liegt, kann sie dennoch als alternative Ernährungsform bezeichnet werden – und zwar die mit der weltweit größten Verbreitung.

Tabelle 2: Gemeinsamkeiten alternativer Ernährungsformen

Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel
Bevorzugung von Produkten aus ökologischer Landwirtschaft
Ablehnung hochgradiger Lebensmittelverarbeitung
Ablehnung bestimmter Produktionsverfahren und Techniken (z. B. Lebensmittelzusatzstoffe, Bestrahlung, Gentechnik)
Bevorzugung regionaler und saisonaler Lebensmittel
Bevorzugung schonender Zubereitungsmethoden
ganzheitliche Sichtweise

Einteilung alternativer Ernährungsformen

Alternative Ernährungsformen lassen sich in vorwiegend weltanschaulich und vorwiegend gesundheitlich orientierte Kostformen einteilen. Allerdings gibt es auch hier Überschneidungen. So ist beispielsweise die Ernährung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wesentlicher Bestandteil eines überlieferten präventiven und therapeutischen Medizinsystems. Dieses Medizinsystem basiert wiederum auf einer ganzheitlich-philosophischen Betrachtungsweise der Welt, beeinflusst u. a. durch den Daoismus. Umgekehrt beinhalten einige Kostformen, die primär gesundheitliche Ziele verfolgen wie die Haysche Trennkost auch weltanschauliche Aspekte wie die Einheit von Körper, Geist und Seele.
Dennoch ist diese Einteilung hilfreich, insbesondere im Zusammenhang mit den Beweggründen für die verschiedenen alternativen Ernährungsformen. Eine Reihe der Begründer litt selbst an schweren und teilweise als unheilbar geltenden Krankheiten. Durch eine radikale Ernährungsumstellung erlangten sie nach eigener Aussage wieder vollständige Gesundheit. Die aus den persönlichen Krankheitserfahrungen der Begründer entwickelten alternativen Ernährungsformen sind vermutlich besonders attraktiv für Menschen, die an ähnlichen, meist chronischen Krankheiten leiden.
Die Ernährungsempfehlungen der vorwiegend weltanschaulich orientierten Kostformen sind recht komplex (siehe Tabelle 3). Hier ist die Ernährung als Teil einer Gesamtphilosophie zu verstehen, die Außenstehenden kaum zugänglich ist. So ist die auf Rudolf Steiner zurückgehende anthroposophische Ernährung mit rein naturwissenschaftlichem Denken nicht erfassbar. Dennoch hält die Ernährungsform in der Praxis fast allen ernährungsphysiologischen Anforderungen stand.

Tabelle 3: Alternative Ernährungsformen mit überwiegend weltanschaulichem Hintergrund

Kostform

Lebensmittelauswahl

Vegane Ernährung vegan
Vegetarische Ernährung vegetarisch *
Mazdaznan-Ernährung lakto-(ovo-)vegetarisch
Makrobiotische Ernährung überwiegend vegan **
Ayurvedische Ernährung überwiegend lakto-vegetarisch
Anthroposophische Ernährung überwiegend lakto-ovo-vegetarisch
Ernährung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) überwiegend vegetarisch

* verschiedene Varianten (lakto-vegetarisch, ovo-vegetarisch, lakto-ovo-vegetarisch)
** moderne Variante, mit gelegentlichem Fischverzehr
*** seltener Fleisch- und Eiverzehr, regelmäßiger Fischverzehr


Alle vorwiegend gesundheitlich orientierten Kostformen (siehe Tabelle 4) nehmen für sich in Anspruch, in besonderer Weise zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit bzw. zum Schutz vor bestimmten oder auch allen Krankheiten beizutragen. Allerdings sind einige von den Begründern der jeweiligen Ernährungsform vertretenen Auffassungen aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht haltbar.


Tabelle 4: Alternative Ernährungsformen mit vorwiegend gesundheitlicher Orientierung

Kostform

Lebensmitelauswahl

Schnitzer-Intensivkost vegan
Fit for Life überwiegend vegan *
Rohkost-Ernährung überwiegend vegan **
Waerland-Kost lakto-vegetarisch
Evers-Diät lakto-ovo-vegetarisch ***
Schnitzer-Normalkost lakto-ovo-vegetarisch
Haysche Trennkost überwiegend vegetarisch
Vitalstoffreiche Vollwertkost überwiegend vegetarisch
Vollwert-Ernährung überwiegend vegetarisch

* von Variante abhängig
** von Variante abhängig, viele verschiedene Formen
*** moderne Variante

Ernährungswissenschaftliche Bewertung alternativer Ernährungsformen

Für eine ernährungswissenschaftliche Bewertung alternativer Ernährungsformen muss wie bei allen anderen Ernährungsweisen geklärt werden, ob die Nährstoffversorgung sowie der Erhalt der Gesundheit sichergestellt sind. Dies kann durch Untersuchungen an Menschen, die seit längerer Zeit eine bestimmte Kostform praktizieren, überprüft werden. Dabei werden beispielsweise die Nährstoffzufuhr mit der Nahrung und die Nährstoffversorgung im Blut gemessen. Um zu bewerten, ob eine Ernährungsform auch für Kinder geeignet ist, werden zusätzliche Daten wie Körpergröße und Körpergewicht sowie Daten zur körperlichen und geistigen Entwicklung erhoben. Neben einer Vielzahl von Studien zur vegetarischen Ernährung gibt es auch wissenschaftliche Untersuchungen zur Makrobiotik, zur Vollwert-Ernährung sowie zur Rohkost-Ernährung. Um auch alternative Kostformen, zu denen bislang keine Studien durchgeführt wurden, ernährungswissenschaftlich bewerten zu können, wird meist die Nährstoffzufuhr auf Grundlage des Lebensmittelverzehrs abgeschätzt. Grundsätzlich gilt dabei: Je eingeschränkter die Lebensmittelauswahl ist, umso eher kann es zu einer mangelhaften Nährstoffversorgung kommen. Besonders berücksichtigt werden müssen Risikogruppen, die einen veränderten, meist höheren Bedarf an verschiedenen Nährstoffen haben: Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche, Ältere und Sportler.
Eine detaillierte ernährungswissenschaftliche Bewertung der verschiedenen alternativen Ernährungsformen ist an dieser Stelle nicht möglich. Es lässt sich jedoch feststellen, dass sich die Empfehlungen der heutigen Ernährungswissenschaft und Ernährungsmedizin für eine präventive, gesundheitsfördernde Lebensweise mit den meisten alternativen Kostformen deutlich besser umsetzen lassen als mit der üblichen Mischkost. Zudem sind die
massiven Gesundheitsprobleme, mit denen die Wohlstandsgesellschaften heute weltweit konfrontiert sind, nicht auf alternative Ernährungsformen zurückzuführen, sondern auf die verbreitete Fehlernährung, verbunden mit Bewegungsmangel und Tabakkonsum. Einzelne Kostformen enthalten jedoch Schwächen, die nur durch deutliche Veränderungen in der Lebensmittelauswahl ausgeglichen werden können.
Das weiter steigende Interesse der Bevölkerung an alternativen Ernährungsformen erfordert nicht nur eine deutliche Ausweitung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Kostformen, sondern auch ein kompetentes Beratungsangebot der dafür zuständigen Multiplikatoren (v. a. Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten, Ärzte). Ein Beispiel hierfür ist der vom VEBU initiierte Kongress „
VegMed“. Auf der anderen Seite sind die Autoren und Vertreter alternativer Ernährungsformen aufgefordert, etablierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen, um ihre Empfehlungen dem aktuellen Stand der Wissenschaft anzupassen.

Kernaussagen

Alternative Ernährungsformen entstanden in frühen asiatischen Kulturen, der Antike und ab dem 19. Jahrhundert
• Alternative Ernährungsformen sind als Dauerkost konzipiert und überwiegend vegetarisch orientiert
• Vorwiegend weltanschaulich orientiert sind u. a. die
ayurvedische, makrobiotische und anthroposophische Ernährung
• Vorwiegend gesundheitlich orientiert sind u. a. die Haysche Trennkost, die
Rohkost und die Vollwert-Ernährung
• Alternative Ernährungsformen lassen sich bei Bedarf durch geringe Modifikationen optimieren
• Ernährungswissenschaftliche Empfehlungen lassen sich im Rahmen von alternativen Ernährungsformen meist gut umsetzen

Zukunft: Netzwerk

Verbindungen gehören zum Urprinzip des Merkur, dem Gott der Wege, der geraden und der krummen, der alle und alles verbinden will und für die Händler wie für die Diebe steht, die – wenn auch ganz verschieden bewertet – für Austausch sorgen. In unserer Zeit gehört das Merkurprinzip zu den beliebtesten Lebensprinzipien. In den Regierungen ist es reichlich vertreten von reisenden Außenministern über verhandelnde Wirtschaftsminister zu Verkehrs- und Postministern bis zu Kanzleramtsministern. Andere Prinzipien kommen dort dafür gar nicht vor wie das jovische, dem es um Wachstum und Lebensphilosophie ginge, das Plutonische, das für radikalen Wandel steht oder das Neptunische, das auf Transzendenz und das Hintergründige zielt. Insofern Regierungen nicht das ganze Spektrum der Prinzipien abdecken, sind von ihnen auch keine ganzheitlichen Lösungen zu erwarten.

Da das Merkurprinzip voll im Trend des Zeitgeistes liegt, werden Verbindungen über Netzwerke weiter in den Vordergrund rücken und auf ihre typisch oberflächlich leichte und lockere Art Kommunikation über den gesamten Globus bringen – allerdings wohl ohne Gemeinschaft oder gar Kommunion hervorzubringen, das tiefere Anliegen der Kommunikation.

Hinzu tritt in dieser Zeit und speziell bei Netzwerken das Uranusprinzip, das für alles Originelle und die Normen Brechende steht und auf Regierungsebene wenig Anerkennung findet, nicht einmal wirklich im Forschungsminister. Aber es ist das eigentliche Prinzip dieser Wassermann-Zeit und steht für originelle, gerade eben noch undenkbare Lösungen wie in der IT-Welt fast schon üblich. Dinge wie I-Phone und –pad, die Hinterlassenschaften von Steve Jobs, können Verblüffendes, eben noch Unvorstellbares und verbinden in eleganter Weise jeden mit jedem, an jedem Ort zu jeder Zeit.

Ob das notwendig oder gar angenehm ist und die Lebensqualität der Verbundenen verbessert, sei dahingestellt, aber es ist durch und durch uranisch. Und wer mitmischen will, macht mit, auch wenn er mit dem ständigen Handy am Ohr Gehirntumore riskiert, wie eine Studie erschreckend belegt. Wenn Krebs und Psychose im eigenen Kopf zusammenkommen, mischen sich verschiedene im Leben zu kurz gekommene Urprinzipien und daraus folgt eine verrückt uranische Art zu sterben. Im Krebsgeschehen ist das vorwärtsstürmende marsische Prinzip dabei, wenn die betroffenen Zellen sich ungestüm über alle Grenzen hinwegsetzen, das jovische des Wachstums und der Expansion und das plutonische, alles radikal wandelnde und zur Not sich selbst zerstörende. Was keine erlöste Form im Leben gefunden hat, rutscht leicht auf die unerlöste Ebene von Krankheit. Da all das so sehr im Trend der in den Vordergrund tretenden Lebensprinzipien liegt, ist es kaum möglich Menschen und gar junge, die die Zukunft prägen, etwa vom Handy-Telefonieren abzubringen. Die die Gefahren erkannt haben, stehen wie einsame Warner in der Wüste und rufen – weitestgehend vergeblich – gegen den Wind beziehungsweise Trend der uranischen Zeit. Grundsätzlich wäre es sehr wichtig, alle Lebensprinzipien zu integrieren und ihnen im erlösten Sinne Raum im eigenen Leben einzuräumen.

Schon heute umspannen uranisch-merkuriale Daten-Netze die entwickelte Welt und schließen bereits Schwellenländer wie Indien in ihrem reichen Teil mit ein. Und sie werden auf ihre uranische Art weiter wachsen und den Globus umspannen. Natürlich reißen sie auf ihrer Schattenseite auch tiefe Gräben auf zwischen denen, die in den Netzen vertreten sind und den anderen, die sowieso schon zurück, noch rascher und dramatischer ins Hintertreffen geraten werden, wenn sie nicht mitmachen (können). Auch bei uns ist schon sichtbar: wer im Internet nicht vorkommt, spielt immer weniger Rolle und kommt fast gar nicht mehr vor. Zeitungen verlieren dramatisch an Bedeutung, weil alles Wichtige online passiert. Buchläden und Apotheken verlieren gleichermaßen gegen die billigere, schnellere, praktischere Netzkonkurrenz. Es dauerte eine Zeit, aber inzwischen beherrscht Amazon den Buchmarkt. Und was die einfühlsame Beratung der Buchhändlerin war, ist längst das Ranking der selbsternannten Kritiker, die ihre Meinung meist anonym, hinter Phantasienamen versteckt, kund tun. So herrscht aber auch die Mehrheit, jedenfalls die Mehrheit jener, die sich im Netz organisieren und zusammenfinden und so auch wiederfinden.

