Aller guten Dinge sind drei: Ernährung – Bewegung – Entspannung

Dass der Mensch nicht ohne Ernährung sein kann, ist jedem klar, dabei kann er es doch im Fasten erstaunlich lange ohne sie aushalten. Dass wir aber ohne Bewegung rasch zu Grunde gehen, überrascht viele und ist doch unübersehbar. Ohne Entspannung gar wären wir noch schneller am Ende. Nur wenige Nächte ohne Traumphasen reichen schon, uns in den Wahnsinn zu bringen. Wo dagegen alle drei im positiven Sinne zusammenkommen, bewirken sie anmachendes Lebensgefühl und erstaunliches Wohlbefinden.
Fortschritte in diesen grundlegenden drei Bereichen zu machen, wäre leicht, wenn wir uns unserer Herkunft erinnern und einfachen Regeln folgen. Schon ein einmaliger Blick in den Spiegel könnte einiges ändern. Wer dabei in die Augen eines Raubtieres blickt, kann weiter essen wie bisher, wen dagegen ein menschliches Anlitz ansieht, der sollte sich wie ein Mensch, also artgerecht, ernähren. Das hieße überwiegend vegetarisch, weil wir ein entsprechend defensives Gebiss nebst dazugehörigem Darm haben: also nur einmal die Woche Fleisch, besser noch Fisch!. Ein Blick auf das atemberaubend langsame Tempo der Evolution, die es in 12 000 Jahren nur geschafft hat, die Hälfte der Menschheit auf Milchnahrung umzustellen, sollte deutlich machen, dass wir es in wenigen Hundert Jahren keinesfalls lernen konnten, raffinierte Kost zu verarbeiten. Daraus folgt die Notwendigkeit vollwertiger Nahrung. Fertiggerichte gehen gar nicht!
Als dritten Punkt gilt es zu erkennen, wie sehr wir uns von einander unterscheiden. Warum also sollten wir alle dasselbe gleichermaßen gut vertragen? Wir müssten stattdessen – im Sinne der chinesischen Medizin – typgerecht essen, d.h. die heißen Typen könnten sich essend mit frischen Obst und Gemüse ihr Mütchen kühlen, während die coolen Typen mit Curry und anderen wärmenden Gerichten für inneres (Verdauungs-)Feuer sorgen sollten. Nach diesem Schritt zum eigenen Typ lassen sich auf dieser Basis noch ein paar Highlights setzen.
Wer nach einem frühen Abendessen nichts mehr zu sich nimmt und dann mindestens 12 Stunden völlige Verdauungspause einhält, erlebt mit der Frühstück (engl. break-fast) ein wirkliches Fasten-Brechen und wird dadurch in den Genuss von Wachstumshormon (HGH –human-growth-hormon) kommen, was sich als anmachendes, sehr konstruktives Lebensgefühl zeigt. Wer das Abendessen ganz streicht (Dinner-Cancelling) oder das Frühstück weglässt, hat noch mehr von diesem Effekt.
Nimmt man statt des Frühstücks einen Löffel der einfachen, aber speziell gemischten Rohkost „Take me“ zu sich (Info: www.heilkundeinstitut.at), kann man sich dadurch ausreichend für den ganzen Tag mit dem Wohlfühlhormon Serotonin versorgen. Wer schon am Abend kein Kohlenhydrat mehr zu sich nimmt, erhält sich die Fettverdauung über die ganze Nacht und wird leichter abnehmen.

Ähnlich lässt sich das Thema Bewegung aufschlüsseln. Zentral fürs Herz-Kreislauf-System ist moderate Bewegung im Sauerstoffgleichgewicht mit Bewegungsarten wie Laufen, Bergwandern, Skaten, Rudern, Tanzen, also lauter Dingen die Männern weniger Spaß machen. Erst wer Herz-Kreislauf-fit ist, könnte sich deren Lieblingssportarten wie Tennis, Squash, Hand- und Fußball gesundheitlich leisten. Reiten ist sicher ein guter Ausdauersport, aber nur für Pferde, nicht für Reiter. Die sagen noch ganz ehrlich, „ich muss mein Pferd mal wieder bewegen“. Richtig und danach müssten sie sich mal wieder bewegen. Auch Golfen ist natürlich ein faszinierender Sport, in Bezug auf Herz-Kreislauf-Training rangiert es jedoch nur ganz knapp vor Nasenbohren.
Erst danach wäre an Kräftigung einzelner Muskelgruppen aus ästhetischen Gründen und im Gegenzug ans dazugehörige Dehnen zu denken. Letzteres hätte noch einige medizinische Vorteile wie Rückengesundheit zu bieten, aber auch die Verhinderung von Carpaltunnel- und Tennisarm-Syndromen.
Dann gäbe es noch die fließend sanften Bewegungen des Ostens wie Tai Chi und Chi Gong, die unseren Gelenken gut tun und die Geschmeidigkeit erhalten. Über die Übungen der Bewusstseinsgymnastik eröffnet sich die Chance, unsere Koordinationsfähigkeit, Flexibilität und sogar Intelligenz merkbar zu steigern.

Im Bereich Entspannung sind es vor allem die faszinierend einfachen Übungen der geführten Meditationen, mit deren Hilfe sich praktisch jedes Thema im Bereich Körper, Seele und Geist erreichen und positiv beeinflussen lässt, während der Organismus mit der Zeit immer tiefer in Entspannung sinkt.
Wer sich mit diesen drei Gebieten beschäftigt und ein wenig Zeit – am besten täglich – in seine Wohlbefinden investiert, findet in dem Buch „Aller guten Dinge sind drei“ eine Fundgrube an Ideen und zusätzlich eine CD zu einem ersten Ausflug in die Entspannung und Seelen-Bilder-Welt.