Armut in Deutschland

Dass wir uns mit diesem Thema beschäftigen müssen, ist an sich schon ein Skandal, vor allem, wenn wir entdecken, dass Kinder inzwischen zum Armutsrisiko geworden sind. Nehmen wir obendrein die anstehende Überalterung hinzu, die uns unweigerlich ins Haus steht, so können wir uns ausrechnen, wie viele Kinder uns fehlen, um unser Gemeinwesen funktionsfähig zu halten. Wer in dieser Lage weiter das Kinderbekommen erschwert, indem es zum Armutsrisiko wird, muss Freude am Widersinn haben. Hinzu kommt die steigende Scheidungsrate, die jungen Frauen den Mut nehmen wird, Kinder in eine Welt zu setzen, die diese nicht zu schätzen weiß, obwohl sie nichts dringender bräuchte.

Die Armut steigt, weil die Politik alles daran setzt, die Mittelschicht zu ruinieren, die jeder Gesellschaft die notwendige Stabilität verschafft. Die Mischung aus Turbokapitalismus und Globalisierung sorgt durch zunehmende Rationalisierung und Auslagerung von Firmen an billigere Standorte dafür, hierzulande ständig mehr Menschen freizustellen und herabzustufen. Die Chance eines ökologisch begründeten Wirtschaftswunders wird dagegen noch immer weitgehend verschlafen. Dieses Szenario schafft Armut. Die Abstände zwischen arm und reich wachsen weltweit, aber auch innerhalb einer Gesellschaft wie der deutschen.

Was können Einzelne in solcher Situation tun? Die beste Chance läge nach meiner Erfahrung darin, die Gesetze nicht nur des Geldes, sondern des Lebens zu verstehen wie die der Polarität und Resonanz. Letzteres sorgt etwa dafür, dass Geld zu Geld kommt bzw. „der Teufel immer auf den größten Haufen scheißt“, wie der Volksmund weiß. Wer sich danach richtet, erhöht seine Chancen im Hinblick auf Geld beträchtlich. Wenn er noch das Polaritätsgesetz dazu nimmt, dass uns ständig mit dem Gegenpol droht und zum Beispiel so viele in heißer Liebe geschlossene Ehen in kaltem Hass vor dem Scheidungsrichter enden lässt, steigen die Chancen weiter. Schon Goethe durchschaute diese Gesetzmäßigkeit, als er Mephisto die zeitlosen Worte in den Mund legte „ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

Schließlich gilt es, die „Die Psychologie des Geldes“ zu verstehen und mit den eigenen seelischen Bedürfnissen in Übereinstimmung zu bringen. Wer etwa erkennt, dass Zeit nicht Geld ist, weil man am Ende für Geld keine Zeit bekommt, erspart sich viel. Zu all dem gebe ich in dem eben erschienenen Buch „Die Psychologie des Geldes“ Anleitung und Tipps.