Wer nicht im Netz ist, ist bald gar nicht mehr – jedenfalls nicht von Bedeutung. Netzwerke, die gerade noch ein harmloses Kinder-Ego-Spiel schienen wie Facebook, erobern über Nacht die Welt. Sie verbinden alle die dazugehören und die anderen schließen sie – unabsichtlich – aus und die gehören dann einfach gar nicht mehr dazu, sind nicht „in“, sondern „mega-out“. Die halbe Welt ist schon miteinander befreundet über dieses Netz, die andere größere Hälfte allerdings steht ohne weltumspannende Freunde da. Vielleicht aber haben diese anderen noch wirkliche Freunde, mit denen sie sich zum Wein am Abend treffen. Natürlich wäre wirkliche Freunde im alten Sinn keine Alternative, aber heute lassen die Netzwerke in ihrer Leben beherrschende Rolle es fast schon so aussehen. Dabei gäbe es natürlich noch Lebensprinzipien wie Venus und damit die erotische Liebe, Mond, die mütterliche und das Saturnprinzip, das Strenge und Struktur mit sich bringt und den heute ganz unpopulären Verzicht kennt und die Reduktion aufs Wesentliche.

Das beherrschende aber ist „Networking“ und es verändert die Welt rascher als viele mitbekommen. Hillary Clinton sah sich schon als sichere Siegerin für die Nominierung zur US-Präsidentschaft, und dann war es die überlegene Netzpräsenz von Obamas Heerscharen, die über networking eine Grasroots-Bewegung ins Leben riefen, gegen die weder Hillary Clinton noch später der Republikaner McCain eine Chance hatte. Hier trafen zwei Generationen im Hinblick auf das Internet zusammen, und gewinnen wird wohl auch in Zukunft jeweils die Netz affinere.

Die Ur- oder Lebensprinzipien im Auge, lässt sich so die Zukunft in den Netzwerken erkennen. Auch die Entwicklung der Kommunikation zeigt diesen Weg. Ich erinnere noch gut die Zeit ohne Fernsehprogramm und dann mit einem einzigen. Ein Bonmot von Hans-Joachim Kuhlenkampf am Samstagabend, kannte danach die ganze Nation. Dann kam mit dem Zweiten Programm eine Alternative und das blieb lange Zeit so. Schließlich aber machten die Privaten das Rennen, die Qualität sank gnadenlos, aber die Menge der Programme ließ die Wahl dafür immer individueller werden. Heute erleben wir, wie die öffentlich-rechtlichen Sender durch ihre Schwerfälligkeit und mangelnde Originalität nicht nur gegenüber den privaten, zurückfallen. Beide werden absehbar gegen die Internet-Portale und -sender verlieren, die in großer Zahl eine immer individuellere Auswahl erlauben. Überall entstehen lokale Sender, kleine Portale, die rasch wachsen, wenn sie gute uranische Ideen haben und viele interaktive Elemente mit in die Kommunikation bringen. In einer so uranischen Zeit ist es leicht vorauszusagen, dass dieser Trend zunehmen wird und es den autoritären Strukturen nicht gelingen kann, die Mehrheit außen vor zu halten.

Im Moment löst gerade die Idee der griechischen Regierung, die Griechen zu einer zentralen Frage ihrer Zukunft selbst zu befragen, veritable Panik aus, so etwas sind deutsche Politiker gar nicht gewohnt. Sie haben die EU beschlossen ohne die deutsche Bevölkerung dabei im geringsten zu befragen. Nun scheinen überall Schweizer Verhältnisse einzureißen, die Menschen wollen mitreden und sogar –bestimmen von den arabischen Staaten bis in die USA. Und die weltumspannenden Netzwerke unterstützen sie darin. Selbst Potentaten, die nicht einmal vor Massenmord zurückschrecken wie in Libyen und Syrien, haben keine Chance. Sie können es noch gar nicht fassen, aber auch die mächtigsten Freunde in Russland und China werden den Mörder Assad nicht retten. Und all die alten bewährten Zensur- und Repressionsmethoden greifen zu kurz angesichts von Internet und Handynetzen. Deren Repräsentanten, heute gern „Provider“ genannt, unterstützen in der Regel die vielen „User“, die mittels Handy zu Millionen Redakteuren werden, gegen die Herren von gestern. Insofern haben die Netzwerke einen spürbaren Schritt zur Demokratisierung und zur Durchbrechung aller Informationsblockaden gebracht.

Auch in der spirituellen Szene zeichnet sich eine Entwicklung zu Netzwerken ab, zumal es hier seit der Esotera nie mehr ein das Feld verbindendes Medium gab. In den etablierten Fernseh-Sendern chronisch verschaukelt und ohne Chance überhaupt nur das Anliegen zu transportieren – dazu sind die Sprechzeiten in den Talkshows zu kurz – hat es nie zu einem eigenen Medium gereicht. Nun aber gibt es viele kleine einzelne Sender, die auf eigene Faust aktiv werden wie Mystica-TV in München. Mit den Redakteuren lässt sich über jedes auch gerade spirituelle Thema in fast jeder Länge und Tiefe reden. Oder aber es reicht bei den kleinen privaten Sendern wenn einer sich für Spirituelles interessiert und öffnet. So mache ich mit RTV, dem Regionalfernsehen für Oberösterreich und Salzburg schon seit längerem einmal im Monat die Sendung „Ansteckende Gesundheit“. Und da über das Netz das alles auch verbunden und eben neudeutsch verlinkt wird, kann wer will es überall sehen. Youtube unterscheidet schon gar nicht zwischen den Regionen, sondern ist überall präsent. Jeder kann jetzt seine eigenen kleinen Filme machen und dort unterbringen und wenn sie den Zeitgeist treffen, finden sie Zuseher und u.U. sogar ein Millionenpublikum.

Das Radio ist hier noch weiter gediehen als das Fernsehen – über Podcast ist alles überall hörbar. Zeitschriften demokratisieren sich dramatisch über die Bloggs, wo jeder seine eigene kleine Zeitung machen kann. Natürlich ist das oft das Niveau von Schülerzeitungen, aber hier bewegt sich etwas. In den großen Zeitungen, Sendern und etablierten Talkshows bewegt sich immer weniger und sie bewegen auch immer weniger. Letzere sind auch typische Kinder des Merkurprinzips, viel Gerede um alles und nichts, und es kommt praktisch nie etwas dabei heraus. Weder werden neue Ideen gefunden, noch geschweige denn Lösungen. Man redet und redet – über Gott und die Welt, auch zu ernsten Themen und auch mit ernstem Anspruch, im Wesentlichen aber bleibt es merkuriales Geplänkel, das bestenfalls manchmal ungewollt komisch und damit uranisch wird. Es geht hier gar nicht um Tiefe sondern um Breite und darum, möglichst viele zu erreichen und Quote zu erzielen. Wer am meisten Quote hat, darf weitermachen. Insofern auch hier ein sehr demokratisches System von Mehrheitsentscheidung.

Netzwerke erreichen heute ebenfalls viele und verbinden sie zugleich, da sie keine Einbahnstraßen mehr sind wie die alten Medien. Hin und wieder erreichen sie im Gegensatz zu den Talkshows sogar politische Relevanz, wenn wir etwa an die Entwicklung von Avaaz denken. Als kleine Gruppe gestartet, die sich gegen die islamische Steinzeit stark machte und dazu aufrief, durch internationale Proteste islamische Frauen vor der Steinigung zu retten, ist es heute zu einem weltumspannenden Netz mit 10 Millionen Mitgliedern geworden. Und wir Mitglieder können durchaus mit wenig Einsatz – ein paar Klicks und wenig Geld – auf freiwilliger Spendenbasis – ziemlichen Einfluss nehmen. Politische Kampagnen werden so in verblüffender Weise vom Laptop oder Handy durchgeführt und dabei sehen wir über eine raffinierte Bildschirmaufbereitung wie es überall auf der Welt – sozusagen um uns herum – ebenfalls klickt. Persönlich klicke ich gern und oft mit und genieße das gute Gefühl in einer großen ständig wachsenden Gemeinschaft von Gleichgesinnten Widerstand gegen den ärgsten Widersinn zu leisten und für Ordnung zu sorgen, wo Unordnung überhand genommen hat.

Von etwas Ähnlichem träume ich noch für die Bewusstseins-Szene, damit wir ansteckende Gesundheit und spirituelles Erwachen verbreiten und in Zukunft inszenierte Panikattacken wie Vogel- und Schweinegrippe-Wellen schon im Keim ersticken können. Heute kann ich meine diesbezüglich entwarnenden Artikel per Knopfdruck an 25 000 Mitglieder unseres Netzwerkes senden. Was aber wenn die 25 000 jeweils zwei weitere informieren würden und diese wieder und wieder…. 6 solche Schritte würden schon über die Millionengrenze bringen – weitere 6 Schritte würden 100 Millionen erreichen und nicht nur ganz Deutschland sondern Europa und die Welt lägen im Bereich weniger weiterer Schritte ….

Das Schneeballprinzip ist natürlich alt, aber in Verbindung mit den Netzwerken ist jetzt alles denkbar und Wunder werden möglich… am liebsten wären mir die aus der anstehenden Ernährungs-Wende hervorgehenden. So könnten die Netzwerke auch zum entscheidenden Punkt bei der Verbreitung der für mich einfachsten und genialsten Idee überhaupt werden. Denn gäben wir – im Sinne von „Peace-Food“ – das Essen von tierischem Protein auf, könnten wir nicht nur, aber auch unser eigenes Leben retten. Die bereits nach der Pubertät einsetzenden Gefäßblockaden der Arteriosklerose würden sich, wie Röntgenaufnahmen zeigen, wieder auflösen, Herzinfarkten und Krebs wäre die körperliche Basis entzogen, die meisten Zivilisationssymptome wie Allergien, Diabetes, Übergewicht bis zu Demenz und Alzheimer gingen dramatisch zurück. Und wir würden eine ungekannte Leichtigkeit und ein sanftes Fließen entwickeln – mangels Übersäuerung – und Geist und Seele würden so viel freier und fähiger.

In der Folge könnten Bauern wieder ihre Würde zurückgewinnen und Lebensmittel produzieren, die diesen Namen verdienen. Da wir aufhören könnten in den ärmsten Ländern die Kohlenhydrate als Tierfutter aufzukaufen, würde das ständige tägliche Verhungern von Tausenden vo nKindern und Erwachsenen in den ärmsten Ländern aufhören.

Nicht Millionen, Milliarden Tiere könnten so vor der Qual der Tier-Zucht-Häuser bewahrt werden und ihnen bliebe der entsetzliche Tod durch moderne Akkord-Schlachtung erspart. Und wir müssten ihre Todesangst in Gestalt ihrer Stress- und Angsthormone nicht mehr essen, könnten Panikattacken und Angstsyndrome hinter uns lassen. Natürlich spielt auch die Psyche eine große Rolle wie ich 30 Jahre betont habe. Sie ist die eine Hälfte der Medaille und der Körper die andere: Psycho-Somatik – Seele und Körper!

Und nichts, nicht einmal die Energie-Wende brächte soviel für die Rettung unseres Klimas und der Ökosysteme wie der Umstieg auf vegane Kost. Der Gewinn für die Menschen, uns und die ärmsten, für die Tiere und die Erde ist noch gar nicht ganz auszumachen – die schönste Perspektive ist bei „Peace-Food“ – Essen für den Frieden, dass wirklich Frieden möglich würde…. Für uns alle könnte der Satz des heiligen Franz von Assisi gelten: Herr mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens. Und der Weg dorthin wäre obendrein noch genussvoll für die Esser.

Früher hätte man gesagt: Weitersagen an alle die man kennt und mag. Heute heißt es weitermailen, verlinken, versenden per Knopfdruck auf den magischen Wegen der Netzwerke rund um die Welt.

Alltag als Symbol – Widerstand als Chance

Inzwischen hat sich herumgesprochen: bei Schnupfen hat man auch im übertragenen Sinn die Nase voll. Zu jeder Form gehört auch ein Inhalt, tatsächlich hat alles in dieser Welt, was Form und Gestalt hat, auch Sinn, Inhalt und Bedeutung. Wo der Körper (s)eine Rolle spielt, ist die Seele nie weit. Die Seele verkörpert sich ständig, nicht nur am Anfang des Lebens. Den Körper zu beseelen, die Seele zu verkörpern, ist uns Herausforderung und Aufgabe. Die Beziehung zwischen Körper und Seele ist viel enger als viele glauben. Aber nicht nur zur körperlichen Innen-, auch zur materiellen Außenwelt hat die Seele eine kontinuierlich enge Beziehung.

So lassen sich nicht nur Krankheitssymptome deuten, sondern auch all die übrigen Symptome und Probleme, die uns auf dieser Welt tangieren. Wir können alle Formen deuten und werden dahinter auf ihren Inhalt und Sinn stoßen. Krankheitssymptome sind Zeichen, die uns stören, mit denen wir in Widerstand sind, und wir können ihre Bedeutung in „Krankheit als Symbol“ nachschlagen oder sie selbst herausfinden. Ganz ähnlich stören uns aber nicht nur im Körper, sondern auch draußen in der Welt verschiedene Dinge und Situationen und lösen Widerstand aus. Sie alle haben Form und Gestalt und folglich Inhalt, Sinn und Bedeutung und lassen sich gut deuten. Das macht „Das Buch der Widerstände“ und ist damit Pendant und Ergänzung zu „Krankheit als Symbol“.

Was mich draußen stört, muss, wenn es mich stört, mit mir zu tun haben und kann mir über meinen Widerstand eine Botschaft vermitteln darüber, was ich bei mir noch nicht integrieren kann. Auch wenn wir das meist gar nicht wollen, unsere Seele will wachsen und sich entwickeln. Wir sagen oft zum Abschied und als gut gemeinten Wunsch „hoffentlich passiert nichts!“ Das aber sieht unsere Seele nicht so, sie will, dass wir uns entwickeln und Anstoß nehmen, wo wir noch nicht rund und stimmig sind. So spiegelt uns die Außenwelt in Gestalt der Probleme, die wir in ihr erkennen, unsere Lernaufgaben ganz analog zu Krankheitsbildern.

Wenn wir bestohlen werden, nehmen wir daran Anstoß. Der Stoiker Epiktet rät, alles Verlorene und Gestohlene schlicht als zurückgegeben zu betrachten. Aber jeder ist noch nicht so gleichmütig wie es die Philosophie der Stoa empfiehlt, und manch einer regt sich gehörig auf. Das wiederum hat damit zu tun, dass seine Seele etwas als Integrationsaufgabe erkennt. Wer gar nichts mit diesem Thema zu tun hat, kann sich auch nicht aufregen. Wenn ein Stoiker wirklich Gleichmut angesichts eines Diebstahls bewahren kann oder ein Buddhist im entsprechenden Zustand von Uppekha bleibt, heißt das, er hat keine Bindung mehr an die materielle Welt – das hohe Ziel vieler Traditionen – in der Welt aber nicht von der Welt sein oder wie Christus sagt: mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wer sich aber noch aufregt, von dem hat nicht nur der Dieb etwas gelöst, er hat auch bei sich noch etwas zu lösen. Vielleicht hat er zwar nicht so konkret – auf materieller Ebene – gestohlen, jedenfalls nicht in diesem Leben, aber vielleicht hat er fremde Ideen als seine ausgegeben oder Wissen oder er hat sich Liebe Liebe gestohlen oder was auch immer.

Wer sich gemobbt fühlt, empfindet sich als Opfer und will den Mobbern das Handwerk legen lassen. Das aber ist praktisch kaum möglich, weil die Täter meist unbekannt sind. Die Lösung ist einfach, er müsste sich nur klar machen, wenn er unter der Opferrolle leidet, muss die Täterrolle auch bei ihm zu finden sein. Würde er nicht nur selbst aufhören, über andere schlecht und hinter ihrem Rücken zu reden, sondern auch zu denken, müssten die anderen – nach dem Resonanzgesetz – ebenfalls mit dem Mobbing aufhören. Allerdings ist es eine Zeitfrage und hängt davon ab, wie viel Vorarbeit er geleistet hat.

Wer etwas gegen Ausländer hat, muss in Ihnen symbolisch etwas Fremdes, ihm selbst bei sich Unbekanntes bekämpfen. Stellen wir uns einen gesunden zufriedenen Menschen vor, der sich in seinem Körper wohl und vertraut fühlt, mit seinem geliebten Partner in einer aufbauenden ehrlichen und anmachenden Beziehung im eigenen Haus ihrer Wahl lebt, der seine Gabe in seiner Begabung entdeckt und zu einem Beruf gemacht hat, der seine Seele ruft und in dem er konkurrenzlos ist, viel Honorar bekommt und Ehre einlegt, der zu seinem Land steht, auf dessen Kultur und Leistungen er stolz ist. Dieser Mensch wird kaum ausländer- oder fremdenfeindlich sein.

Wer aber seinen Körper hat verkommen lassen, so dass er ihn selbst nicht leiden kann, wer seinen Partner weder liebt noch ausstehen kann, aber bleibt, weil er keine andere Chance sieht, sich in seiner hässlichen engen Mietwohnung nicht wohl, sondern nur ausgenommen fühlt, und einen Job macht, der ihm nichts sagt, den er als Ausbeutung empfindet, aber zum Überleben braucht, der ständig Konkurrenz fürchten muss und sich immerzu übergangen und von seinem Land und Staat übervorteilt fühlt, der mag sich fremd und elend in seiner eigenen Haut fühlen, in seiner Beziehung, seiner Wohnung, seinem Job und Land und all das auf Fremde projizieren, denen er ihr Fremdsein schon von weitem ansieht.

Insofern könnte er Fremden, die ihm sein eigenes Fremdheitsgefühl spiegeln, geradezu dankbar sein, ihn auf diese wichtige Spur gebracht zu haben. Die Aufgabe lautet dann, in seinem Körper anzukommen und ihn lieben zu lernen, sich einen Partner zu suchen, den er lieben kann, seinen Job in einen Beruf zu wandeln, der seine Seele ruft und befriedigt und in seinem Land heimisch zu werden. Wer das schafft, wird Ausländer als Bereicherung empfinden, etwa wenn sie uns mit der Küche ihrer Heimatländer eine ungekannte Vielfalt in unsere Ernährungsauswahl bringen, wenn sie die Arbeiten verrichten, die eh kein Einheimischer mehr machen will, die Gesellschaft verjüngen, indem sie noch reichlich Kinder bekommen. Und wenn sie Dinge tun, die nicht zu mögen sind, wird er sie bedauern genau wie Einheimische die sich vergehen, daneben langen und vom Weg abkommen.

Die Tests sind einfach: bin ich einverstanden, ist kein Wachstumspotential für mich in der Situation. Gerate ich in Widerstand, könnte gleich das Lernen beginnen. So könnte uns unser Alltag zum Symbol und jeder Widerstand zur Chance werden.

Mein Weltbild

Die Welt hat sich schon viel mit dem Resonanzgesetz beschäftigt und das viel wichtigere Polaritätsgesetz unbeachtet gelassen, das unser tägliches Leben ungleich entscheidender bestimmt. Wir werden ständig vom Gegenpol eingeholt. Wer einen Stein weit in eine Richtung werfen will, muss sich zuerst in die Gegenrichtung lehnen. Wer sich ständig mit Engeln beschäftigt, wird viel Schatten heraufbeschwören. Viele wollen das Beste und erreichen doch das Gegenteil.

Lichtarbeiter, seit Jahrzehnten an Lichtwerdung arbeitend, beschwören hauptsächlich Finsternis herauf und werden unfreiwilliger für „Das Schattenprinzip“. Wer sich so sehr bemüht, jede nur erdenkliche Resonanz zum Licht zu erwirken, mag sich weiß kleiden, sich mit Engelbildern umgeben und versuchen, ausschließlich Gutes und Lichtes zu denken, sich gedanklich mit Glück und Liebe zu verbinden und landet doch meist nur tiefer im Schattenreich. Die Inder sagen poetisch, der Lotus wächst aus dem dreckigsten Sumpf. Jeder Gärtner ahnt es, der seine Blumen mit stinkender Jauche statt mit Parfum düngt. Natürlich sollen sie duften, aber Parfum wäre der falsche Weg. Er setzt aus Erfahrung auf den Gegenpol. Jeder Baumeister weiß, je höher er mit dem eigentlichen Bau hinaus will, desto tiefer muss das Fundament in die Erde.

Viele, die das übersehen und nur auf Resonanz setzen, landen bei positivem Denken und Affirmationen und werden den Schicksalsgesetzen nicht gerecht. Die meisten standen wohl schon fassungslos vor der Macht des Schicksals und letztlich der des Polaritätsgesetzes. Warum, fragt man sich, zeigen wundervolle Menschen, sobald man ihnen sehr nahe kommt, so dunkle Schattenseiten? Wieso wandelt sich die heiße Liebe des Anfangs schlussendlich so oft in kalten Hass?

Hinter all dem steckt das Polaritätsgesetz. Auch wenn es uns missfällt, letztlich bleibt nichts übrig, als sich ihm zu stellen, es zu akzeptieren und den Gegenpol mit ins Leben zu integrieren. Ansonsten wird er aus dem Schatten heraus überraschend erst richtig bedrohlich.

Das Buch „Die Schicksalsgesetze“ lehrt diese nicht nur, sondern auch ihre Hierarchie untereinander. Das Gesetz der Polarität steht gleich unterhalb der Einheit und noch über dem Entsprechungsgesetz, dem wiederum das Gesetz des Anfangs nachgeordnet sind. Die wichtigste Konsequenz der Polarität ist das „Das Schattenprinzip“, das uns allen Herausforderung und Aufgabe wird. Schatten verbirgt sich überall dort, wo wir ihn nicht vermuten, im Unterdrückten, Ungelebten, etwa in Krankheitsbildern wie im Nachschlagewerk „Krankheit als Symbol“ dargestellt. Aber überhaupt in dem, was uns missfällt, in jedem Problem, letztlich allem, womit wir in Widerstand gehen. Diesem großen Thema nimmt sich mein letztes „Buch der Widerstände“ an. Wie jedes Symptom ist auch jeder Widerstand, jedes Problem, als Versuch des Schicksals anzunehmen, uns mit dem Schatten auszusöhnen.

Wer die Schicksalsgesetze integriert, kann auch die Wirkung von Bewusstseins-Feldern verstehen, was wichtig wäre, denn Erfolg und Glück benötigen Felder, um zu wachsen und sich zu entfalten. Wer obendrein noch die Kraft und Macht von Symbolen, Mustern und Ritualen kennen lernt, ist auf dem besten Wege dem Schicksal gerecht zu werden. „Die Schicksalsgesetze“ ermöglichen so durch Kenntnis der „Spielregeln des Lebens“, Verständnis für seine scheinbaren Widersprüche und gewähren Einsicht in Zusammenhänge des Schicksals. Wer sie ins Leben integriert, wird Lösungen finden, um den typischen Fallen zu entgehen.

Er wird die Notwendigkeit erkennen, auch die Lebensprinzipien zu verstehen, mit deren Hilfe auf dem Boden der Gesetze wirklicher Wandel möglich wird, selbst vom Pechvogel zum Glückspilz. Er kann seine (Sylvester-)Vorsätze zum Funktionieren bringen und was Gesundheit betrifft, echte Vorbeugung und Heilung schaffen.

Ebola-Virus

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den von uns fast vergessenen dunklen Kontinent.

Wir haben Afrika lange vergessen, aber jetzt klappt das nicht mehr. Afrika meldet sich auf ganz unerlöste Weise und wir müssen uns mit ihm beschäftigen. Die Frage ist zu klären, nehmen wir Ebola-Patienten bei uns auf, lassen wir sie hierher bringen, wo sie wirklich behandelt werden könnten? Über die Hälfte der Deutschen (Christen) sind strikt dagegen. Und mit welchen Flugzeugen sie herbringen? Das fliegenden Personal hat schon jetzt Angst und würde Länder wie Liberia am liebsten nicht mehr anfliegen. Das spricht also alles eher für ganz strikte Isolation des schwarzen Kontinents, aber das hat noch nie und kann auch jetzt nicht klappen. So leicht bekommen wir ein Problem nicht vom (eigenen) Hals und nicht vom Tisch. Und es liegt auf der Hand, dass wir es viel zu lange schon ignoriert haben. Es – wie immer es entstanden ist – vor Ort zu bekämpfen, wäre leichter gewesen, als jetzt bei uns Mauern dagegen aufzurichten.

Vor einigen Monaten, als sich das Problem abzeichnete schrieb ich folgendes für das Schweizer Magazin Spuren:

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA unter zu jubeln, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllte.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten unsere Medien ausführlich, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind – inzwischen sind es fast 5000 – , ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob auch wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber Schwamm drüber, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs, Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt mit dem eindeutigen Tenor, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch der tägliche Anschlag auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt.

So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen. Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie. Das sagt Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Ebola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer wohl den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der Nato und USA- nur schaden wird.

Im Seuchengebiet entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch? Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat, denn da waren ja nicht nur Albert Schweitzers in den letzten 100 Jahren unterwegs.

Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genoziden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf dem Kontinent, den ich von vielen Reisen und Arbeit in Namibia kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörpern sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier ein Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids. Die WHO hat gerade eine Riesensumme locker gemacht. Wo die wohl hingeht?

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, uns mehrheitlich der Religion des Geldes unterworfen. Da schwelt ein schwerer Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft meist beim Geld auf, d.h. wir haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den Idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten – ob als innere Infektionskriege sind auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder äußere mit den von Menschen gebastelten auf äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen unter heftigem Fieber. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist Fieber eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (verdeutlicht im hohen Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Kapillargefäße – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging, immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist die Religion des Geldes, der Kapitalismus, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und dann ist natürlich der Aberglaube der blöden Schwarzen schuld, wie der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher erkennt.

Die Frage bleibt selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt? Ob Ebola das schafft, steht dahin und ist aus ärztlicher Sicht eher unwahrscheinlich, wobei die Chance darauf inzwischen deutlich gestiegen ist. Aber die Malaria wird es sicher bald schaffen, wenn wir und unser krankes System die Welt weiter so aufheizen. Und sie wird uns mit Fieber und Blutzerfall das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft dann nicht nach außen davon, sondern zersetzt sich in den Gefäßen.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors ausbrachen, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns durchaus für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere vorsätzlich in Todesgefahr bringen oder sogar sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und wie die Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen auch gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine (gute und endgültige) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösungen und Afrika geht uns natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was uns da im Makrokomos Welt beunruhigt, tut das zu Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos Körper. Will heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls Unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

Soweit der vor Monaten geschriebene Teil. Heute dürfte klar sein, dass unsere Politik des weitgehenden Ignorierens und Isolierens gescheitert ist. Aufklärung täte dagegen mehr denn je Not. Nicht Nigerianer und Afrika-Flüchtlinge sind das Problem, sondern Ebola, und dessen Logik ist einschließlich der Inkubationszeit durchschaubar. Die (Boot)Flüchtlinge sind auf ihrer schrecklichen Reise so lange unterwegs, dass diejenigen, die bei uns ankommen, gar keine Überträger sein können.

Verschwörungstheorien, die das Problem an sich leugnen, sind angesichts Tausender Tote ebenso makaber wie gefährlich. Selbst wenn diese Virusvariante ursprünglich aus einem Labor stammen sollte, fordert sie dennoch zunehmend Opfer und kommt näher. Und Letzteres scheint ja mal wieder unser Hauptproblem zu sein. Noch immer wäre es für alle – und auch für uns – besser, das Krankheitsbild an seinem Entstehungsort eindämmen zu helfen.

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Krankheit als Symbol“ (gerade überarbeitet und um 140 Seiten erweitert), „Krankheit als Chance“, „Peace-Food“ und „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU)

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den beinahe vergessenen dunklen Kontinent.

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA hineinzuwürgen, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllt.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten das die Medien, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind, ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber darüber kein Wort, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt, der keinen Zweifel daran lässt, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch unser täglicher Anschlag mit mehr Toten auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt. So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen, Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie, wie Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland, ganz offen sagt.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Evola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der USA- nur schaden wird.

Da entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch?

Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat. Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genociden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist also ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf diesem Kontinent, den ich von vielen Besuchen und Arbeit in Namibia ganz gut kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörperten sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch eine tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika wirklich nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag gemeint war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem ganzen daran hängenden Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids.

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen völlig im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, sich mehrheitlich der Religion des Geldes unterwerfen, hier einen schweren Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft der meisten ebenfalls beim Geld auf, d.h. die haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten, ob als innere Infektionskriege auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder mit den von Menschen gebastelten auf den äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist es eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (hohes Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den ganzen Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Gefäße Kapillaren – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist der Kapitalismus um jeden Preis, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und da ist es am einfachsten die Schuld dem Aberglauben der blöden Schwarzen zuzuschieben, wie es der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher macht.

Die Frage ist selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt. Ob Ebola das schafft steht dahin und wieder inzwischen aus ärztlicher Sicht wahrscheinlicher, aber die Malaria wird es sicher schaffen, wenn wir und unser krankes System weiter die Welt so aufheizen. Und sie wird uns mit ihrem Fieber und Todesfällen, das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft des Blutes dann nicht nach außen davon, sondern zersetzt sich in den Gefäßen – auch nicht wirklich angenehmer.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent und viele sprechen jetzt von 50 %. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die immer noch hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an den Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere in Todesgefahr bringen oder sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut, Exkrementen und Erbrochenem von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine und (gute) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösungen und Afrika geht uns natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was uns da im Makrokomos Welt beunruhigt, tut das mit Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos. Soll heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

(14000)

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Krankheit als Symbol“ (gerade überarbeitet und um 140 Seiten erweitert), „Krankheit als Chance“, „Peace-Food“, „Peace-Food – das vegane Kochbuch“ und „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU)

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den beinahe vergessenen dunklen Kontinent.

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA unter zu jubeln, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllt.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten unsere Medien ausführlich, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind, ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob auch wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber Schwamm drüber, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs, Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt mit dem eindeutigen Tenor, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch unser täglicher Anschlag auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt.

So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen. Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie. Das sagt Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Ebola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer wohl den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der USA- nur schaden wird.

Im Seuchengebiet entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch? Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat, denn da waren ja nicht nur Albert Schweitzers in den letzten 100 Jahren unterwegs. Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genoziden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf diesem Kontinent, den ich von vielen Reisen und Arbeit in Namibia ganz gut kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörperen sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch eine tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika wirklich nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier ein Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag gemeint war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem verlotterten Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids. Die WHO hat gerade eine Riesensumme locker gemacht. Wo die wohl hingeht?

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen völlig im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, sich mehrheitlich der Religion des Geldes unterwerfen, hier einen schweren Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft meist beim Geld auf, d.h. wir haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den Idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten, ob als innere Infektionskriege auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder mit den von Menschen gebastelten auf den äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen unter heftigem Fieber. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist es eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (hohes Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Kapillarfefäße – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist die Religion des Geldes, der Kapitalismus, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und dann ist natürlich der Aberglaube der blöden Schwarzen schuld, wie der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher erkennt.

Die Frage bleibt selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt. Ob Ebola das schafft, steht dahin und ist aus ärztlicher Sicht eher unwahrscheinlich, aber die Malaria wird es sicher bald schaffen, wenn wir und unser krankes System weiter die Welt so aufheizen. Und sie wird uns mit Fieber und Blutzerfall das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft dann nicht nach außen davon, sondern ersetzt sich in den Gefäßen.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die immer noch hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an den Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns durchaus für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere vorsätzlich in Todesgefahr bringen oder sogar sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und wie die Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen auch gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine (gute) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösungen und Afrika geht nus natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was uns da im Makrokomos Welt beunruhigt, tut das zu Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos. Will heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls Unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

Literatur von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Krankheit als Symbol“ (gerade überarbeitet und um 140 Seiten erweitert), „Krankheit als Chance“, „Peace-Food“ und „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU)

Infos zu meinem Vorträgen und Tagesseminaren vom 21.9. bis 25.9.14 in der Schweiz: www.dahlke.at

Ebola-Virus erobert Afrika und zieht eine Spur des Todes durch den beinahe vergessenen dunklen Kontinent.

In einer Zeit, wo westliche Mainstream-Medien damit beschäftigt sind, kriegsmüde Menschen für einen Krieg gegen Russland um die Ukraine bereit zu schreiben und Politiker sich offen als Auftragsarbeiter von US Konzern-Interessen outen und versuchen, ihren langsam rebellisch werdenden Untertanen noch rasch Abkommen wie TTIP und TISA hineinzuwürgen, bleibt wenig Raum über Ebola zu berichten, eine Epidemie, die uns in vielem an die Anfangszeit von Aids erinnern könnte, wo ja auch vieles viel zu lange im Dunkeln gehalten wurde, wie der Film „The Band plays on“ so erhellend aber viel zu spät enthüllt.

Wenn ein einzelner Amerikaner aus dem Seuchengebiet ausgeflogen wird, berichten das die Medien, dass an die Tausend Schwarze bereits gestorben sind, ist dagegen kaum erwähnenswerte Routine und wenn dann nur im Hinblick darauf, ob wir hier bedroht sein könnten.

Das wiederum erinnert an die übliche Medienpolitik. Jeden Tag verhungern an unserer Politik mehr Menschen als an 9-11 gestorben sind, aber darüber kein Wort, während 9-11 unsere Welt verändert hat. Dass der ORF, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Österreichs Jahre später einen 90 minütigen Film ausstrahlt, der keinen Zweifel daran lässt, dass die WTC-Türme nicht durch die Flugzeuge eingestürzt sein können, ändert daran wenig, hinterlässt nur einen schalen Beigeschmack. Unsere guten US-Freunde werden doch nicht?

Falls das wirklich ein Anschlag auf unsere westliche Zivilisation war und nicht eine Inszenierung, um uns für andere Scheußlichkeiten wie die Stornierung unserer Bürgerrechte gefügig zu machen, bleibt immer noch unser täglicher Anschlag mit mehr Toten auf die Menschen der Hungerländer unerwähnt. So funktioniert heute Presse. Wenn in über 100 Städten inzwischen jeden Montag Tausende für den Frieden demonstrieren, bleibt das unerwähnt, allein in Bern sollen es sogar 120 000 gewesen sein. Wenn Putin sich gegen Sanktionen wehren will – wie unverschämt aber auch! – schäumt die Mainstream-Presse auftragsgemäß. Gorbatschow, den die Russen hassen, hat unsere Presse heilig gesprochen, Putin, den viele Russen schätzen, dämonisiert sie, wie Gabriele Krone-Schmalz, die langjährige ARD-Korrespondentin des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens in Russland, ganz offen sagt.

Wie soll man da noch Zeit finden über Afrika und das bisschen Evola zu berichten. Oder wenn es geschieht auf eine Art, die deutlich macht, wie sehr die Afrikaner selbst Schuld seien wie kürzlich in der Zürcher Zeitung unter der Schlagzeile: „Der Aberglaube im Verein mit der Seuche Ebola – In Westafrika müssen Ärzte gegen Desinformation kämpfen“. Da ist einiges dran, aber woher kommt das denn?

Dem nachzugehen wäre ein lohnenderes Aufgabenfeld als zum Krieg um die Ukraine zu hetzen – einem Krieg, der absehbar allen – außer den strategischen- und wirschaftlichen Interessen der USA- nur schaden wird.

Da entführen Angehörige Patienten gewaltsam aus Kliniken, Protestieren Aufgebrachte vor Krankenhäusern, flüchten sich Betroffene zu Heilern und Quacksalbern, weil sie keinerlei Vertrauen zu den heimischen Gesundheitsbehörden haben, aber warum sollten sie auch?

Aberglauben und Gerüchte verzögern notwendige Quarantänemaßnahmen wie auch heftiges Misstrauen gegenüber weißen Helfern, das allerdings auch einige gute Gründe hat. Selbst in Europa und USA gibt es verblüffende und entsetzliche Gerüchte im Zusammenhang mit der Seuche, Gerüchte wie sie Aids bis heute begleiten bis hin zu Verschwörungstheorien. Dem will ich hier nicht das Wort reden, aber ich wundere und frage mich schon auch, warum das U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) ein Patent auf einen Ebola-Stamm, als »EboBun« bezeichnet, besitzt. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, das 2010 vergeben wurde. Ich habe es mir angesehen und gestaunt, Sie können das ebenfalls über diesen Link einsehen: hier einsehen.

Bestimmt ist die offizielle Begründung, um Impfstoffe zu erkunden. Aber wozu denn da einen Erreger patentieren? Und wenn bei dieser Lage, demnächst ein Ebola-Impfstoff aus den USA kommt, wird das Verschwörungstheorien natürlich noch weiter anheizen.

Im Sinne der Krankheitsbilder-Deutung von „Krankheit als Symbol“ steckt hinter jeder Infektion ein unbewusster Konflikt – wenn er ein ganzes Land oder gar wie jetzt einige Länder erfasst und einen ganzen Kontinent bedroht, muss dahinter auch ein zentrales Thema des Landes beziehungsweise Kontinents stecken. Nun hat Afrika davon so viele; allerdings spricht die aktuelle Epidemie, die von uns weitgehend unbemerkt schon lange fortschreitet, für eine aktuell herauf drängende Problematik, die auf eine rasche Lösung brennt.
Ständige kleine und größere Kriege bis hin zu Genociden haben diesen Kontinent, auf dem die Sklaverei erfunden wurde, gebeutelt. Hier ist also ein enormes Aggressionspotential vorhanden, das sich einerseits auf marsisch kriegerische, andererseits auch noch brutaler auf plutonisch selbstzerstörerische weise in Stammes- und Bürgerkriegen, entsetzlichen Gemetzeln und eben auch Seuchen wir Aids und Ebola entlädt.

Der Weg zur Erlösung dieser Prinzipien erscheint weit angesichts der Situation auf diesem Kontinent, den ich von vielen Besuchen und Arbeit in Namibia ganz gut kenne. Die erlöste Seite von Mars beinhaltet Mut und Entscheidungsfähigkeit, Konfrontationsbereitschaft und Zivilcourage, vor allem aber auch Ehrlichkeit. Die erlöste Seite des Lebensprinzips Pluto wäre die Bereitschaft zu radikalem, d.h. an die Wurzeln gehendem Wandel, echte tiefgehende Metamorphose, so wie sie der Phönix vorlebt, wenn er aus der Asche aufersteht. Die beiden Lebensgeschichten, die das Pluto-Prinzip am deutlichsten verkörperten sind die vom Massen-(Christen-)Mörder Saulus zum Heiligen Paulus und die vom stadtbekannten Playboy Francesco zum Heiligen Franz von Assisi. Solch eine tiefgehende, bis auf den Grund der Existenz reichende Wandlung hätte Afrika wirklich nötig. Vielleicht kann der neue Franziskus I, wenn er wirklich weiter dem ersten Franziskus nacheifert, der ja von Gott selbst den Auftrag bekam, die Kirche zu erneuern, hier Wunder wirken. Auch der historische Franziskus bezog das erst nur auf die kleine Landkirche von St. Damiano, bevor ihm aufging, wie viel größer sein Auftrag gemeint war. Franziskus I hat wohl erst einmal genug zu tun mit seiner Peterskirche und dem ganzen daran hängenden Vatikan, aber einige seiner Handlungen und Äußerungen sprechen dafür, dass er seinen Auftrag ebenfalls schon weiter versteht. Seine erste Reise führte ihn nach Lampedusa, auf jede Insel, wo die Flüchtlinge aus Schwarzafrika interniert sind und wo gerade wieder viele von ihnen ertrunken waren. Er betete für sie, die die katholischen Fischer der Insel nicht hatten retten dürfen, weil die italienische Küstenwache sie daran hinderte. Das unterscheidet diese übrigens nicht von der spanischen und all den anderen. Europa lässt die schwarzen Flüchtlinge, die dem Elend entrinnen wollen, sehr absichtlich an seinen Grenzen „abprallen“… Weiters sagte der Papst, der Kapitalismus, lebe wie die großen Imperien von Kriegen, und wenn kein großer möglich wäre, würden eben kleinere inszeniert. Natürlich ist er nicht gut auf die größte Religion der Welt, die des Geldes, zu sprechen, die seiner katholischen schon lang den Rang abgelaufen hat. Möglicherweise steckt auch hinter Ebola – jenseits aller Medizin – ein Krieg ums Geld und ein großes Geschäft wie hinter Aids.

Die europäische Haltung, sich vor allem mit der Frage zu beschäftigen, ob die Epidemie auch auf Europa übergreifen könnte, ist typisch für dieses EU-Bündnis… und hängt davon ab, in wieweit wir den zugrundeliegenden Konflikt teilen. Wir haben inzwischen längst, nachdem auch Christen völlig im Gegensatz zu ihrem Begründer, der im Gleichnis vom Weinberg dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt, sich mehrheitlich der Religion des Geldes unterwerfen, hier einen schweren Grundkonflikt. Bei uns hört die Freundschaft der meisten ebenfalls beim Geld auf, d.h. die haben gar keine Freundschaften mehr, wenn das so ist. Was ist uns geblieben von den idealen der französischen Revolution: Wir haben weniger Freiheit als auch schon, wir haben überhaupt keine Gleichheit und kaum noch Brüderlichkeit. Wenn aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so groß wird, besteht Gefahr, dass Aggressionen in unerlöste Bahnen und außer Kontrolle geraten, ob als innere Infektionskriege auf dem Schlachtfeld des Immunsystems, wo mit den von Evolution oder Schöpfung bereitgestellten Waffen gekämpft wird oder mit den von Menschen gebastelten auf den äußeren Schlachtfeldern.

Vieles spricht dafür, dass das Ebola- wie schon das Aids-Virus aus dem Tierreich stammt, dabei sind wie damals bei Aids Affen und jetzt zusätzlich auch Flughunde im Gespräch. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber, d.h. vielfältigen Blutungen. Im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ist es eine Generalmobilmachung der Abwehr auf hohem Niveau (hohes Fieber), wobei die Lebensenergie in Gestalt von Blutungen davon fließt. Ansonsten ähnelt der Beginn dem einer Grippe. Man hat die Nase voll, die Kommunikation ist gestört, der Austausch mit der (Um)Welt behindert. Leber- und Nierenprobleme zeigen, dass die Entgiftungsfunktion nicht mehr funktioniert und das Gleichgewicht im Organismus nicht mehr zu halten ist, Wasser lagert sich im Gewebe ein (Ödeme) und verdeutlicht, dass das Seelenelement auf Abwege gerät. Blut in Urin und Stuhl zeigt wie dramatisch die Lebensenergie entrinnt. Durchfall verrät Schiss und eben Angst und dass das Leben nicht mehr verdaut wird, Krämpfe verraten unbewusste Kämpfe, der Blut (Energie)Verlust und die den ganzen Organismus zerstörenden Blutungen der kleinsten Gefäße Kapillaren – also der Versorgung in der Peripherie – führen in über der Hälfte der Fälle zum Tod. Es ist also ein Problem an der Basis der Versorgung mit Lebensenergie.

Letztere war in Afrika immer ein Grundproblem. Hilfslieferungen blieben in den Städten stecken durch Korruption und mangels Infrastruktur. Dass die Entgiftung zum Thema wird, könnte immerhin daran denken lassen, dass Europa Afrika seit langem als Mülldeponie missbraucht. Das Gleichgewicht zwischen dem oberen reichen Europa und dem unteren armen Afrika ist seit der Kolonialzeit gestört, ganz ähnlich wie zwischen Nord- und Südamerika. Die reichen Weißen aus dem Norden haben den armen Süden, was Menschen (Sklaven) und Rohstoffe anging immer ausgenutzt, vor allem aber deren Kulturen zerstört, sodass es heute wirklich ausschaut, als säßen sie im selbstverschuldeten Elend.

Die Grundkrankheit aber ist der Kapitalismus um jeden Preis, der nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Religion und damit das Wertesystem zerstört. Er ist mit Abstand die gefährlichste Seuche auf diesem Planeten und solange sie mit staatlicher und stattlicher Unterstützung des reichen Nordens weiter gefördert wird, bleibt alles andere Flickschusterei. Und Schuld ist natürlich der Aberglaube der blöden Schwarzen, wie der Redakteur der Zürcher Zeitung so zielsicher erkennt.

Die Frage ist selbst dann, warum haben wir so Angst, dass das Elend zu uns überschwappt. Ob Ebola das schafft steht dahin und ist aus ärztlicher Sicht eher unwahrscheinlich, aber die Malaria wird es sicher schaffen, wenn wir und unser krankes System weiter die Welt so aufheizen. Und sie wird uns mit dem Fieber und den ungleich höheren Todeszahlen, das gleiche Prinzip lehren. Da fließt die Lebenskraft des Blutes dann nicht nach außen davon, sondern ersetzt sich in den Gefäßen – auch nicht wirklich angenehmer.
Anfangs in den vergangenen Jahren starben 90 Prozent der Ebola-Erkrankten, diesmal liegt die Sterberate «nur» bei 60 Prozent. Dies erhöht aber das Risiko von Ansteckungen nur noch mehr, ähnlich wie es bei Aids die lange Inkubationszeit ist.

Die immer noch hohe Letalität spricht dafür, dass die Ebolaviren nicht an den Menschen als Wirt angepasst sind, denn die Zerstörung ihres Wirtes behindert letztlich die Viren selbst in ihrer Ausbreitung.

Aber ob sie nun von Tieren auf Menschen übergriffen oder aus Versuchslabors, wie eben auch gemunkelt wird, die Prinzipien von Aggression und Autoaggression bleiben gleich. Letzterer Verdacht zeigt immerhin, dass es gar nicht so wenige bei uns für möglich halten, dass Menschen um des Profits willen andere in Todesgefahr bringen oder sterben lassen, um dann an Impfungen oder Medikamenten zu verdienen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet über Körperflüssigkeiten wie vor allem Blut von Erkrankten statt. Außerdem können Erreger auch durch Verzehr von Fleisch infizierter Tiere übertragen werden. So ist das Virus wohl am wahrscheinlichsten auf den Menschen gekommen. Tiere zu essen war nie eine gute Idee wie wir heute wissen und die Erfahrungen und Heilungen mit „Peace-Food“ belegen. Aber natürlich haben die ärmsten der Armen in Afrika die schlechtesten Karten, diesem Teufelskreis zu entkommen. Sie können es sich eigentlich überhaupt nicht leisten, Tiere zu essen, aber sie können es sich auch nicht leisten, es nicht zu tun.

Immerhin könnte es für uns hier im (noch) sicheren weißen Norden ein weiterer Hinweis sein, dass Tiere essen gefährlich ist und sich langfristig bitter rächt. Und wenn bisher das Ebola-Virus immer mal wieder auch bei uns auftrat, dann meist durch den Import von Laboraffen aus Afrika, eben auch keine gute Idee – wir brauchen auch gar keine Affen aus dem schwarzen Süden, wir haben doch so schon genug.

Bisher gibt es keine Therapie bei Ebola, lediglich Isolation der Erkrankten. Isolation ist im Übrigen das Thema, das wir schon lange gegenüber Afrika betreiben und offenbar keine und (gute) Lösung.

Wir brauchen aber gute Lösung und Afrika geht nus natürlich alle an, es ist das Yin und wir sind das Yang für diesen Teil unserer Welt und was sich da im Makrokomos Welt beuruhigt, tut das mit Recht, denn es spiegelt den eigenen Mikrokosmos. Soll heißen, wir haben auch in uns einen armen Süden unter der Gürtellinie, unserem Äquator, wo vieles ignoriert und isoliert wird, und im wir haben ein Oberstübchen, das ebenfalls unglaubliches produziert bis hin zu Verschwörungstheorien, warum wohl?

Die Farbe weiß

Die Farbe Weiß bildet den Gegenpol zu Schwarz und damit zum Schatten. Dabei trägt sie auch in sich schon das Schattenthema, denn sie ist in Ländern wie Indien auch die Totenfarbe. Für Hindus ist der Tod die Rückkehr in die Einheit und damit die Vollkommenheit, für moderne westliche Menschen dagegen das Ende der Welt. Weiß enthält alle anderen Farben und symbolisiert die Ganzheit. Schwarz ist dagegen nach der Goethe´schen Lehre die Abwesenheit von Farbe und damit ein Mangelzustand. Hier liegt der Grund, warum sich Gurus vielfach und Päpste immer weiß gewanden als Zeichen ihrer Vollkommenheit. Boten aus himmlischen Welten wie Engel werden mit weißen Flügeln und Gewändern bedacht.

In der Medizin ist weiß die Farbe der Ärzte, die sich gern auch als Halbgötter in weiß geben und Patienten gegenüber mit einer gewissen Unfehlbarkeit kokettieren. Für sie hat diese vollkommene Farbe noch zusätzlich den Vorteil, keine anderen Schwingungen aufzunehmen, da sie ja schon alle enthält. Das ist auch der Grund, warum weiße Autos im Sonnenschein so deutlich kühler sind als schwarze. Letztere nehmen alle Sonnenenergie auf, erstere reflektieren das Licht. Aus all dem folgt eine gewisse Vorliebe für Weiß und das Licht und eine entsprechende Abwehr gegen schwarz und den Schatten. Kinder Angst vor dem schwarzen Mann, aber niemand fürchtet sich vor strahlend weißen Bräuten. Im Gegenteil, sie sollen Glück bringen. Interessanter Weise wählt die Mode weiß fast nur für Hochzeitskleider und tendiert ansonsten zum eleganteren und ehrlicheren Schwarz. Männer können kaum weiß tragen, ohne aufzufallen, und selbst Frauen fallen darin auf und erinnern an Bräute. Bei diesen soll Weiß als Farbe der Vollkommenheit und Einheit offensichtlich diesen Zustand verdeutlichen, während der Bräutigam in der Regel schwarz, die Farbe von Mangel und Bedürftigkeit trägt. Zusammen ergeben sie die Polarität und bilden eine Einheit. Frauen bringen als farblich die Fülle und Männer Mangel ins Eheleben.

Der schwarze Mangel will wachsen und entspricht dem „Schattenprinzip“, das tatsächlich unseren größten Schatz und die Hoffnung auf Einheit darstellt. Über Deutung und Verständnis von Krankheit kommen wir zu Gesundheit, und nur über den Schatten zum Licht.

Weihnachten und die Geschenke-Orgie

In Deutschland gibt es zur Zeit eine nette juristische Posse, die viel über unsere Zeit enthüllt. Die Landesregierung von Berlin – eine rot-rote Mischung aus Sozialdemokraten und den Altkommunistischen, will alle vier Adventssonntage zum Verkauf freigeben. Einer der seltenen Fälle, wo sich nun beide großen Kirchen einmal wieder einig sind und gemeinsam dagegen klagen, obwohl sonst die katholische Kirche in Gestalt Ihres Papa Razzi den evangelischen nicht einmal Kirchenstatus zugesteht.

Die Roten von Berlin sehen offenbar keinen Grund, die Adventszeit vor weiteren Konsumorgien zu bewahren und wollen eher die dort besonders marode Wirtschaft ankurbeln, obwohl diese in der Zeit der Erwartung des Herrn – das meinte früher Adventszeit – sowieso schon auf höchsten Touren läuft. Wahre Konsumschlachten brechen los angesichts der erwarteten Ankunft des Erlösers. Wobei die meisten modernen Menschen die Erlösung im Kaufrausch sehen und dem Handel seinen umsatztechnischen Jahreshöhepunkt bescheren.

Die Geschenk-Orgie hat längst die Qualität einer Unsitte erreicht und ergeht sich in immer absurderen Wünschen und hochgesteckteren Erwartungen. Zurück geht das alles auf die Heiligen drei Könige. Mit ihren Gaben von Weihrauch, Gold und Myrrhe haben sie diese Orgie angestoßen, indem sie dem neugeborenen Gotteskind mit symbolischen Geschenken ihre Aufwartung machten. Was aber wollen wir mit unseren immer exaltierter werden Geschenken? Viele Väter wollen noch immer dem Kind etwas darbringen, nämlich dem eigenen inneren Kind, und so schenken sie ihren Kindern, was sie immer selbst haben wollten und nicht bekamen. Das hat den großen Vorteil, dass Sie sich dann wenigstens am Heiligen Abend mit den Kleinen spielend beschäftigen, was den äußeren und den inneren Kindern gut tut. Ansonsten sind die immer kostbarer werdenden Geschenke wohl oft auch Ausdruck eines schlechten Gewissens. Wer sich das ganze Jahr zu wenig um seine Kleinen und das Kleine in sich gekümmert hat, kann an Weihnachten entsprechend auftrumpfen und Versäumtes wieder gut zu machen suchen. Da wäre es aber ehrlicher und besser sich in Zukunft mehr Zeit zu nehmen oder sich diese zu schenken. Die Adventssonntage blieben jedenfalls besser verschont vom republikweiten Kaufrausch, der nicht verhüllen kann, was eigentlich fehlt, die Zeit für einander und die innere Ruhe, damit Weihnachten in uns werde.

Das Geheimnis der Lebensenergie

Wer sich bei uns im Westen mit Lebensenergie beschäftigt, riskierte zumindest in der Vergangenheit viel. Noch auf technischer Ebene bekam Nikola Tesla, das Erfinder-Genie, einiges ab, und wurde ständig gegenüber seinem, ihm meilenweit unterlegenen US-Konkurrenten Thomas Edison benachteiligt, von Patentbehörden bis zur öffentlichen Meinung. Tesla setzte etwa auf Wechselstrom, Edison auf Gleichstrom und heute sehen wir, wie viel weiter ersterer sah. Aber der eigentliche Grund für Teslas Diskriminierung war wohl sein Interesse an freier Energie. Er war fasziniert von Energie und das war historisch immer gefährlich.

Auf ärztlicher Seite bekam das Wilhelm Reich zu spüren, dem seine (Vor)Liebe für Lebensenergie, die er Orgon nannte, schließlich die Zwangseinweisung in die Psychiatrie einbrachte. Allein schon die Beschäftigung mit der Konzentration von Lebensenergie in Orgon-Akumulatoren machte ihn zur Unperson. Messner, verlor in Frankreich seinen guten Ruf, als er mit mit der Lebensenergie spielte.

Der deutsche Physiker Prof. Dr. Fritz Albert Popp, war – auf biophysikalischer Ebene – ebenfalls fasziniert von der Lebensenergie und ihrer Quelle. Das führte zum Verlust seiner Professur in Deutschland und einer Fülle von Widerwärtigkeiten und Ungerechtigkeiten wissenschaftlicher Kleingeister, die ihn wohl letztlich zur Flucht in die Demenz bewegten. Aber vorher hatte er noch die Bioluminiszenz, das Leuchten des Lebens, in allem organischen Material belegen können. Er war damit – auf den Spuren des Nobelpreisträgers Erwin Schrödinger – seinen Kollegen so weit voraus, dass es wahrscheinlich lange dauern wird, bis er die verdiente Anerkennung für sein Lebenswerk erhält.

Die Schulmedizin hat die Lebensenergie bisher nicht einmal als wichtig erkannt. Zu Goethes Zeit gab es noch die Idee vom sogenannten Arkanum, der Lebensenergie spendenden Medizin. Seitdem ging diese Vorstellung immer mehr verloren. Immerhin verdankte Goethe einem besonderen Arkanum sein Leben, wie er in jungen Jahren nach schwerer Krankheit bekannte. Heute sind uns nur Reste alchemistischer Ansätze erhalten wie von Alexander von Bernus, der im letzten Jahrhundert in seinem Soluna-Laboratorium noch diesen Anspruch vertrat.

Energie- und Informations-Medizin kann sich heute wohl vor allem über die Ernährung durchsetzen, da wir auf anderen Ebenen noch nicht weit genug sind oder schon zu weit weg von der großen Mehrheit. Tatsächlich gibt es in der Komplementärmedizin eine Informations-Medizin etwa im Bereich Radionik und diverser computerbasierter Systeme, die noch mehr in Nischen arbeiten als die Schwingungstherapien auf den Spuren von Morell und Raschke mit Geräten von Mora bis Bicom. Information und Energie sind offenbar sehr eng verbunden.

Nicht zu übersehen ist, dass die Schulmedizin mit der Genforschung an Menschen ebenfalls Tendenzen in Richtung Informations-Medizin entwickelt, welche im Bereich der Pflanzenzüchtung schon weit gediehen sind.

In der Komplementär-Medizin läuft es heute bestenfalls auf Energie-Steuerung hinaus, etwa in der Akupunktur der TCM.

Der grundsätzlich andere Weg zielt darauf, von außen Lebensenergie zuzuführen. Im spirituellen Bereich wären das Übungen wie Shaktipad, Energie-Übertragungen von verwirklichten Meistern, oder Energiespenden von Geistheilern.

Ansonsten spielt noch die Kultivierung des Atems eine Rolle, um sich an die Lebenskraft Prana anzuschließen. Tatsächlich ist der Weg des „Verbundenen Atems“ eine wundervolle Möglichkeit, sich mit Lebensenergie zu verbinden und neu aufzutanken. Insofern empfinde ich es als Geschenk, dass es dazu heute so viele Möglichkeiten gibt. (www.verbundenerAtem.net)

Der für uns nachvollziehbarste und verständlichste Weg geht aber über Ernährung, die uns zweifelsohne Energie liefert. Diesem Thema habe ich mich im letzten Jahr vermehrt gewidmet, wobei das Buch „Geheimnis der Lebensenergie“ entstand. Ernährung ist für viele heute der faszinierendste Ansatzpunkt, weil er materiell ausgerichteten Zeiten entgegenkommt und weil wir da so gut und leicht so vieles bewegen und ändern können.

Es ist leicht erkennbar die Sonne und ihre Energie, die alles Wachstum auf Erden in Gang bringt und den Pflanzen ermöglicht aus Wasser, Kohlendioxid (CO2) und einigen Mineralien, vor allem Glucose (Zucker) aufzubauen. Alle Säugetiere brauchen letztlich Pflanzen zum Leben, ob sie sie direkt aufnehmen wie Pflanzenfresser und Veganer oder erst andere fressen, die vorher Pflanzen gefressen haben, wie Raubtiere und Alles(fr)esser.

Vieles spricht inzwischen dafür, dass es günstiger und gesünder für uns ist, uns vom Anfang der Nahrungskette zu bedienen, allein schon weil sich mit ihrer Verlängerung immer mehr Gifte anreichern. Am besten weil gesündesten ist demnach dran, wer direkt Wildpflanzen und –kräuter zu sich nimmt. Wer dagegen uralte Löwen und Tiger isst, bekommt alles an Giften mit, was diese und all ihre Beutetiere im Laufe eines langen Lebens gefressen und in ihren Geweben angereichert haben. Nun mag man das übertrieben nennen, weil das niemand tue. Aber wer Fische isst, macht genau das. Sie sind mehrheitlich Räuber und inzwischen uralt. 80 % der Meeresfische sind über 100 Jahre, weil sie aus Tiefen zwischen 1500 und 2000 Metern stammen wegen leergefischter Oberflächengewässer.

Was vermittelt uns Lebensenergie, was enthält am meisten davon? Letztlich alles, was uns Licht bringt, dem hier nicht eine, sondern die entscheidende Rolle zukommt, wie Schrödinger schon vorausgesehen und Popp – auch für Lebensmittel – bewiesen hat. Wenn Lebewesen Zucker, Fette und Eiweiße, die letztlich immer aus Pflanzen stammen, verbrennen, wird dabei ganz offensichtlich Energie frei – und auch Licht. Das Sonnenlicht, das zum Aufbau dieser Lebensmittel in den Pflanzen führte, wird bei ihrer Verstoffwechslung wieder frei – in Menschen wie Tieren. Je mehr Licht wir also aufnehmen, desto mehr Lebensenergie haben wir zur Verfügung. Nach Popp lässt sich dieses Licht in der sogenannten Bioluminiszens messen. Es ist in frischen Pflanzen ungleich stärker als in alten, welken. Insofern haben wir hier nebenbei auch erstmals einen Beleg für die Überlegenheit frischer Kost, die eigentlich jeder Hausfrau schon immer einleuchtete und über den Geschmack auch immer schmeckbar war. Wer je einen frischgepressten Saft aus sonnengereiften Früchten mit einem Flaschensaft verglichen hat, kennt den Unterschied, der für die Schulmedizin bis heute nicht fass- und messbar ist.

Ähnliches gilt natürlich für den Vergleich von Frisch- und Kochkost. Alles gekochte Korn kann nicht mehr Keimen, ihm fehlt schon Lebenskraft, was den großen Vorteil der Rohkost untermauert.

Aber Menschen brauchen nicht nur Lebensenergie, sondern auch Lebenswärme, wofür einzig die chinesische Medizin Verständnis entwickelte und die sogenannte Yangisierung der Nahrung durch Wärmezufuhr als entsprechend wichtig erkannte.

Auch das ist einfach zu verstehen, wenn man begriffen hat, dass der Mensch keine Maschine ist. Bei einer Maschine ist Wärmeentstehung ein Problem, sie stört und muss abgeführt oder vernichtet werden. Beim Menschen ist das wohlig warme Gefühl nach dem Essen entscheidend, wir brauchen beides: Lebensenergie und –wärme. Hier ist also ein Kompromiss zwischen den Systemen und Ernährungsarten zu finden. So viel roh wie möglich und verträglich, so viel erhitzt wie notwendig, um sich wohl und gewärmt zu fühlen.

Hinzu kommt, dass Menschen so ungeheuer individuell sind, und selbst in verschiedenen Jahres- und zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Energien und Wärmemengen brauchen. Der individuelle Bedarf lässt sich spüren, aber aus austesten, wie im „Geheimnis der Lebensenergie“ gezeigt.

Aber es ist nicht mit Lebensenergie und -wärme getan, wir brauchen auch die Information, die in der Nahrung steckt und wahrscheinlich ist wieder das Licht sowohl entscheidende Quelle als auch bestimmender Regulator. In vielen heute gängigen Nahrungsmitteln stecken längst für uns unbekömmliche Informationen. Am Weizen wird das am deutlichsten. Das alte Einkorn hatte noch 12 Chromosomen und gab entsprechend wenig Ertrag, mit dem Emmer gekreuzt und in den letzten 50 Jahren oft genetisch manipuliert, hat er heute 42 und das daraus gebackene Brot hat mit dem der Bibel praktisch nichts mehr zu tun, ganz abgesehen davon, dass es – laut EU-Richtlinien – mit über 1000 nicht deklarierungspflichtigen Chemikalien versetzt werden darf bis hin zu solchen, die das anschließende Reinigen der Backmaschinen erleichtern.

Dieser Weizen macht uns wissenschaftlich nachweislich krank, nur auf andere Art als das heute wissenschaftlich für Tierprotein nachgewiesen ist. Letztlich leiden viel mehr Menschen als das wissen, an Weizen bzw. Glutenunverträglichkeit und schädigen damit vor allem ihr Gehirn. Wenn wir unser Herz und unser Hirn im Auge haben, läuft alles auf jene in „Geheimnis der Lebensenergie“ vermittelte pflanzlich-vollwertige Kost hinaus, allerdings mit einem besonders kritischen Augenmerk auf Getreide und auf gute Fette.

Was wir brauchen sind Pflanzen mit hohem Genalter aus den Zeiten der Evolution, mit denen unser Organismus seit seiner Entstehung warm und vertraut werden konnte. Das neue genmanipulierte Zeug hat keinerlei Lebensmittel-Charakter für uns, sondern ist bestenfalls Nahrung und Kalorienträger, und macht dick und krank, wie man es allenthalten sieht. Nach Popp lässt sich das auch mit mangelnder Bio-Photonenausstrahlung belegen, die sehr gegen alles genmanipulierte und etwa auch Eingefrorene spricht.

Wir müssen also zurück zu einfacher Kost, an die wir beziehungsweise unser Organismus Zeit hatte, sich zu anzupassen. Sie kann uns Lebensenergie und –wärme vermitteln, sodass wir uns wohlfühlen und eine gewinnende Ausstrahlung entwickeln und sie ist nicht nur einfach, wie die Rezepte im Buch zeigen.

Tatsächlich wissen alle Traditionen um die Ausstrahlung und zielen auf die Entwicklung von Charisma. Das kann bis hin zur Entstehung jenes in unserer Kultur Heiligenschein genannten Phänomens reichen, in der japanischen als strahlendes Jadekissen bezeichnet. In Indien spricht man vom geöffneten Kronenchakra, im Buddhismus vom 1000-blättrigen Lotus. Aber selbst in der Volksschule spielt es herein, wenn von einem Kind gesagt wird, es sei keine Leuchte. Letztlich wollen wir alle Leuchten werden im Leben und seiner Schule und nicht nur in der (Volks-)Schule des Anfangs.

So geht der Weg konsequent weiter und verbindet die vegane Ernährungsschule von „Peace-Food“ in einem schmackhaften Kompromiss mit den glutenfreien Ansätzen. Es geht nicht um die Wahl zwischen Pest und Cholera, sondern hier öffnet sich ein dritter Weg, der obendrein -wissenschaftlich belegt – mit Abstand der gesündeste ist.

Wasser und Salz des Lebens

drops-of-water-578897_640Wasser ist uns etwas so geläufiges und über alle Maßen vertraut, dass wir nur zu leicht vergessen, wie wichtig es für unser Überleben ist und wie viele ungeklärte Geheimnisse es noch immer hütet. Dass unser Heimatplanet aus dem Weltraum weiß-blau erscheint und eigentlich ein Wasserplanet ist, haben wir durch die Bilder der Raumfahrt immerhin im Bewusstsein, dass wir wesentlich aus Wasser bestehen, vergessen schon die meisten Menschen ständig und versäumen so, ihre Wasservorräte im Körper angemessen zu ergänzen. In Mikrokosmos Körper und Makrokosmos Welt kümmern wir uns gleichermaßen zu wenig engagiert um die Wasserreservoire.

Dabei ist uns nichts so nahe wie Wasser und Salz, bestehen wir doch im wesentlichen daraus. Wenn wir das Gewebe eines Babys mit dem eines alten Menschen vergleichen, fällt zuerst auf, wie viel mehr Wasser das des Babys enthält, weshalb es soviel praller und vitaler wirkt. So wie viele Menschen am Ende des Lebens das Wasser nicht mehr so einfach in ihrer Blase halten können, scheinen die Zellen auch ihrerseits und jede für sich die Fähigkeit zu verlieren, ausreichend ihr Wasser zu halten. Auf der symbolischen Ebene würde das mit der nachlassenden Fähigkeit korrespondieren, ausreichend Seelenenergie aufzunehmen und dem Seelischen zu seinem Recht zu verhelfen, ist Wasser doch das Seelenelement schlechthin. Auf der körperlichen Ebene sinkt der Turgor genannte Zellinnendruck, was wir besonders an der Haut wahrnehmen. Insbesondere wenn man bedenkt, wie gern die meisten Menschen zeitlebens eine Haut wie ein Baby behalten würden, erscheint das heutige Mineralwassertheater in eigenartigem Licht. Wir brauchen viel gutes Wasser, aber ausgerechnet die Mineralien brauchen wir nicht aus ihm und können sie sogar auf diesem Weg kaum aufnehmen.

Was das Lebenselexier Wasser angeht, vom ehemaligen Nationaltrainer der österreichischen Skiflieger, Baldur Preiml, schlicht und einfach zum Getränkt der Weltmeister erklärt, kümmern wir uns bisher fast nur um den quantitativen Aspekt und um die materielle sprich mineralische Zusammensetzung. Sicherlich ist es wichtig, täglich mindestens zwei Liter Wasser zu sich zu nehmen, aber dessen Mineralgehalt wird durchaus überbewertet, verständlicher Weise insbesondere von der einschlägigen Industrie.

Auf den ersten Blick scheint sich hier ein ziemlicher Unsinn aufzutun. Der Mensch mineralisiert offenbar während seines ganzen Lebens ganz von selbst und von Geburt an, ein Prozess den wir eigentlich nicht schätzen und im weiteren Sinne mit Altern assoziieren. Ob wir ihn auch noch mit stark mineralhaltigen Wassern unterstützen sollten, erscheint jedenfalls mindestens fraglich. In frühen Zeiten hatten die Menschen gar kein Mineralwasser in unserem Sinne, konnten sie doch noch keine Tiefenbrunnen bohren. Aber erst durch das langsame Sedimentieren in große Tiefen wird Oberflächenwasser zu Mineralwasser. Das Regen- und Quellwasser der frühen Zeiten hat unserer Evolution offenbar nicht geschadet. Wenn also Mineralwasser überhaupt in der Lage ist, unsere Mineralvorräte im Körper aufzustocken, wäre das trotzdem von fraglichem Wert.

Natürlich gibt es Menschen mit Mineralienmangel, aber das scheint nicht am Wasser zu liegen, sondern an einer Mangelernährung mit zu wenig frischer pflanzlicher Kost. die Erfahrung zeigt, dass diejenigen, die sich mit reichlich frischem vitalem Gemüse und Obst ernähren und dazu noch mineralarmes, ja inzwischen auch schon oft mineralfreies Wasser trinken, durchaus gesünder sind. Auch der heute von der Medizin so sehr beklagte Mineralmangel in den Wechseljahren der Frauen, der für die Osteoporose verantwortlich gemacht wird, ist ja ein sehr relativer. In den Gefäßen haben ja auch diese Frauen bereits reichlich Kalk eingelagert, er fehlt nur in ihren Knochen. Das aber hat nach den Erfahrungen im Sinne von „Krankheit als Symbol“ ganz wesentlich mit der seelischen Dimension des Wechsels zu tun. Wer sich seelisch weigert, in der Umkehrzeit der Lebensmitte ausreichend Ballast abzuwerfen, erlebt, dass der Körper einspringt. Dieser Mechanismus gilt generell und ist in Büchern wie „Krankheit als Symbol“ für alle Krankheitsbilder dargelegt und in „Frauen-Heil-Kunde“ speziell für die Zeit der Menopause. Der Körper fängt also an, stellvertretend Ballast abzuwerfen und tut dies am effektivsten durch die Entkalkung der Knochen. Wir haben also keinen Mineralmangel, sondern eher eine Fehlverwertung auf Grund von Missverständnissen auf dem Lebensweg.

Die praktischen Konsequenzen aus obigem sind einfach und billig: das beste Trinkwasser kommt meist nicht aus den Flaschen der Industrie sondern aus den Leitungen zu Hause. Oft ist das Leitungswasser der Stadtwerke konkurrenzlos, weil relativ mineralarm und ansonsten Grundwasser. Besser, bequemer und billiger als sich mit Kisten abzuschleppen kann also eine fundierte Erkundung der Herkunft des eigenen Leitungswassers sein. Ist es – wie im Alpenraum oft – von guter Qualität, sollte uns nichts und niemand hindern, davon ausreichend zu uns zu nehmen. Die notwendigen Mineralien beziehen wir besser aus gutem Gemüse und Obst. Die Regenerationserfahrungen mit reichlich gutem Wasser, die ich in den letzten 20 Jahren bei ungezählten Fastenseminaren machen durfte, sprechen eine deutliche Sprache.

Das beste Salz ist jenes, das wir als Streusalz im Winter auf die Straßen verteilen, jenes mit Mineralien natürlich angereicherte Steinsalz, das auch ruhig aus den Alpen kommen darf und keineswegs im Himalaya besser ist. Gefährlich ist dagegen das hoch gereinigte Industriesalz, das so fälschlich als Speisesalz bezeichnet wird.

Noch etwas billiger und wirksamer ist jene eigene Wasser-Salz-Mischung, die unser Körper aus dem zugeführten Wasser filtert: der eigene Urin. Als Therapeutikum für die Haut ist er ja selbst von der Schulmedizin unbestritten, auch wenn das von deren Seite nur ungern zugegeben wird. Immerhin enthalten einige dermatologische Medikamente Harnstoff, der nachweislich hilft. Auch gutgläubigen und geradezu naiven Gemütern ist nur schwer zu vermitteln, warum fremder Harnstoff, denn um solchen handelt es sich bei diesen Präparaten, für uns gut sein soll und eigener nicht. Darauf aber läuft es hinaus, wenn Schulmediziner den Wert der Eigenurintherapie rundweg bestreiten.

Sobald man sich auf das Wasser einlässt, finden sich Bezüge, die bis tief in unsere Seelenwelt reichen. In der polaren Struktur des Wassermoleküls H2O finden wir so unseren engen Bezug zur Polarität, der Welt der Zweiheit, ausgedrückt. Wir tragen dieses Muster der Polarität also über das Wasser bereits in jeder Zelle mit uns herum. Die beiden Wasserstoffatome bilden mit dem Sauerstoff einen Winkel, der das ganze Molekül zudem in polarer Spannung hält. Wahrscheinlich ist es diese intramolekulare Spannung, die für viele lebenswichtige, aber nichts desto weniger unerklärliche Phänomene in der Wasserwelt verantwortlich ist.

Als bekanntestes ist hier der eigenartige Schwerpunkt des Wassers bei 4 Grad Celsius zu erwähnen, der zum Beispiel dafür sorgt, dass sich Leben im Wasser auch in kälteren Breiten halten kann. Da Wasser bei vier Grad seine größte Dichte und damit auch Schwere hat und dann absinkt, frieren Seen und Flüsse von oben nach unten zu und nicht etwa umgekehrt und schonen so das Leben ihrer Bewohner. Diese untypische Eigenart des Wassers sichert auch unser Überleben. Würde sich Wasser hier ganz normal, wie alle andere Stoffe verhalten, könnte im Wasser kein Leben überleben, und immerhin kommt alles Leben aus dem Wasser. Diese an sich schon wunderbare Tatsache, die wenigstens von der Physik gesichert ist, wird aber durch einige noch eigentümlichere Geheimnisse ergänzt, die bis heute physikalisch völlig ungeklärt sind. Diese ungeklärten Geheimnisse reichen tief und weit und sind in ihren Konsequenzen heute noch gar nicht abzuschätzen.

Warum etwa frieren Gewässer manchmal nicht zu, wenn es lange sehr kalt ist? Sinkt die Temperatur abrupt und für längere Zeit auf unter 20 Grad Minus, friert der See nicht zu und die Leute sagen, es sei zu kalt dafür. Warum um Himmels Willen friert ein Glas mit heißem Wasser im Kühlschrank schneller als eines mit kaltem? Jeder Installateur weiß, dass die Warmwasserrohre deutlich vor den Kaltwasserrohren einfrieren. Was aber sagen die Physiker dazu? Warum ist das so? Liegen diese Geheimnisse in der Wasserstruktur, in jenen geheimnisumwitterten Clustern?

Bisher sagen die Physiker wenig bis gar nichts dazu, sie interessieren sich kaum für etwas angeblich so harmloses wie Wasser. So kommen die wichtigsten Hypothesen aus dem Bereich der alternativen Medizin und manches auch aus alten Überlieferungen. Dass es besondere Heilwässer gibt, ist unbestritten, wenn auch weiterhin unbewiesen. Für einen Inder steht es außer jedem Zweifel, dass das Wasser des heiligen Flusses Ganges selbst heil(ig) machen kann. Ähnliches hoffen gläubige Katholiken von jener Quelle in Lourdes, die das später heilig gesprochene Bauernmädchen Bernadette Soubirau mit Hilfe der Jungfrau Maria entdeckt oder eröffnet hat. Immerhin ereignen sich nach dem Kontakt mit diesem Wasser immer wieder sogenannte Spontanremissionen, wie die moderne Medizin heute Wunder schamhaft umschreibt. Eine Kommission aus Priestern und Ärzten wacht in Lourdes streng darüber, dass der Wunderglauben nicht ausufert: Doch trotz strengster wunderfeindlicher Grundhaltung müssen auch diese Spezialisten in der Vereitelung von Wunderanerkennungen immer wieder einige Heilungen als mit bekannten Erklärungen und modernen Mitteln unvereinbar anerkennen.

Dass auch profanere Heil- und Mineralwässer heilen sollen, behaupten zumindest deren Hersteller vehement und gleichermaßen unbewiesen. Völlig unbestritten ist dagegen die Notwendigkeit des Wassers zur Lebenserhaltung, denn viel schneller als sie verhungern, verdursten Mensch und Tier. Die Heilkraft der verschiedenen Wässer wird bis heute vor allem außerhalb der Universitäten beurteilt und zumeist mit okkulten oder jedenfalls nicht objektivierbaren Methoden. Die Hypothesen für die wunderbaren Eigenschaften der Wässer sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von im Ansatz naturwissenschaftlich wenigstens nachvollziehbaren Erklärungsmodelle bis zu solchen aus ganz anderen Sphären.

Dass im heißen Zustand die Eigenstruktur des Wassers zerfällt ist physikalisch gesichert. Dadurch können die sich über die Dipolstrukturen der Wassermoleküle ergebenden Muster des Wassers tendenziell gelöst werden. Hierin dürfte der Grund dafür liegen, dass in Wasser gelöste homöopathische Mittel ihre Wirkung verlieren, wenn sie gekocht werden. Insofern liegt der Schluss nahe, dass durch die homöopathische Verschüttelung oder Dynamisierung dem Wasser die Struktur des jeweiligen verschüttelten Grundstoffes aufprägt wird und in den Mustern seiner Wassermoleküle gespeichert wird. Werden diese durch die enorm gesteigerte Bewegung der Einzelmoleküle beim Kochvorgang aus diesen Mustern gerissen, würde natürlich zugleich die darin liegende homöopathische Information gelöscht.

Auch die ayurvedische Heilmaßnahme, abgekochtes Wasser zu trinken, könnte hier eine Erklärung finden, ganz abgesehen von der offensichtlichen Tatsache, dass es angesichts der verbreiteten hygienischen Missstände in Indien eine gewisse Sicherheit vor Verunreinigungen gewährt. Andererseits handelt es sich hierbei durch die Lösung aller Muster zwischen den Molekülen, sozusagen um strukturloses Wasser. Das aber könnte logischerweise ein gutes Reinigungsmittel für den Organismus sein, weil es sich allem am besten anpasst, mangels eigener Struktur und selbst sozusagen leer ist. Es ist noch auf einer weiteren Ebene sauber, nicht nur von Keimen, sondern auch von Mustern oder Strukturen.

Die moderne Entwicklung zu mehr Wasser- und Salzbewusstsein mag mit einer generellen Wiederentdeckung des Weiblichen (Pols der Wirklichkeit) zusammenhängen. Über lange Zeiten besonders in unseren Breiten verdrängt und ignoriert, können wir nun überall ein Wiedererstarken der großen Göttin erleben. Mutter Erde und Mutter Natur gelten denjenigen, die beide in ihrem Fortschrittswahn fast vergessen hatten, inzwischen wieder etwas. Der Mond, das weibliche Licht der Nacht, und in aller Mythologie mit einer Göttin verbunden, taucht auch im Bewusstsein der Menschen wieder auf und viele beginnen sich neuerdings an den Rhythmen der Mondgöttin zu orientieren.

So mag in diesem Sog auch das Wasser in den Vordergrund rücken, ist es von seiner Symbolik her doch das weiblichste der Elemente noch vor der Erde. Es steht für die fließenden seelischen Qualitäten, die reinigende und erneuernde Kraft und eine enorme Anpassungsfähigkeit. Die Tatsache, dass wir aus Wasser und Salz bestehen und aus ihm kommen, sagt auch viel über unser Verhältnis und unser Angewiesensein auf den weiblichen Pol aus. Das Leben komme insgesamt aus dem Urmeer, sagen uns die Biologen. Menschen kommen ganz eindeutig aus dem Fruchtwasser und aus der weiblichsten Höhle der Frau, der (Gebär-)Mutter. Bis heute entspricht das Fruchtwasser in seiner Salz-Zusammensetzung noch immer sehr weitgehend derjenigen des Urmeeres zur Zeit des Kambriums und also der Urheimat des Menschen. Interessanter weise ist das Leben just zu dieser Zeit an Land gegangen, und alles spricht dafür, dass diese mutigen ersten Landgänger unter den Lebewesen in jeder Zelle ihren Wasservorrat mitnahmen.

Als Wasserwesen sind wir bis heute auch auf Wasser als flüssige Nahrung mehr angewiesen als auf feste Stoffe. Im Wasser, unserer ursprünglichen Heimat, die mit der Fruchtblase genauso rund ist wie die Erde, wächst unser Körper heran. In diesem frühen Wasserleben werden die entscheidenden Weichen gestellt in Bezug auf unser körperliches Wachstum, aber auch im Hinblick auf unsere seelische Entwicklung. Denn in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft bildet sich das Urvertrauen, auf das wir später so sehr angewiesen sind. Unser Selbstvertrauen baut sich auf diesem Fundament aus Urvertrauen auf. Ohne dieses Fundament aber, kann sich diesbezüglich wenig Verlässliches entwickeln, und alle späteren Versuche durch Selbstsicherheitstrainings, Rhetorikkurse oder Fachfortbildungen Selbstsicherheit hinzuzugewinnen, führen bestenfalls zu Einzelerfolgen, aber nicht zu Selbstvertrauen. Dieses ist auf die Entstehung in der frühen Wasserwelt angewiesen. Gab es hier Defizite, ist es noch am ehesten die Regression in die Wasserwelt, die auch später noch Abhilfe schaffen kann. Der amerikanische Delphinforscher John Lilly hat mit seinem sogenannten Samadhitank eine Art künstlicher Gebärmutter in Form einer großen Badewanne geschaffen, in der man in einer Salzwasserlösung schwebend, Einheitsgefühle oder eben Samadhi-Bewußtseinszustände erleben kann. Eine noch einfachere und ähnlich wertvolle Möglichkeit stellt der Rückzug ins körperwarme Wasser eines Thermalbades. Im körperwarmen Wasser schwerelos schwebt, lässt sich Urvertrauen tanken.

In Kur-Seminaren im oberitalienischen Montegrotto fanden wir heraus, dass die allermeisten Menschen durchaus in der weiblichen Seelenwelt des Wassers so geborgen sind, dass sie nicht untergehen, wenn sie sich ihr nur anvertrauen. Nimmt man die Arme nach hinten über den Kopf und lässt sich ganz ruhig atmend sinken, stellt man fest, dass das Wasser sogar die Augenlider bedeckt, aber Nase und Mund frei bleiben und sanft atmend wundervolles Schweben möglich wird. Die Unterschenkel können ein wenig absinken, bei manchen Männern brauchen sie sogar schwach aufgeblasene Kinderschwimmflügel, um nicht zu sehr nach unten zu ziehen. Praktisch alle Frauen und die meisten Männer können im allgemeinen aber sogar ohne solche Hilfen frei schweben. Hat das Wasser dann wirklich Hauttemperatur, also ca. 36 Grad, wird man mit der Zeit und wenn man sich wieder an die alte Heimat, Wasser, gewöhnt und genug Vertrauen gefasst hat, schon recht bald ganz in dieser weichen anpassungsfähigen Welt aufgehen. Durch die Temperaturgleichheit von innerer und äußerer Wasserwelt kann allmählich das Gefühl für die eigene Körpergrenze verschwinden und damit auch das Gefühl für die eigene Begrenztheit. Grenzenlosigkeit aber ist genau jene Gefühlsqualität, die zu Anfang im Mutterleib vorherrscht, wo wir als winziges Wesen in der warmen abgedunkelten Welt der Fruchtblase euphorische, ja ekstatische Gefühle des freien Schwebens erleben. Der tschechische Psychiater Stan Grof spricht von ozeanischen Gefühlswelten, und in der Reinkarnationstherapie werden wir seit langem Zeuge, wie rauschhaftes, ekstatisches Erleben jene der Einheit noch so nahe Frühzeit unseres Lebens bestimmt.

Im Wasser und der damit so eng verbundenen Gefühlswelt liegen noch viele Geheimnisse, und wir haben nicht einmal die materiellen gelöst. Wir wissen zum Beispiel, dass mit den Delphinen und Walen Wesen im Wasser leben, die ein größeres und vor allem differenzierteres Gehirn haben als wir, was immer sie damit denken und fühlen mögen. In letzter Zeit haben die sogenannten Delphintherapien von sich reden gemacht, denn offenbar finden Delphine noch Zugänge zu behinderten Kindern, wo andere Therapeuten längst versagen. Es ist seit langem bekannt, dass Delphine sich besonders zu schwangeren Frauen und Kindern und insbesondere behinderten hingezogen fühlen. Beide sind dem urweiblichen Mondprinzip näher als Männer. Delphine als Wasserwesen, kommen offenbar an ursprüngliche Ebenen heran, die menschlichen Therapeuten in diesem Ausmaß nicht zugänglich sind. Selbst autistische Kinder, die unsere Welt nicht zu interessieren scheint und die wir kaum verstehen, nehmen zu den Wassersäugern verblüffenden Kontakt auf.

Bedenken wir all das und die vielen Chancen und Geheimnisse von der Informationsspeicherung homöopathischer Mittel über unser tägliches Trinkwasser bis zur Thermalwassertherapie, die das Wasser noch für uns bereithält, ist es verblüffend, wie wenig wir uns um unser Wasser kümmern und sorgen. In unserem Teil der Welt nehmen es viele Menschen einfach als Selbstverständlichkeit hin, dass sie genug Wasser haben, in großen Teilen der Welt mussten die Menschen diesbezüglich schon schmerzlich umdenken. Zu leicht übersehen wir dabei, dass Wasser jenes unter unseren Lebensmitteln ist, das diesen Namen am ehesten verdient. Unser vor allem unbewusster Trend, im Urlaub Wasser, unsere alte Heimat, zur Erholung und Entspannung aufzusuchen, mag davon zeugen, dass wenigstens eine tiefe Seelenschicht in uns noch um die Wichtigkeit des Wassers für unser Leben und Überleben und vor allem für unsere Seelenharmonie weiß.

Von den seelischen Möglichkeiten, in ihm Urvertrauen aufzutanken, bis zu den eher geläufigen täglichen Erfahrungen des Trinkens ist die Spannbreite der Geschenke, die Wasser für uns bereithält, enorm. Selbst in so einfachen alltäglichen Dingen wie dem Trinken liegen nach meinen ärztlichen Erfahrungen viel größere Chancen als viele heute noch ahnen. Allein wenn wir genug trinken würden, könnten wir vieles bessern. Würden wir dann noch einfaches mineralarmes Wasser bevorzugen, erhöhen sich unsere Chancen auf Gesundheit noch einmal. Wenn wir dann noch die Gifte herausfiltern, ist ein weiterer Schritt zur Gesundung möglich. Schließlich könnten wir auch noch mit einigem Gewinn für unsere Gesundheit auf den Spuren einiger fast vergessener Wasserpäpste wandeln, die ihrer Zeit weit voraus, sich um die Qualität des Wassers schon auf Ebenen gekümmert haben, die uns heute noch als okkult gelten. Tatsächlich ist es möglich, das Energieniveau des Wassers zu erhöhen. Auch wenn wir naturwissenschaftlich noch nicht annähernd verstehen, wie das geschieht, sind die Ergebnisse spürbar.

Wer sich in Theorie und Praxis tiefer auf das Wasser einlässt, kann auch Jahrzehnte nach Kneipp noch eine Menge Geheimnisse allein im Gesundheitsbereich lüften und eh er sich versieht, wird etwas so einfaches wir unser tägliches Wasser zum Lebenselexier.